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ALLE REVIEWS :: Index: 'A' :: A CHINESE FIR ....

A CHINESE FIREDRILL (JOEY VERA)

CIRCLES (45:59 min.)

PROG ROCK / SPV
Hinter dem Projektnamen A Chinese Firedrill steckt niemand Geringeres als Joey Vera, dessen Output ich bereits im November 2006 als importierte Eigenproduktion vorgestellt habe. „Circles“ war seinerzeit nur über Joeys Webseite bzw. über spezifische Händler wie z.B. cd-baby erhältlich, wurde jetzt aber vom US-Label Prog Rock Records unter die Fittiche genommen. Eben jene Plattenfirma konnte brandaktuell einen europäischen Vertriebsdeal mit SPV dingfest machen, so dass Veras Klangbaby ab Anfang Januar hierzulande offiziell abgreifbar sein wird. Ansonsten hat sich an dem feinen Teilchen nix geändert. Songs, Sound, Artwork – alles 1:1 vom selbst getätigten Rundling übernommen. Die Namensnennung Joey Veras sollte dabei jedem Qualitätsbewussten Metaller feiste Grinser, vielfältige Emotionen und tolle Erinnerungen hervorzaubern. Was hat dieser umtriebige Tausendsassa seit den Achtzigern - und speziell auch im neuen Millennium - nicht alles vollbracht? Mit den leider zum ewigen Underground-Tipp verdammten Armored Saint begann seine Story als Bassist, Performer, Backing-Sänger und Songschreiber (so haben wir ihm z.B. das fantastische „Aftermath“ zu verdanken) und in den letzten Jahren brauchte er anscheinend überhaupt keine Ruhephasen: Bassist von Fates Warning (bei denen er eine absolut grandiose Arbeit am Tieftöner abliefert) und Engine (die er auch produzierte), Gastspiele und CDs mit Tribe After Tribe, OSI, Chroma Key oder Seven Witches, eine ausgiebige Tour mit Anthrax und weiß der Metal-Gott (nicht Rob Halford ;-)) was sonst noch alles, der Mann ist jedenfalls ein leidenschaftlicher Vollblutmusiker und passionierter Musikfreak, der sich in seiner raren Freizeit in sein Heimstudio verzogen hat, um nach dem 94’er-Streich „A Thousand Faces“ (einem u.a. mit Rock- und Funk-Einflüssen gespickten Werk) nun ein weiteres Solo-Album einzutüten, bei dem Joey mit Ausnahme der Drums (Greg Studgio) sämtliche Instrumente - Gitarren, Bass, Piano, Keys - und die äußerst ansprechenden Gesänge im Alleingang erledigte. Mit „Circles“ und seinem selbst betitelten Prog/Art Hard Rock verfolgt Mister Vera nun das Ziel frühe Einflüsse wie Pink Floyd, Peter Gabriel oder Rush mit aktuellen progressiven Knüllern wie Porcupine Tree und persönlichen Lieblingsacts wie Kings X zu vermengen. Herausgekommen sind dabei sieben melancholische, verträumte, aber doch leichtfüßige, wundervoll melodische Seelenstreichler, die oftmals an Porcupine Tree, Blackfield, aktuelle Fates Warning, Sophia oder die Song-orientierten Höhepunkte des ersten Chroma Key-Albums erinnern. Nach diversen Hördurchgängen vermag ich euch fast schon keine einzelnen Song-Highlights mehr zu nennen, da sämtliche Tracks vehement bei mir eingeschlagen sind, aber wenn ich müsste, würde ich mich wohl für „Insane“ (in der Strophe treffen Sophia auf Blackfield, der Chorus schwillt leicht orchestral an), den mit einigen Fates Warning-ähnlichen Riffs bestückten, Porcupine Tree huldigenden Titeltrack oder das an Blackfield gemahnende „Siucra“ entscheiden. Mein Kompliment, Joey, Du bist und bleibst einer der Größten! http://www.joeyvera.com und http://www.progrockrecords.com
8,5/10 - CL


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