Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MYGRAIN

MYGRAIN

SIGNS OF EXISTENCE (48:31 min.)

SPINEFARM / SOULFOOD
Es stellt sich heute bandseitig in aller Regel die Frage, mit welcher musikalischen Ausrichtung man die Fans erreichen möchte und inwieweit die musikalischen Einflüsse Eingang finden. Die Frage beantwortet letztendlich der Konsument, der natürlich Vergleichsmöglichkeiten heranzieht und die Qualität der Musik für sich beurteilt. Ob ein Experiment gelungen ist, die Verquickung verschiedener Elemente eine stringente Umsetzung erfahren haben oder die Band nur im Fahrwasser anderer Bands schwimmt und eine gewisse Strömung versucht für sich auszunutzen, erkennt jeder und nicht nur 08/15-Interessent recht schnell und demnach steht und fällt ein musikalischer Stern im metallischen Genre. Diesen Anspruch nehme ich gerade für diesen Musikbereich heraus, denn es steht wieder die Kurzlebigkeit noch der schnelle und große Einmalerfolg im Vordergrund, die Ausnahme bestätigt auch die Regel. Lange Einleitung, schneller Übergang zu Mygrain, die genau in diesem oben beschriebenen Zwiespalt stehen, trifft doch ihre Mischung aus Thrash und Death Metal mit melodischem Einschlag und female vocals kantig in die Problembereiche ein. Wie nah die Extreme dabei aneinander stehen, zeigt bereits der Opener ’Translucent Dreams’, der mit seinen atmosphärisch-melodisch angehauchten Elektronikspielereien ein kräftiges Stirnrunzeln hervorruft, ehe der Song Fahrt gewinnt und Death Metal gegrunze sich mit cleanen Vocals die Hand reicht. Dazwischen immer wieder dieses melodische Geklimper und keyboardgetragene Melodien, die man relativ dezent im Hintergrund hält und so den Hörer nicht allzu sehr überfordert. Doch Schwamm drüber, man geht auch kompromissloser zur Sache und legt mit dem tempogeladenen ’This Perfect Chaos’ druckvoll nach und auch die Keyboardklänge werden gekonnt eingebettet. Bereits hier wird man gewahr, dass sowohl die elektronischen Spielereien als auch der cleane Gesang die Kanten sind, an denen man sich reiben könnte. Dennoch muss man eingestehen, dass die Umsetzung ein rundes Bild ergibt, denn der Sound wird nicht zugekleistert und die Aggressivität kommt nicht zu kurz. So wirkt das Album insgesamt recht gefällig, etwas zu glatt poliert und um zwei, drei überragende Songs zu wenig bedacht, aber insgesamt eine Scheibe, die man immer wieder mal hören kann.
7/10 - RB


[ Zurück zum Index: 'M' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler