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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MARTRIDEN

MARTRIDEN

THE UNSETTLING DARK (43:27 min.)

CANDLELIGHT / SOULFOOD
Eigentlich sollte ich mich im Vorfeld schon mal entschuldigen. Erst wollte ich die Rezension von „The Unsettling Dark“ unbedingt machen und nun muss ich feststellen, dass mir das Album nach mehreren Durchläufen eigentlich gar nicht gefällt. Aber mal der Reihe nach. Also, eigentlich hat bei mir die Wortkombination „Melodic“ und „Black Metal“ ungefähr die gleiche Wirkung wie „alkoholfrei“ und „Bier“. Aber mir ist bei den fünf Herren aus Montana sofort das hohe Maß an musikalische Qualität aufgefallen. Man merkt schon recht deutlich, dass hier jeder sein Instrument beherrscht und man auch eine ziemlich ansprechende Produktion hinbekommen hat. Der Gesang von Shouter Michael Cook kommt in gewohnter Black Metal-Manier daher und ist ziemlich gehaltvoll. Nach einiger Zeit stelle ich mir allerdings die Frage, ob man sich nicht besser eine andere Sparte ausgesucht hätte, in der man das ohne Zweifel vorhandene Talent zur Geltung bringt. Stellenweisen klingen Martriden wie eine Mischung aus God Dethroned und Dimmu Borgir. Ersteres allerdings nur an den mitreissenden Stellen und die gibt es auf „The Unsettling Dark“ leider nicht allzu oft. Die Songs sind in ihrer Mischung aus melodischen Midtempo-Riffs, Blast-Beats und sehr langsamen Passagen ziemlich durchschaubar und bieten keine echten Überraschungen. Der Einsatz der teils viel zu dominanten Keyboards, nimmt jegliche Aggression aus den Songs und gibt dem Album eher einen melancholisch/epischen Charakter. Mag ja ganz nett sein, aber mit Black Metal hat das meiner Meinung nach nicht mehr viel zu tun. Ich denke dabei aber, dass man die musikalischen Fähigkeiten und die Spielfreude trotz aller Weichspülerromantik nicht unter den Teppich kehren darf. Wer auf den Stil steht wird das Album trotzdem mögen.
7/10 - JE


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