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MAGAZIN :: Index: 'C' :: CRIMINAL

CRIMINAL
Thrash vom Feinsten
Der deutschstämmige und in Chile aufgewachsene Anton Reisenegger steckt nicht so schnell den Kopf in den Sand. In Chile zur populären Band aufgestiegen folgte der Ärger mit der Plattenfirma und ein krasser Schnitt in Form der Auswanderung nach England. Für „Sicario“, dem vierten Studioalbum, konnte Andy Classen als Produzent gewonnen werden, was den thrashigen Wurzeln sehr gut bekommen ist. Im Vergleich zum Vorgänger „No Gods No Masters“ ist man nicht mehr so sperrig sondern hat man die alte Geradlinigkeit wieder für sich entdeckt und mit „Sicario“ alle Stärken einfließen lassen und auf den Punkt gebracht. Mit einem derartig klasse Album in Gepäck wollten wir natürlich auch ein Statement von Anton einfangen. Seine Antworten könnt ihr hier nachlesen.
Euer Album ist großartig eingeschlagen, wie sind bei euch die Resonanzen der Fans und der Fachzeitschriften angekommen?
Anton: >> Allgemein gesprochen sind die Reaktionen sehr positiv gewesen. Wir haben ausgezeichnete Kritiken erhalten, angefangen von den größeren Mags wie Terrorizer oder Rock Hard aus Deutschland bis hin zu den Fans. Es scheint so, dass sie das Album lieben. Ich denke, dass wir die Erwartungen der Fans erfüllt haben, nämlich ein geradliniges und brutales Thrash Album mit kick-ass-Charakter. <<
Wie lange habt ihr von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung gebraucht?
Anton: >> Gut, wir fingen so um Mitte 2004 an, neue Songs zu schreiben, wobei wir uns anfänglich mehr für die Praxis getroffen haben, so dass die eigentlichen Arbeiten erst richtig im November oder Dezember losgingen. Das Album wurde im Mai aufgenommen, also haben wir gut ein halbes Jahr daran gearbeitet. Wir mussten wirklich hart daran arbeiten, weil ich in Deutschland wohne und die anderen Kerle in Großbritannien, so dass wir uns nicht häufig treffen konnten. Aber dennoch hatte ich das Gefühl, dass das Schreiben der Songs sowie die Arrangements trotz der Entfernung keine Probleme bereiteten. <<
Kannst du uns was über den Entstehungsprozess des Albums berichten?
Anton:>> Meistens schreiben wir zuerst die Songs, überwiegend Rodrigo und ich und auch jeder für sich. Mit diesen Vorbereitungen, die gut die Hälfte ausmachen, steigen wir dann in die Arrangements ein und spielen die Drums und die Gitarren ein. Erst zuletzt kommen die Vocals und die Lyrics dazu. Danach geht es dann ins Studio und erhält den letzten Schliff, die Drums und die Leads werden eingespielt und dann vier Rhythmusgitarren, der Bass, die Solis und die Vocals. Diesmal hatte Andy (Anm.: Classen) ein Stück bereits fertig gemixt und uns, als wir ins Studio zurückkamen, präsentiert. Wir fanden es cool, weil es der langwierigste Part ist und man dazu neigt, die Perspektive zu verlieren. Auf diese Weise hörten wir die fertige Mischung und wussten sofort, was geändert werden musste oder wo eine Bearbeitung erforderlich ist. <<
Wie viele Songs habt ihr für „Sicario“ aufgenommen?
Anton: >> Insgesamt 13. Wir haben unterschiedliche Bonus Tracks für die europäische und südamerikanische Ausgaben aufgenommen. <<
Habt ihr schon irgendwelche Tourpläne? Und ist Deutschland in diese Pläne mit einbezogen?
Anton: >> Wir wissen derzeit noch nichts konkretes. Nächstes Jahr wird es vermutlich nach UK gehen, außerdem noch nach Südamerika, aber wir möchten definitiv eine komplette Europa-Tour einschließlich Deutschland absolvieren. <<
Für die neuen Fans, wie würdest du eure Musik beschreiben?
Anton:>> Wenn ich ein Wort verwenden müsste, würde ich Thrash sagen. Richtig aggressiv und brutal, aber ziemlich technisch und gleichzeitig absolut präzise.<<
Welche Erwartungen verknüpfst du mit „Sicario“?
Anton >> Ich hoffe, dass sich das Album gut verkauft. Ich denke, wir haben unseren Fuß in der Tür der europäischen Szene, jetzt müssen wir sie nur noch ganz auftreten. Ich hoffe, dass wir die Möglichkeit für eine Tour haben, weil ansonsten die Leute anfangen uns wieder zu vergessen. <<
Was ist dein Lieblingslied vom neuen Album? Und was macht es so speziell für dich?
Anton: >> Mein Favorit ist ’The Land Got Forgot’. Ich mag die Songstruktur, die Riffs und die Tatsache, dass es sich von dem Rest des Albums ziemlich unterscheidet. Es hat etwas mehr Death Metal-Einflüsse. Ich bin eher derjenige, der mehr Death Metal einbringt während Rodrigo für die eingängigen Riffs zuständig ist. <<
Ist es noch zu früh zu sagen, dass „Sicario“ dein Lieblingsalbum ist? Alle Bands sagen nämlich gerne, dass ihr neues Album natürlich ihr bestes ist!
Anton: >> Ich mag schon alle unsere Alben, aber ich glaube, dass wir mit „Sicario" bezogen auf die Produktion, unserer Leistung, einfach alles, was zur Entstehung beigetragen hat, alles richtig gemacht haben. Die Vergangenheit respektvoll betrachtend würde ich sagen, dass es unser bestes Album bis jetzt ist. <<
Das Internet ist in der heutigen medialen Welt eine wichtige Möglichkeit der Promotion, wie geht ihr mit diesem Medium um?
Anton: >> Wir versuchen unsere Webseite aktuell und interessant zu halten. Ich denke, dass wir dort für unsere Fans eine Menge Informationen und Material zur Verfügung stellen. Wir haben auch eine MySpace-Seite und bauen derzeit eine Mailingliste auf, um unsere Fans mit einem Newsletter und Material zu versorgen. Zudem findet man dort eine Menge Interviews mit Webzines.<<
Wenn du eine Band nach Wunsch mit auf Tour nehmen könntest, auf wen würde da deine Wahl fallen? Und warum?
Anton: >> Oh, gute Frage! Ich würde vermutlich eine Band wie Machine Head oder Soulfly nehmen, also eine Band auswählen, die ein breiteres Publikum zieht, was wir normalerweise nicht erreichen würden. <<
Was können die Fans von euch in den nächsten zwei bis drei Jahren erwarten?
Anton: >> Vermutlich weitere Alben mit brutalem, kompromisslosen kick-ass-Metal! <<
Kommen wir zum Schluss, denn die abschließenden Worte sollen dir gehören.
Anton: >> Checkt unser neues Album „Sicario". Es wird euch wegblasen! <<
Vielen Dank für deine Zeit und weiterhin viel Erfolg!
>> Cheers! <<
http://www.criminal1.com / http://www.myspace.com/criminal
Robert Buder


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