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MAGAZIN :: Index: 'A' :: AIRLESS

AIRLESS
Die neue AOR-Generation
Airless aus Spanien, waren für mich eine derTop-Überraschungen des Jahres 2005. Mit ihrem zweitem Longplayer brachten sie tierisch frischen Wind in die AOR-Szene. Basierend auf den ewig hochgelobten 80er-Jahre-Ergüssen, aber mit einem großen Bestandteil eigener Ideen, die diese Musikrichtung die nächsten zehn Jahre weiterbringen könnte. Ich hoffe, dass diese Entwicklung Anklang findet, und etliche Bands in die gleiche Kerbe hauen werden und nicht dauernd Acts wie Poison, Mötley Crüe oder Bon Jovi kopieren. Dass gerade Spanien solch einen Act hervorruft, der den Startschuss gibt, ist bei dem Metal-Entwicklungsland schon sehr erstaunlich. Der Sommer 2004 muss für Sänger Ianki Lazkano, Gitarrist Robert Rodrigo, Bassist Miguel Manjòn und Drummer Paco Martinez ein ganz besonderer gewesen sein, wenn ein solches Album dabei entsteht. Inaki gab mir per Email einige Details.
Was musste alles passieren, damit ihr dort angelangt seid, wo ihr heute seit?
>> Alles fing mit unserem Gitarristen Robert an, der Jahre lang als Instrumentalist durch diverse Kneipen tingelte. Irgendwann wollte er eine Hard Rock-Band gründen. Aber nicht basierend auf einem Guitar-Hero, sondern eher als komplette Einheit aller Mitwirkenden. Der Name Airless stammt von Robert, als wir in den letzten Zügen unseres zweiten Albums lagen. Es gab instrumentale Tracks und besungene. Vinnie Records interessierten sich für uns und mit ihrem Chef Vicente vereinbarten wir einenguten Vertrag für uns. Allerdings wechselten wir unseren damaligen Bassisten und unseren alten Drummer aus. Mehr ist eigentlich nicht passiert. <<
Jetzt ist Spanien ja nicht gerade das typische AOR-Land. Wie entwickelte sich eure Musik?
>> Nein, da hast du sicher Recht. Hierzulande mag kaum jemand diesen Stil. Wir schon. Robert, Paco und Miguel lieben diese Ausrichtung über alles und möchten keine andere ausleben. <<
Was steckt hinter dem Bandnamen?
>> Es ist nur ein direkter Name. Er hat keine bestimmte Geschichte, er ist nur einfach zu merken. Er ist so wie unsere Musik sein sollte, hart und direkt. <<
Wie unterscheiden sich eure beiden Alben?
>> Es ist die gleiche Linie auf beiden Alben vertreten, wohingegen „2nd Round“ wesentlich erwachsener, ausgeglichener und vollständiger klingt. Es wirkt auch professioneller, allein aus dem Grunde, dass wir mehr Zeit im Studio hatten. Zudem haben sich die neuen Mitglieder kompositorisch mit eingebracht. Das machte eine Menge aus. Der generelle Sound ist ebenfalls wesentlich besser geworden. Alles in allem eine Runde Sache. <<
Welchen Stoff bearbeitet ihr in euren Texten?
>> Es gibt Lyrics in zwei Varianten. Es gibt zum einen die üblichen Liebesgeschichten, und zum zweiten weitaus dramatischere Lebensgeschichten. Einfach Geschichten mit Menschen, die verschiedene Probleme bewältigen, wie Angst, Reue, oder Panik. <<
Wer hat euch am meisten beeinflusst?
>> Wir wurden hauptsächlich von alten Bands beeindruckt. Sie stammen meistens aus den 80er-Jahren, oder den frühen 90ern. Dazu gehören Haren Scarem, die melodischen Kanadier, Fate, diese deutsche Combo mit dem fantastischen „Scratch And Sniff“-Album. Ansonsten hat jedes Mitglied seine eigenen Highlights, die daran Schuld sind, dass wir musikalisch die sind, fie wir sind. <<
Was ist euer Ziel in Sachen Musik?
>> Ich würde gerne in einem komplett ausverkauften Stadion am anderen Ende der Welt spielen. Und jeder müsste unsere Lieder lauthals mitsingen. Wenn man auf der Bühne steht und die Zuschauer singen deine Lieder, gibt es kein anderes Gefühl, das nur annährend so gut ist. <<
Wie kam der Vertrag mit Lion Music zustande?
>> Als sie Interesse für unsere Musik bei Vicente bekundeten, machte uns unser Partner in Crime den Mund wässrig. Wir waren sofort mehr als bereit und es gibt nichts zu bereuen. Wir sind stolz darauf mit Lasse und Andy von Lion Music zu arbeiten. <<
Was hat die Band bis jetzt an wichtigen Dingen erreicht?
>> Für eine spanische AOR-Band, die mittlerweile in so vielen Ländern gehört wird, ist schon alleine dieser Aspekt eine Leistung. Wir haben aber schon die Bühne mit Tyketto und Dare geteilt. Das war großartig. <<
Gibt es schon Zukunftsvisionen?
>> Keine Ahnung. Im Moment würden wir gerne mit dem aktuellen Album auf Tour gehen. Das liegt natürlich nicht in unseren Händen. Ansonsten arbeiten wir schon fleißig am neuen Album. <<
http://www.airless.name
Steve Burdelak


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