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ALLE REVIEWS :: Index: 'F' :: FERRIS MUDD

FERRIS MUDD

SAME (50:35 min.)

EIGENPRODUKTION / US-IMPORT
Wenn man darüber liest, dass eine Band hörbare Einflüsse von Yes, Pink Floyd und Porcupine Tree aufweist, ist das Interesse grundsätzlich schon geweckt. Also mal flugs geschaut, wer sich eigentlich hinter Ferris Mudd verbirgt. Trotz üppiger Instrumentierung sind hier gerade mal drei Herrschaften im Booklet auszumachen, allesamt Multiinstrumentalisten und auch allesamt mit Akustikgitarre vertraut. Hier spricht also bereits das Cover, auch wenn es nicht gerade als großes Schmuckwerk bezeichnet werden kann, eine deutliche Sprache, denn sie kommt reichlich zum Einsatz und man darf sich auch über das eine oder andere Gitarrensoli freuen. Und schon sind wir bei den hörbaren Einflüssen, denn ’Over Your Head’ ist ein klarer Beleg für Pink Floyd und weist die typisch floydsche Stimmung auf, auch könnten die Gitarrenklänge fast eins zu eins auch auf ein Album von Pink Floyd passen. Lediglich der etwas nasal klingende Gesang von Steve Richards bricht diesen Eindruck und lässt das ganze wieder in einer eigenen, für Ferris Mudd typischen Färbung erscheinen. Die Songs sind überwiegend im Midtempo arrangiert, wirken trotz Keyboardbegleitung dezent arrangiert und instrumentenfokussiert, so dass sich die Wirkung durch die Musik entfalten kann. Der Fokus auf die Gitarren gibt den Songs eine schöne rockige Färbung, die die progressiv ausgefeilte Grundausrichtung nicht nur angenehm, sondern auch mal in nicht so häufig gehörter Form ergänzt. In dieser Form breitet sich das Album angenehm leicht im Ohr aus und setzt sich als Einheit fest, als ob hier alles stimmen würde und die Herrschaften zu jeder Zeit wüssten, dass hier jetzt das Keyboard hingehört oder da ein stimmungsvolles Gitarrensolo. Der Gesang, wenn auch nicht ganz mein Geschmack treffend, fügt sich ebenfalls dezent in die Songs ein und wirkt eher beiläufig, nie aufdringlich oder störend. Irgendwie hat hier alles seinen richtigen Platz, wohl arrangiert und aufgeräumt, ausgetüftelt bis in den hinteren Winkel.
Ferris Mudd haben mit ihrem selbstbetitelten Debüt ein Album kreiert, dass als Einheit wirkt, sozusagen ein achtteiliger Höhepunkt. Dennoch ragen für mich die Stücke ’Over Your Head’, ’Unrapped’ und das abschließende ’You’re Alone’, noch ein Stückchen heraus, denn hier hat das Trio in unterschiedlicher Form zusätzliche Akzente gesetzt. Ein Album, dass ihr so schnell nicht weglegen werdet, versprochen. Erhältlich über http://www.justforkicks.de.
8,5/10 - RB


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