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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BEFORE THE DA ....

BEFORE THE DAWN

DEADLIGHT (39:38 min.)

CYCLONE EMPIRE / SOULFOOD
Tuomas Saukkonen ist ein emsiger Arbeiter und wahrscheinlich auch ein schwieriger Zeitgenosse, wenn es um seine Musik bzw. um das Bandgefüge geht. So scheint es nicht verwunderlich, dass BTD bisher eher ein Soloprojekt gewesen ist, bei dem für Live-Auftritte die erforderlichen Musiker hinzukamen. Mittlerweile scheint sich aber auch dieser Umstand geklärt zu haben, denn es gibt nunmehr eine feste Formation. Warten wir also mal gespannt ab, ob dieses neue Gefüge hält und wenden wir uns dem neuen, mittlerweile vierten Album „Deadlight“ zu. Wurde bei „4:17 am“ noch kritisiert, dass die songschreiberischen Qualitäten etwas zu wünschen übrig ließen und die Songs insgesamt eine eher mittelmäßige Qualität aufwiesen, ist man drei Jahre und zwei Alben später einen teils deutlichen Schritt weitergekommen. Man agiert immer noch mit Growls (Tuomas) und cleanem Gesang (Lars Eikind), wobei der düstere Teil den größeren Part einnimmt. Dies entspricht auch der musikalischen Ausrichtung, die fast durchgängig als kraftvoller Dark Metal bezeichnet werden kann, wobei die Finnen mit ihrer Single ‘Deadsong‘ sogar dergestalt einen Erfolg verbuchen konnten, weil sie in den finnischen Charts sofort auf Platz Zwei eingestiegen sind. Kein Wunder, kommt hier der cleane Gesang zu seinem berechtigten Einsatz und zeigt auf, wie gut er mit düsteren und harten Klängen eine gelungene Koexistenz eingeht. Als eine willkommene Ergänzung der gesanglichen Komponente gesellt sich bei zwei Songs noch Frauengesang hinzu, der den Stücken eine sich differenzierende Färbung verleiht und als gelegentliches Stilelement sicherlich auch auf den noch folgenden Alben zum Einsatz kommen wird. Insgesamt sticht für mich neben dem Singletrack der Opener ‘Wrath‘ heraus, der aggressiv nach vorne geht und eine gute Einleitung in das Album bietet. Dennoch haben BTD auch Schattenseiten produziert, so dass hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung noch einiges möglich ist. Die interessanten Ansätze und guten Songs lassen aber für die Zukunft hoffen. Zumindest einen Kritikpunkt können wir wohl ad acta legen, denn hinsichtlich der Covergestaltung haben sie einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht.
Die limitierte Auflage kommt in einem schönen Digi und beinhaltet die auf der in Finnland erschienenen Single enthaltenen Tracks ‘Gehenna‘ und ‘The Bitter End (Placebo-Cover)‘ als exklusive Bonustracks sowie das Video zu ‘Deadsong‘.
7/10 - RB


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