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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: METSATÖLL

METSATÖLL

TERAST MIS HANGUND ME HINGE 10218 (48:07 min.)

NAILBOARD / ESTLAND IMPORT
Keine Ahnung warum die 2005er Neuauflage dieses Debüts von Metsatöll aus dem Jahre 1999 nun im Jahre des Herrn 2008 plötzlich in die Hände des Chefverteilers M.K. fällt. Wie dem auch sei...
Wahrscheinlich habe nicht nur ich bei dem Begriff Metsatöll die Stirn in Falten gelegt, waren mir die Jungs aus Estland bisher noch nicht bekannt. Gegründet wurde die Band 1998, und von der Urformation ist aktuell nur noch Gitarrist und Sänger Markus „Rabapagan“ Teeäär am Start. In aller Kürze sei hier angeführt, dass der Terminus „Metsatöll“ eine alte estnische Bezeichnung für Wolf darstellt, das aber wohl in einem euphemistischen Sinne. Hinter dem Albumtitel (in deutscher Fassung: „Gefrorener Stahl in unseren Seelen“) verbergen sich zehn Nummern, die für Fans von Nomans Land oder Suidakra interessant sein könnten. Den stolzen musikalischen Klängen ordnen sich ebensolche Texte zu, die ausnahmslos in der Landessprache der Band verfasst wurden. Die englische Übersetzung gibt es aber auf der Homepage http://www.metsatoll.ee zu bestaunen. Erwartungsgemäß stehen kriegerische Themen sowie Naturbetrachtungen im Vordergrund. Dazu werden immer wieder harte Gitarren mit folkloristischen Motiven zusammengeführt. Kraftvolle Männerchöre runden das Gesamtbild ab. Allerdings wird der geneigte Hörer anfänglich ein paar Schwierigkeiten zu überwinden haben, denn die folkloristischen Aspekte wirken doch ein wenig schroff und puristisch. Will heißen, die Nummern fließen nicht so reibungslos ins Ohr wie bei den oben genannten Referenzcombos. Wer sich die Zeit für die estonischen Kämpfer nimmt, entdeckt letztlich zwar ausbaufähiges, aber doch grundehrliches und authentisches Folk Metal Material.
Als Appetitanreger funktioniert das ruhigere „Möök“ (Das Schwert) ebenso wie das recht fetzige Titelstück.
6/10 - US


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