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ALLE REVIEWS :: Index: 'A' :: ALLERSEELEN

ALLERSEELEN

HALLSTATT (73.49 min.)

AHNSTERN / STEINKLANG
Gerhard und Allerseelen führt auch mit „Hallstatt“ das fort, was sich bereits auf den letzten, eigenen Alben – die Split-Alben mit Changes und Sangre Cavallum mal ausser acht lassend – angedeutet hat. Die archaisch anmutenden, minimalistischen Rhythmen – zum Teil übrigens mit Instrumenten aus menschlichen Knochen - und der rezitative Sprechgesang wurden verfeinert und vertieft und bekommen durch den repetierenden Charakter der Songs eine fast schon hypnotisierende Aura. Vor allem der Einfluss an dem, was man als „Krautrock“-Einflüsse und dementsprechend als psychedelische Elemente bezeichnen würde, ist seit dem letzten Album enorm gewachsen. Dies lässt sich vor allem an den Gitarren ausmachen, die mittlerweile dominierend durch die Songs führen und sich mit der simplen, aber wirklich effektvollen Rhythmik hervorragend ergänzen. Der latent immer vorhandene, folkloristische Unterton in den Kompositionen ist weiter in den Hintergrund getreten, wahrscheinlich als Folge der Mitarbeit Gerhards bei Sturmpercht. Besondere Erwähnung muss auf jeden Fall noch das fantastische Artwork finden, das mit seinen Fotos eines Beinhauses aus Hallstatt den rhythmischen, aber auch den inherenten rituellen Charakter des Albums betont. „Hallstatt“ ist durch und durch ein typisches Allerseelen-Album und zudem eines, das in dieser Form nur unter der Ägide Gerhards entstehen kann.
9/10 - MK


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