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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BENEDICTUM

BENEDICTUM

SEASONS OF TRAGEDY (59:02 min.)

LOCOMOTIVE / SOULFOOD
Das Debüt „Uncreation“ schlug 2006 ein wie die sprichwörtliche Bombe und so wartete man in der Metalgemeinde gespannt auf den nächsten Coup der Amis. Nach einiger Verzögerung, die Ansprüche waren innerhalb der Band sicherlich recht hoch, erscheint nun endlich „Seasons of Tragedy“. Vorweg sei erwähnt, dass man, wenn man es nicht besser wüsste, nicht vermuten würde, dass hier eine Frau am Mikro steht. Lediglich in den ruhigeren Passagen wird es deutlich und ist auch der Beweis dafür, dass Veronica Freeman eine perfekte Metalstimme hat, die es locker mit den männlichen Kollegen aufnehmen kann. Doch nun zum Album, dass wahrlich ausgefeilt und überzeugend daherkommt und die zeitliche Verschiebung auf jeden Fall rechtfertigt. Mit ’Dawn of Seasons’ erwartet uns gleich ein starkes Intro, dass nahtlos und heftig in ’Shell Shock’ übergeht’ und uns die Richtung zeigt. Hier wird gerifft und mit viel Power zu Werke gegangen, dass die Wände wackeln. Nach diesem starken Auftakt wird etwas zurückgefahren und mit ’Burn It Out’ die klassische Schiene des Heavy Metal gut bedient. Ruhiger geht es dann auf ’Bare Bones’ zu, eine schöne Midtemponummer mit knackigen Metalchören, sehr melodisch und mit einem tollen Refrain versehen, der Veronicas variable Stimme mal von einer anderen Seite voll zur Geltung bringt. Nach diesem klasse Stück geht es weiter mit ’Within The Solace’, leicht gedrosselt und dennoch ein sehr intensives Stück. Nach quasi Halbzeit des Albums, den Longtrack ’Seasons Of Tragedy’ lassen wir mal außen vor, kann man der Band bereits ein gutes Gespür für Songarrangement bescheinigen, Abwechslung wird groß geschrieben und Langeweile kommt erst mal gar nicht auf. Klassischer Metal knallt uns mit ’Beast In The Field’ um die Ohren, während ’Legacy’ wieder das volle Organ von Veronica fordert. Auch ’Nobodies Victim’ erweist sich nicht als Ausfall und die Spannung steigt, da jetzt meine alten Helden Accept geehrt werden. Warum man sich an den Accept-Klassiker ’Balls To The Wall’ herangetraut hat, vermag ich noch nicht zu sagen, aber man hat an der Nummer nicht viel rumgewerkelt und eine ziemlich originalgetreue Coverversion abgeliefert. ’Steel Rain’ ist die schon fast vermisste Powerballade, bei der Veronica beweist, dass sie wahrlich jede stimmliche Variante beherrscht. Den Abschluss bildet der mit über elf Minuten längste Song und gleichzeitige Titeltrack des Albums, der noch einmal alle Stärken der Band vereint. Einstieg mit Sprechgesang, Trommeluntermalung und melodisch kraftvolle Gitarren und Gesang, dazu einige Stops und atmosphärische Keyboardklänge, Breaks und Tempowechsel füllen diesen Song mit einem spannungsgeladenen und abwechslungsreichen Aufbau und unterstreicht die Klasse der Band. Mit diesem und natürlich dem Debüt-Album im Gepäck kann man wahrlich auf das nächste Live-Erlebnis gespannt sein.
„Seasons Of Tragedy“ ist Heavy Metal pur und erinnert an die klassischen alte Zeiten von Judas Priest und Ronnie James Dio. Warum sollen Benedictum diese großen Fußstapfen nicht ausfüllen können? Zu groß scheinen sie nicht dimensioniert zu sein.
Die limitierte Auflage kommt übrigens in einem schönen Digi mit dem Bonussong ‘Catch The Rainbow‘, einem Coversong von Rainbow.
9/10 - RB


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