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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BRAINDRILL

BRAINDRILL

APOCALYPTIC FEASTING (35:07 min.)

METAL BLADE / SPV
Beim aktuellen Debüt von Braindrill „Apokalyptic Featsing“ gibt es mächtig was auf die Ohren und die vier Amis um Gitarrist Dylan Ruskin werfen wieder mal die alte Frage auf, ob wir es hier mit einem hochwertigen progressiven Spitzenalbum zu tun haben, oder ob man sich hier einfach nur in heillosem Gefrickel verirrt. Leute, lasst euch gesagt sein, das erste ist der Fall. Braindrill entfesseln auf „Apocalyptic Featsing“ ein wahres Riff– und Grindgewitter, welches seines Gleichen wohl noch lange suchen wird. Hauptsächlich bewegen sich die Songs im Uptempo bzw. „Upper-Tempobereich“. Die Geschwindigkeiten, die Ausnahmeschlagzeuger Marco Pitruzella hier vorlegt, lassen den herkömmlichen altbekannten Blastbeat wie den Takt einer Schützenkapelle klingen. Hinzu kommen Riff-Attacken und Breaks, welche bei mir stellenweise die Frage aufkommen lässt, ob sich Dylan Ruskin gitarrentechnisch nicht auf einer einsamen Straße mit dem Teufel duelliert hat. Was hier als normaler Part durchgeht, wird woanders wohl als Solo gehandelt. Hinzu kommen markige Vocals, die an Aggressivität kaum zu übertreffen sind. Auch in Sachen Songwriting macht den Jungs so schnell keiner was vor. Die Songs sind zwar für ungeübte Ohren wahrlich anstrengend und leicht chaotisch, aber insgesamt doch stimmig. Es gibt eben nur keine Atempause. In Sachen Geschwindigkeit, Aggressivität und Komplexität werden auf „Apocalyptic Feasting“ absolut neue Maßstäbe gesetzt. Es scheint tatsächliche eine Band gefunden worden zu sein, die es geschafft hat dem Death Metal noch einmal einen revolutionären Impuls zu geben. Schade nur, dass Braindrill kurz nach Veröffentlichung des Debüts vielleicht auch schon wieder Geschichte sind. Denn nach Angaben der MySpace-Seite der Band, besteht Braindrill momentan nur noch aus Gitarrenpsycho Dylan Ryskin und Sänger Steve Rathjen. Es wäre ein wirklicher Verlust, wenn dies langfristig so bliebe. Ich zumindest habe seit langem kein Album mehr mit soviel Begeisterung gehört.
10/10 - JE


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