Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MANES

MANES

HOW THE WORLD COME TO AN END (44:41 min.)

CANDLELIGHT / SOULFOOD
Manes gehören zu den Bands, die sound- und stilmäßig eine ziemliche Entwicklung hingelegt haben und ihre schwarzmetallische Wurzeln nunmehr gegen elektronische und dem Pop zugewandte Klänge getauscht haben. Stellt sich natürlich auf Anhieb die Frage, was ein Album, welches durchsetzt mit elektronischen Klängen ist, hier verloren hat. Stellen wir diese Frage mal in den Hintergrund und beschreiben kurz die gewonnenen Eindrücke. Die teils recht düster gehaltenen Klangteppiche bieten eine unerwartet große Vielfalt, denn man bedient sich Sprachsamples, ’Come To Pass’ kommt sogar auf Französisch, man zaubert atmosphärische Passagen und arbeitet mit verzerrten Gitarren, insgesamt bleibt man aber in einer eher ruhigen, an der Oberfläche brodelnden Grundausrichtung. Dagegen wirkt dann der Auftakt von ’A Cancer In Our Midst (Plague One)’ fast gar schon verstörend, denn nervöser, verzerrter Gesang zerreißt die gerade erst entstandene Stimmung und man wird jäh aufgeschreckt. ’Last Lights’ ist dagegen wie Balsam und man legt sich wieder entspannt zurück. Doch die Entdeckungsreise geht weiter, hier ein Rap, da Sprechgesang, verschiedene Gesangsstimmen, flächig schwirrende Klänge, immer schön dunkel anmutend und mit gothichaftem Touch oder progressiv angehaucht.
Manes scheint eine professionelle Spielwiese für überlegt ausgearbeitete elektronische Musik zu sein, denn gleich sechzehn Leute haben bei der Entstehung des Albums mitgewirkt und ihre Ideen zu vielschichtigen Songs verarbeitet. Es fällt mir schwer, halbwegs einen Vergleich zu metallischen Bands herzustellen, aber ich würde die Manes-Mischung mal ansatzweise mit Katatonia und O.S.I beschreiben wollen, ohne damit die Sounddimensionen in seiner Gänze erfasst zu haben. Doch hört selbst.
8/10 - RB


[ Zurück zum Index: 'M' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler