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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MERCURY FALLI ....

MERCURY FALLING

HUMAN NATURE (53:25 min.)

EIGENPRODUKTION / SELBSTVERTRIEB
Mit ’Undertow’ ist den Jungs aus Fulda ein knackiger Auftakt gelungen, der mir noch einige Tage lang im Kopf rumschwirrte. Was sich in den Gehörwindungen festzusetzen vermag kann nicht schlecht sein und so ein erstes Kompliment ausgesprochen. Nach diesem groovigen Auftakt geht es mit schnellen Gitarrenakkorden weiter und in klassischer Melodic Metal Manier rockt ’Welcome Home’ vorwärts und offenbart zudem noch klassische Metal Chöre. Die ruhig gehaltene Mittelpassage eröffnet ein Betätigungsfeld für das Keyboard und wird schwungvoll in die Endphase übergeleitet. Midtempo, Tastengeklimper, Melancholie, hier bahnt sich doch nicht etwas eine Ballade an? Doch, an dieser Power-Ballade kommen wir nicht vorbei, so schlecht ist ’Sacred Love’ nun auch wieder nicht. Harte Keyboardklänge (eigentlich nicht gerade meine Baustelle) leiten ’New Gods’ ein, wobei sich der Song dann doch erfreulicher entwickelt, als ursprünglich angenommen. Wesentlich angenehmer dann schon die Einleitung zu ’Different Eyes’, wobei sich auch der restliche Song prachtvoll entwickelt und fast schon hymnische Züge aufweist. Sicherlich ein Live-Kracher, der bei den Fans allemal ankommen wird. Wieder Zeit für sanfte Tastenklänge, atmosphärisch rauscht ’Hold On To My Heart’ in unser Ohr und lässt Herzen schmelzen. Dass die Jungs ordentlich abrocken können, beweist insbesondere der hintere Teil des Albums. Songs wie ’Alter Ego’ oder ’Human Nature’ machen richtig Laune und beweisen zudem, dass hier nicht auf Nummer sicher gegangen wird, sondern auch experimentelle Einlagen gewagt werden. Neben dem fast durchweg gelungen Songauftakt scheint hier auch die Bandbesetzung zu stimmen, insbesondere der Gesang ist ein Pfund, mit dem man ordentlich strotzen kann.
Im Ergebnis ist „Human Nature“ melodisch rockende Durchschnittskost auf recht ansprechendem Niveau, dass zudem eine tadellose Produktion (Piet Sielck sagt hier wohl alles aus) aufzuweisen hat. Da das Feld aber massig besetzt ist, werden sich Mercury Falling sicherlich schwer tun, hier Trademarks zu setzen und sich von der Masse abzuheben. Gebt dieser heimischen Band dennoch eine Chance, denn ihre Hausaufgaben haben sie gemacht und ein hörenswertes Album abgeliefert.
Zu beziehen bei http://www.justforkicks.de

7,5/10 - RB


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