Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RAGING SPEEDH ....

RAGING SPEEDHORN

BEFORE THE SEA WAS BUILT (28:24 min.)

STEAMHAMMER / SPV
Etwas verwundert hat mich die angezeigt Spielzeit des neuen Longplayers der britischen Formation Raging Speedhorn schon, so dass ich, zwar nicht gerne, aber dennoch bewusst einleitend auf diesen Umstand eingehen möchte. Zu Blütezeiten der guten alten Langspielplatte gehörte es zum guten Ton, mit zehn Songs an oder knapp über die vierzig Minuten zu füllen. Die mittlerweile auch in die Jahre gekommene CD hat die zeitlichen Möglichkeiten auf knapp achtzig Minuten geöffnet, so dass sich auch die Erwartungshaltung der Konsumenten entsprechend angepasst haben und die zeitlichen Möglichkeiten der Langrille eher als unterstes Minimum angesehen werden. Doch Raging Speedhorn kümmert das wenig, wird doch die halbe Stunde deutlich verfehlt. Nicht nur schade, sondern auch alles andere als im Sinne des Konsumenten, der gutes Geld bereit ist auszugeben.
Genug der Vorrede zu dieser indiskutablen Spielzeit, widmen wir uns der Scheibe "Before The Sea Was Built" des britischen Hardcore-Sechsers. Nach einigen Durchläufen kann man auch ein gewisses Verständnis für die angewendete Maxime In-der-Kürze-liegt-die-Würze entwickeln, denn die Songs stehen für mich synonym für lärmendes Geschrammel mit aggressivem Schreigesang, ohne jegliche Eingängigkeit und Wiederhaken, fast ein Song wie der andere, wenn man mal ´Born To Twist The Knife´ ausnimmt. Man versucht krampfhaft, einen leicht schleppenden Groove im Midtempo vor sich her zu schieben, setzt ein paar, zugegeben nicht schlechte, Soli rein und tötet die aufkommende Atmosphäre mit omnipresenten Wechselgesang. So bleibt im Ergebnis neben dem schon erwähnten Stück nur noch ´Sound Of Waves´ als hörbares Glanzlicht zurück, was aber für eine Beurteilung im besseren Notenbereich alles andere als ausreichend ist. Für die magere Spielzeit kann man dankbar sein, weil weitere Eintönigkeit vermieden wurde. Da die Experimentierfreude auf der Strecke blieb, sind hier nur sechs Punkte angebracht, die auf EP-Niveau gestutzt vier Punkte ergeben würden. Deswegen salomonische
5,5/10 - RB


[ Zurück zum Index: 'R' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler