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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: REBIRTH - LIV ....

REBIRTH - LIVE AT THE CLUBHOUSE

US-IMPORT

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EUR
Mutig für eine Band, die noch fest im Underground steckt, direkt eine DVD auf den Markt zu werfen. Anyway, das steht hier nicht zur Diskussion, denn entscheidend ist immer noch der musikalische Inhalt der Tonträger. „Live At The Clubhouse“ zeigt nun eine junge Band aus Scottsdale, Arizona, die auf den sechs Livetracks viele moderne Einflüsse verarbeitet, aber doch irgendwie zurück zu den (US-amerikanischen) Wurzeln der End-Achtziger und Früh-Neunziger geht. Will heißen, Rebirth sind Thrash! Und das sogar verdammt geil! Der dumme Titel auf dem mir vorliegenden Promo-Photo – „The Great Hardcore Heavy Metal Band“ – ist somit meines Erachtens nur ein überflüssiges Schielen auf den in den USA immer noch auf Metalcore abbonierten Metal-Markt. Zwar haben auch Rebirth, insbesondere im gesanglichen Bereich, den einen oder anderen Metalcore-Einfluss, aber tendenziell neigt man eher zu Metallica und Pantera.
Mutig an dieser DVD ist sicherlich auch Regie und Kameraführung, denn bei minimalem Budget kann man kaum ein erstklassiges Ergebnis erwarten. Das gilt für visuelle Tonträger sehr viel mehr als für reine Audio-Produktionen. Und so findet man oft Kameraeinstellungen aus dem Rücken der Band, was dem Betrachter zudem einen leider nur sehr mäßig gefüllten Club zeigt. Zumal beim letzten Track, „Confidence Is Power“, die Kamera versucht das Publikum einzufangen und viele Bilder im Dunkeln bleiben. Zu Beginn von „On The Fucking Television“ – übrigens dem wohl schwächsten Stück - gibt es gar einen richtig miesen Schnitt in der Ansage. Aber auch diese Kritikpunkte täuschen nicht darüber hinweg, dass „Live At The Clubhouse“ für eine Undergroundproduktion recht gelungen ist. Und die Musik ist RICHTIG gut! Ergänzt wird die DVD durch eine Photo-Section und Extra Video-Sequenzen, die den Humor der Jungs aufzeigen und das Video recht locker beenden.

Viel besser für eine musikalische Einschätzung ist aber das aktuelle Demo „Process Of Obliteration“, von dem Sänger Marshall Beck mir eine CD-R beigelegt hat (Reguläre CD mit Booklet etc. ist aber wohl über Vertriebe wie CDbaby.com etc. zu beziehen), die auf drei Songs und in knapp 15 Minuten aufzeigt, wo der musikalische Hammer hängt. „Anthem Of The Black-Hearted“ (ist auch auf dem Video vertreten) eröffnet mit einigen Grunts und begeistert durch aggressives (Thrash)Shouting und erstklassiges Riffing. Auch die dezenten Core-Einflüsse sowie der im Refrain auftauchende mehrstimmige (cleane) Gesang passen wie das berühmte i-Tüpfelchen. Weiter geht´s mit „In The Wake Of Desperation“, dass nicht minder geil ist und ein wirklich geiles Solo enthält, bevor „Heroes Die By Gunfire“ diesen Audio-Output in Bestform beendet. Leider haben Rebirth wohl gerade echte Line up-Probleme, aber das sollte euch keinesfalls davon abhalten nach „Process Of Obliteration“ Ausschau zu halten. Erstklassiges Teil! http://www.myspace.com/rebirth

Ohne Wertung


SBr


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