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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MACHINEMADE G ....

MACHINEMADE GOD

MASKED (43:53 min.)

METAL BLADE / SPV
Wenn ich meinen „Infinity Complex“ recht im Ohr habe, so hat sich einiges getan im Hause Machinemade God. Wo Bands wie Caliban, Neaera oder Maroon kompromissloser denn je zu Werke gehen schauen die Rheinpottler mit dem Fernglas über den großen Teich und kokettieren nunmehr mit von Gitarrist/Produzent Sky Hoff intonierten popp igen Emo-Schunkelmelodien („With You“ oder das ansonsten feist riffende, starke „Voices“), die beinahe gleichberechtigt neben den Shouts von Florian Velten stehen. Dazu kommt noch eine kleine Portion Orchester-Bombast in den Arrangements, und schon steht eine neue Band vor uns. Eine mit abwechslungsreichem Riffing glänzende, berstende Strandhaubitze wie „For Those Who Care“ wirkt da mitunter wie ein, mitunter willkommener, Fremdkörper, wie überhaupt die Herren Hoff und Niedersberg das Album vermittels einiger durchaus interessanter Soundspielereien aufzulockern wissen (im ebenfalls räudigen „Vengeance“). Insgesamt jedoch verhält es sich mit „Masked“ so wie mit vielen anderen, stilistisch ähnlich gearteten Alben der letzten Monate (und das sind nicht wenige...): auch wenn man sich eingestehen muss, dass das Album (so) objektiv (wie möglich) gesehen mit einem gerüttelt Maß an Musikalität aufwartet und auch die Produktion gehobenen Standards entspricht, so fehlt einem doch der letzte Biß, die ureigene Note. Im Falle Machinemade God ist in den hart rockenden Passagen die Killswitch-Schlagseite inzwischen mehr als deutlich („Endlessly“ oder „Nemesis“). Kurzum: momentan überflutet uns die Metalcore-Welle mit recht eindimensionalen Alben, die gefällig an der Schwelle zwischen „Durchschnitt“ und „Gut“ stehen und niemandem weh tun. Die Revolution frißt ungewollt ihre Kinder, auch wenn dies die Eyeliner-Fraktion anders sehen mag... Metalcore mit Spitzenhandschuhen, der mal wieder knapp gut tönt.
7/10 - PM


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