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MAGAZIN :: Index: 'A' :: AMORAL

AMORAL
Spielen als gäbe es keinen Morgen
Dies ist das Motto, das die fünf Finnen Niko Kalliojärvi (Gesang), Ben Varon (Gitarre), Silver Ots (Gitarre), Erkki Silvennoinen (Bass) und Juhana Karlsson (Drums), sich auf ihre Fahnen geschrieben haben. Durchgesetzt wird das Bandcredo mit skandinavischem Death/Thrash-Metal der ganz besonderen Sorte, denn auf ihrem, bei Spikefarm Records erschienenem Silberling „Decrowning“ können wir erleben, wie hartgesottene Sounds mit sporadischen Ruhe-Phasen vermengt wurden. Das verlangt vom Zuhörer mehr Aufmerksamkeit und setzt die Chose etwas mehr von der Masse der Brutalo-Bands ab. Zumal der Einsatz vom Gesang und die Arbeit der Gitarristen etwas anders angegangen wird, als normalerweise in diesem Genre üblich ist. Hier wurde songdienlich und ohne sinnlose Härte gebraut. Gitarrist Ben setzte sich über einige Themen mit uns auseinander.
Ben, lass doch mal einige geschichtliche Happenings der Band auf uns los.
>> Das fing mit uns so um 1997 an. Nach ca. drei Jahren hat sich herausgestellt, dass wir die Sache seriöser angehen wollten und wir fingen an unsere eigenen Songs zu komponieren. Es lief eigentlich wie bei jeder anderen Band auch, zumindest bis dahin. 2001 veröffentlichten wir unser erstes Demo. Ein weiteres ein Jahr später, mit dem wir ebenso etliche Gigs absolvierten. Alsbald bekamen wir die Gelegenheit unser Debütalbum „Wound Creations“ aufzunehmen. Jetzt legen wir bei Spikefarm Records den Nachfolger vor und präsentieren mit Erkki unseren neuen Bassisten. <<
War es schwer für euch, nach all den Jahren als Coverband, mit eigenen Kompositionen voran zu kommen, oder flossen die Songs nur so aus euch heraus?
>> Das kam alles ganz natürlich. Wir jammten einfach mit ein paar coolen Riffs, bis sich daraus letztendlich ein Song entwickelte. Es ist eine Frage der Einstellung und wie professionell man an die Sache rangeht. Wir mussten nicht viel umdenken, nur wir selbst sein. <<
Was habt ihr denn hauptsächlich gecovert, Death Metal oder den Chart Metal?
>> Eher die gängigen Sachen wie Metallica, Pantera und Sepultura. Damals waren wir nicht älter als fünfzehn. <<
Ich habe gehört, dass ihr einen Song von Mötley Crüe nachgespielt habt. Der ist doch nicht auf eurem neuen Album, oder?
>> Nein. Von „Decrowning“ gibt es noch eine japanische Version. Dort findet ihr den Track. Wir hatten uns für „Wild Side“ entschieden. <<
Ihr sollt die perfekte Live-Band sein. Was macht euer Stageacting so besonders?
>> Wir spielen einfach so als wenn es keine schlechten Vibes geben würde. Immer positiv. Man muss für die Fans auf der Bühne zu jeder Zeit sein Bestes geben, so als wenn heute der letzte Tag wäre. Du musst das Publikum involvieren. Da gibt es das Stagediving. Immer noch hochgradig aktuell. Wir sind keine Mucker, die vorne stehen und nur ihre Instrumente spielen. <<
Gibt es gravierende, musikalische Unterschiede zwischen euren beiden Alben?
>> Das neue Werk ist einfach melodischer. Die Struktur der Songs ist erwachsener geworden. In unser Debütalbum hatte sich ein bisschen die Monotonie eingeschlichen. Sicherlich eine Sache, die man erst mit genug Abstand bemerkt. Für uns im Nachhinein einfach eine natürliche Entwicklung. <<
Nun gibt es ja scharenweise gute Death Metal-Bands aus dem skandinavischen Raum. Ist der Druck daher für euch sehr hoch, etwas zu erreichen?
>> Yeah, manchmal ist es schon beängstigend und macht einen ohnmächtig, wenn man die Konkurrenz betrachtet. Es gibt sicherlich Bands die besser sind als wir, und aus deren Schatten zu treten ist wahrlich nicht einfach. Für uns ist es in erster Hinsicht ein Ansporn das Beste daraus zu machen. Das Label ist auf jeden Fall mit unserer Arbeit zufrieden, denn wir haben unseren kompletten Freiraum. <<
Verbindet ihr als Band etwas mit dem Namen Amoral?
>> Es ist nur ein Name. Als wir mit den ersten Aufnahmen beschäftigt waren, musste fix ein Name her. <<
Wie wichtig ist für euch die Nutzung der Medien im Internet, und wie haltet ihr Kontakt zu den Fans?
>> Wir versuchen unsere Bandhomepage mehrmals die Woche mit einem Update zu versehen. Das Internet ist heutzutage superwichtig. Ich persönlich kümmere mich viel um das Bandbusiness und verschicke andauernd Emails. Dazu gehören auch Interviews und persönliche Anfragen den Fans. <<
Was schreiben die Fans? Wie ehrlich ist das Geschriebene? Gibt es auch Kritik?
>> Natürlich gibt es Kritik, gerade von den Fans, die das erste Album besser fanden, aber alles hält sich im Rahmen. Ich denke schon, dass das Gros der Aussagen auf denjenigen, der sie geäußert hat, durchaus zutrifft, auch wenn ich nicht immer diede Meinung teile. <<
Was passiert noch in naher Zukunft?
>> Wir werden auf jeden Fall in unserer Heimat auf Tournee gehen. Anfang 2006 hoffen wir innigst ein paar Gigs im restlichen Europa bestreiten zu können. <<
http://www.amoralweb.com
Steve Burdelak


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