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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: ROSENGUARD

ROSENGUARD

REQUIEM FOR THE INNOCENT (47:14 min.)

EIGENPRODUKTION / US-IMPORT
Die in Chicago beheimateten Rosenguard sind nicht einfach zu kategorisieren. Auf ihrer Web-Seite ( http://www.myspace.com/rosenguard ) bezeichnen sie ihren Sound selbst als Metal, Black Metal und Progressive. 2003 wurde die Band mit der Zielrichtung gegründet, einen melodischen Metal-Sound zu kreieren, der sämtliche Genregrenzen überwindet und die besten Bestandteile aus allen (Metal)Welten zusammenführt. Und tatsächlich findet ihr auf dieser zweiten Veröffentlichung namens „Requiem For The Innocent“, die in Chicago stark durchzustarten scheint, acht Tracks, die sich allesamt zwischen traditionellem und melodischem Metal, moderneren progressiven Einflüssen, Thrash sowie melodischem Black als auch Death Metal bewegen. Typisch für die Songs von Rosenguard sind beständige Wechsel von ruhigen, melodischen und stimmungsvollen, zeitweise gar akustischen Parts, zu ruppigen, aber ebenfalls immer melodischen Black oder Death Metal-Passagen. Der Opener und Titeltrack beispielsweise ist ein melodisches Power Metal-Stück, dass mit einem mehrstimmigen, epischen Refrain zu überzeugen weiß. Produktionstechnisch nicht unbedingt immer perfekt gelöst, aber gerade da lässt sich erkennen, dass Rosenguard mit einem größeren Budget noch wesentlich mehr bewegen könnten. Direkt im Anschluss an diesen leicht experimentellen Track gibt es mit dem Black Metal-beeinflussten „Bleed The Sky“ ein wesentlich härteres Stück, dass genretechnisch an Bands wie Dimmu Borgir und Children Of Bodom angelehnt ist, allerdings ohne dort abzukupfern. Auch der Gesang von Rhythmus-Gitarrist Nick Rogers wandert ohne Probleme durch die Spannbreite von klarem, episch angehauchtem Gesang bis hin zu tiefen Growls sowie einigen düsteren Kreischern, wie auch die Ballade „Countless Ages“ erkennen lässt. Rosenguards „Requiem…“ sei somit allen ans Herz gelegt, die einer stufenlosen Verschiebung von Genregrenzen nicht abgeneigt sind. Vorerst sehr gute siebeneinhalb Punkte von mir. Die CD bekommt ihr übrigens auch bei CDbaby.com.
7,5/10 - SBr


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