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MAGAZIN :: Index: 'D' :: DARKTHRONE

DARKTHRONE
Pumpt mich ja nicht an
Nachdem wir Nocturno Culto interviewtechnisch nicht erreichen konnten, war sein Bandkollege Fenriz so nett, kurzfristig für ihn einzuspringen. Fragen, die für N. Culto persönlich gedacht waren, wurden kurzerhand umgemünzt und trotzdem beantwortet. Also Hut ab vor soviel Spontanität und Kreativität…..wir freuen uns schon aufs nächste Mal!
Obliveon: Was hältst du persönlich von eurem neuesten Werk? Bist du mit dem Ergebnis eurer Arbeit zufrieden?

Fenriz: >> Ja, ich mag es, auf diese Art zu arbeiten. Ted hat eine Menge Studio-Eqiupment gekauft, wir haben es aufgebaut und einfach angefangen aufzunehmen. Also total zufällig, wie die Bands im 80-er Untergrund, als es noch keine Metal-Studios gab. Die haben einfach ihr schmales Budget genommen und sind in ihr lokales Studio gegangen. Viele Bands bekamen dadurch ihren eigenen, individuellen Sound. Das machen wir auch und bringen so totale ‚Old-School 80’s’ Einflüsse rein. <<

Obliveon: Euer neues Album wurde ja in eurem eigenen Studio aufgenommen. Können dort auch andere Bands aufnehmen, oder ist das Studio nur für euch privat um eigene Sachen aufzunehmen?

Fenriz: >> Sehr privat! Ich hoffe, Ted produziert dort keine anderen Bands, die würden dann nämlich unseren speziellen REAL SOUND ™ bekommen;-)) <<

Obliveon: Was war der Grund für dich, auf „The Cult Is Alive“ Gitarre zu spielen und zu singen? Wirst du das zukünftig öfter machen oder war das nur eine einmalige Aktion?

Fenriz: >> Manchmal ist es einfacher wenn ich meine eigenen Songs aufnehme, auch dazu meine eigenen Riffs selbst zu spielen. Ich mache mittlerweile fünfzig Prozent von Darkthrones Musik, immer auf einer Akustikgitarre, denn wenn ein Riff sich in Akustikversion gut anhört, dann hört es sich meistens auch mit einer Metal Gitarre gut an. Wir haben schon vier Songs für unser nächstes Album ‚FUCK OFF AND DIE’ aufgenommen. Zwei von denen werde ich singen! <<

Obliveon: Mitte der achtziger Jahre hat Darkthrone ja als eine Death Metal-Band angefangen. Könntest du dir vorstellen heute noch mal in die alten Fußstapfen zu treten?

Fenriz: >> Nein, und eigentlich haben wir als Thrash-Band angefangen, aber wenn man Slayer’s „Hell Awaits“ oder „Reihn In Blood“ Stil mag, dann ist auch eine Menge Death Metal in deren Sound. So wurden wir eine Death Metal-Band und später haben wir uns mit Bands wie Autopsy und Nihilist etc. befasst. Wir verwenden eigentlich immer schon viele Death Metal-Riffs. All diese Stile kann man auch wunderbar in echt bösen Metal zusammen mischen. <<

Obliveon: Werden wir euch noch einmal mit Satyricon zusammen auf der Bühne sehen, wie 2004 in Wacken?

Fenriz: >> Mich nicht. <<

Obliveon: Wie ist eure Beziehung zu Satyricon? Wie man hört, war Satyr ja beim Schreiben der Lyrics vom „Goatlord“ Album involviert? Wärt ihr interessiert mal einen Song zusammen zu machen?

Fenriz: >> Er hat keine Lyrics für uns geschrieben, nur einen Text für das „Total Death“-Album. Wir haben als Bands völlig verschiedene Arbeitsweisen, auch wenn die gleiche Botschaft dabei herauskommt. <<
Obliveon: Du lebst sehr weit weg von Oslo. Ist es nicht manchmal nervig, soweit von der Norwegischen Musik Szene entfernt zu sein? (Anm.: Red. Interview war eigentlich für N. Culto gedacht)

Fenriz: >> Aha, das Interview war für Ted;-). Ich bin Fenriz, aber ich versuche mich aus der Szene raus zu halten – ich habe meinen eigenen Kreis von Metallern mit denen ich Musik höre etc., ausserdem verbringe ich einen großen Teil meiner rarer Freizeit im Wald, weit weg von Menschen und habe auch aufgehört in Kneipen zu gehen. Trotzdem kommen immer mal Leute bei mir vorbei zum quatschen, oder schlimmer – um mich anzupumpen. <<

Obliveon: Wo würdest du gern den Rest Deines Lebens verbringen, oder bist du eher der Typ, der mal häufiger eine Ortsveränderung braucht?

Fenriz: >> Mir gefällt’s hier in Oslo. Hier sind 1560 Quadratkilometer Wald um uns herum – genug für ein Leben! <<

Obliveon: Welche Alben zählen zu Deinen Favoriten?

Fenriz: >> Momentan Rekid mit "Made In Menorca". Im Metallbereich ist das eine ganze Menge. Momentan ist mein Lieblingsalbum Sentinel Beasts "Dephts Of Death" (Danke Brad), aber „To Mega Therion“ (Celtic Frost), „Hammerheart“ (Bathory) und „Horrified“ (Repulsion) sind auch großartige Scheiben und ‘All time faves’! <<

Obliveon: Was machst du in deiner raren Freizeit?
Fenriz: Wie schon erzählt, gehe ich oft in den Wald, ansonsten verbringe ich Zeit mit meiner Frau und arbeite ab und zu als DJ.

Obliveon: Wie wird sich DARKTHRONE in zehn Jahren anhören?
Fenriz: >> (Lacht) Unterstützt den echten Metal!! Manilla Road, Nifelheim, Audiopain, Chhemikiller etc. <<

Obliveon: Vielen Dank!!! Und weiterhin viel Erfolg!
Fenriz: >> Vielen Dank an Obliveon! <<
http://www.darkthrone.no
Ursula Kohl


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