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MAGAZIN :: Index: 'A' :: ARCANA XXII

ARCANA XXII
Gibt es afrikanischen Metal?
Um den Hintergrund Arcanas XXII, der ersten Metal Band Namibias und einer der wenigen harten Combos im südlichen Afrika, zu verstehen, muss man vielleicht den geschichtlichen Hintergrund Namibias, betrachten. Das (ungefähre) Gebiet des heutigen Namibias wurde 1884 als Deutsch-Südwestafrika unter den „Schutz“ des Deutschen Reiches gestellt, nachdem der Kaufmann Franz Lüderitz im Jahr zuvor Verträge mit einheimischen Stammesältesten geschlossen hatte, die später „Grundlage“ für die deutsche Kolonialherrschaft wurden. Wie alle Kolonialzeiten, war auch die der Deutschen in Afrika nicht gerade von Freundschaft und Völkerverständigung geprägt. Im Gegenteil, kam es doch im Laufe der ersten Jahre zu einem Genozid an den einheimischen Hereros, die in die Wüste getrieben und denen dann der Zugang zu Wasserstellen verweigert wurde. Im 1. Weltkrieg wurde das Land relativ schnell von südafrikanischen Truppen erobert und blieb auch in der Zeit danach von Südafrika besetzt bzw. als Mandat des Völkerbundes unter südafrikanischer Verwaltung. Der Apartheidsstaat weigerte sich das Land in die Unabhängigkeit zu entlassen. Erst ab 1988 änderte Südafrika aufgrund eines starken Embargo-Druckes seine Haltung und entliess Nambia 1990 in die Unabhängigkeit, dass seitdem der jüngste Staat des schwarzen Kontinents ist. Diese geschichtliche Entwicklung ist insofern wichtig für die Gründung der Metal Band Arcana XXII, als das – wie das Interview zeigen wird – die europäischen Wurzeln der Musiker für die Musik wesentlich richtungsweisender sind als der kulturelle und ethnische Hintergrund Namibias bzw. Afrikas. Schlussendlich sind zwar alle Musiker in Namibia bzw. Südafrika geboren, haben jedoch europäische Vorfahren, wie an den Namen Johann Smit (Vocals), Johan de Jager (Guitar), Sven Heussen (Guitar), Sigi Mueller (Bass) und Thomas Hoffmann (Drums) unschwer zu erkennen ist. Gegründet wurde Arcana XXII 1997 und nahm nach einigen erfolgreichen Gigs im eher Metal-abstinenten Namibia 1999 das Debüt-Album „Fallen From Grace“ auf. Es folgten die Mini-CD „Barren Land“ (2000) und das 2002er Album „This Burning Darkness“, das der Band für selbiges Album einen Deal mit dem deutschen Hardware-Label einbrachte. Der aktuelle Output „Your Fatal Embrace“ erscheint in Afrika bei Witchdoctor Records und in Deutschland bei Einheit Produktionen. Bandmitbegründer Johan de Jager stand uns für ein interessantes Interview zur Verfügung.

Johan, was war euer Grund, der Auslöser Arcana XXII zu gründen? Ich könnte mir vorstellen, dass es in einem Land wie Namibia auch nicht einfach ist geeigneten Mitstreiter für eine Metal Band zu finden!?
>> Namibia verfügt über keine Metal Szene, noch gibt es irgendwelche Medien, die diese Art von Musik fördern und promoten. Die Radiostationen beschränken sich darauf Mainstream Rock oder Kwaito und andere schwarzafrikanische Musik zu spielen. Kompetente Musiker waren und sind rar. Nicht gerade ein vielversprechendes Klima, aber trotzdem haben wir uns entschlossen Namibias erste Metal Band zu gründen. Die Gründe dafür liegen einfach in unserer Begeisterung und der Liebe zu dieser Musik. Irgendwie hatten wir das Glück, das die Gründungsmitglieder problemlos zueinander gefunden haben und im Laufe der Zeit haben wir es immer wieder geschafft ausgeschiedene Mitglieder adäquat ersetzen zu können. <<
“Your Fatal Embrace” ist schon euer drittes Full Length-Album. Da ich mit den ersten beiden, “Fallen From Grace” sowie „This Burning Darkness“ leider nicht vertraut bin, erzähl uns doch bitte einmal wie ihr euch im Laufe der Jahre entwickelt habt und wo die Hauptunterschiede zwischen diesen Alben liegen.
>> Wie bei allen Bands haben wir einen Prozess der Reife durchlaufen. Mit dem Debüt "Fallen from Grace" haben wir einfach versucht unseren eigenen Sound zu entwickeln und wir haben natürlich damals auch erste Studioerfahrung gesammelt. Ich glaube, das wir mit jedem weiteren Output an Erfahrung – insbesondere was die Soundqualität und das Songwriting angeht – gewonnen haben, während wir gleichzeitig immer darauf geachtet haben unsere Vielseitigkeit sowie die Heaviness beizubehalten. Natürlich hatten Line up-Wechsel ihren unvermeidlichen Effekt auf einige Aspekte der Songs bzw. des Sounds. Alles in allem denke ich, dass sie uns generell geholfen haben. <<
Einheit Produktionen hat bis jetzt nur Pagan/Folk/Viking Metal Bands unter Vertrag genommen und gemäß ihrer Firmenpolitik sollen auch hauptsächlich Bands dieser Stilrichtung(en) gesignt werden. So werden Arcana XXII nun als eine Heathen Metal Band beworben, wenngleich ich außer dem afrikanischen Drum Intro und vielleicht noch einigen „dunkleren Aspekten“ in dem Song „Mordor“ keinerlei Pagan oder Heathen-Einflüsse erkennen kann. Wie passen also Arcana XXII in diese Veröffentlichungs-Politik?
>> Du sprichst da einen interessanten Punkt an, denn dieses Heathen Image ist nicht notwendigerweise eines, das wir bereitwillig annehmen. Obwohl ich zugeben muss, dass unser Sänger Johann Smit schon diverse mythologische und gar paganistische Elemente in seine Texte einfliessen lässt. Aber trotzdem sind dies eigentlich nur weitere Zutaten, die zwar in den Gesamtinhalt mit einfliessen, aber niemals das eigentliche Band Image dominieren oder gar formen. Ich denke, dass die Gesamt-Aspekte, die unsere Band ausmachen, wesentlich mehr sind und auch weiter in die Tiefe gehen als der Einzel-Aspekt Paganismus. Es gibt alleine in den Texten Botschaften des täglichen Lebens, schmerzhafte Vergangenheits-Erfahrungen und sogar ein wenig afrikanische Geschichte. <<
Der Name Arcana XXII steht wofür?
>> Im Englischen steht "arcana" für etwas Mythisches oder Unerklärliches. Das Hauptwort „Arcana“ bezieht sich außerdem auf Tarot Karten und wie ich mir habe erklären lassen, gehören zu einem vollen Tarot-Satz 22 Karten. Und da hatten wir schon unseren Namen. Weil es schon eine Combo namens Arcana gab, haben wir einfach die 22 hintendran gehängt. <<

In dem Song “Unholy Tide” singt Johann einige französische Sätze und in “Out Of Control” habt ihr weitere Sätze in einer anderen Sprache eingefügt. Was war die Idee dahinter und was wollt ihr damit ausdrücken?
>> Das ist eigentlich eine Frage, die unser Sänger Johann beantworten müsste, haha. Was ich dazu sagen kann, ist das diese Teile wohl eingefügt wurden um mehr Abwechslung und Auflockerung in die Lyrics zu bringen. Möglicherweise um bestimmte Zeilen zu betonen und die Dinge interessanter auszudrücken. Lediglich aus der Sicht eines Songwriters gesprochen, betrachte ich die fremdsprachigen Textzeilen als angenehme weitere Zutat zu unserer Musik. <<
Eurem Label-Info entnehme ich, dass vier Deutsche und ein Süd Afrikaner die Gruppe bilden. Seid ihr wirklich Deutsche oder doch in Namibia geboren?
>> Das trifft es schon. Johann Smit, unser Frontmann, wurde in Südafrika geboren, lebt aber hier in Namibia. Sven Heussen, Sigi Mueller, Thomas Hoffmann und ich selbst wurden alle in Namibia geboren, aber unsere Eltern stammen aus Deutschland. Denn Namibia war ja früher einmal eine deutsche Kolonie. <<
Lass uns über die afrikanische Musik/Metal Szene sprechen. Gibt es so etwas wie eine Metal Szene in Namibia?
>> Nein, überhaupt nicht. Wie ich eingangs schon erwähnte, spielen die lokalen Radiostationen nur Mainstream Rock, Pop, Techno oder Hip Hop sowie Genres wie Kwaito, Rap, KwasaKwasa etc., die von den farbigen Ur-Einwohnern bevorzugt werden. Wir spielen unsere Musik weitaus mehr aus einem Idealismus heraus als aus sonstigen Gründen. <<
Wie sieht es mit Live-Gigs aus? Wie oft habt ihr überhaupt Möglichkeiten dazu? Wieviele Leute zieht ihr zu euren Gigs und was für ein Publikum kommt zu euren Shows?
>> Ich muss vorwegschieben, das unsere Gigs schon immer selten und weit gestreut waren. Gute Lokalitäten für Auftritte befinden sich genau genommen nicht an jeder Straßenecke und das Fördern und Organisieren von Konzerten ist sehr kostspielig. Deshalb müssen wir oft, was die PA oder die Hallenmiete angeht, auf ein Sponsoring hoffen. Dummerweise sind lokale Firmen nicht so scharf darauf Metal Acts zu fördern, haha. Darüber hinaus haben wir schon einige Gigs verschoben um uns statt dessen lieber dem Verfeinern unserer Songs für den nächsten Studioaufenthalt zu widmen und uns, was Live-Auftritte angeht, lieber auf Europa konzentrieren zu können. Die Gigs die wir bislang in Namibia abgerissen haben waren jedoch immer gut besucht und mit einem durchschnittlichen Zuschauerzuspruch von ungefähr 300 Personen sehr erfolgreich. Ich glaube die Menschen hier finden die Aggressivität und die Energie in unserer Musik sehr faszinierend, auch wenn niemand von ihnen eine umfangreiche Sammlung von Metal-Scheiben sein Eigen nennen dürfte oder großartig die internationale Szene verfolgt oder kennt. Ich denke, unsere Live Show dürfte viel zu den guten Zuschauerzahlen beigetragen haben. Unser Publikum besteht immer aus Metalheads, älteren Rock Fans sowie Pop Fans und rekrutiert sich aus allen Alters-und ethnischen Gruppen. Letztes Jahr haben wird erstmalig in Kapstadt/Südafrika gespielt und der Erfolg war einfach überwältigend. <<
Vor einer Weile war ich mal in Kontakt mit der ursprünglich im Grenzland von Botswans/Zimbabwe beheimateten Metal-Combo War-Tog, die allerdings mittlerweile in Großbritannien beheimatet ist. (vgl. Review bei den Importen) Einer der Jungs – übrigens der einzige Farbige in der Truppe – ist bereits kurze Zeit später zurück nach Botswana und hat sich dort der Death Metal-Truppe Wrust angeschlossen, die in Afrika anscheinend recht bekannt und erfolgreich zu sein scheinen. Ich habe versucht mit ihnen in Kontakt zu treten, was leider nicht von Erfolg gekrönt war. Wie ich allerdings ihrer Homepage entnehmen konnte, so scheinen sich die Live-Aktivitäten der afrikanischen Metal-Szene auf die größeren Städte in Südafrika zu konzentrieren. Deshalb lauten meine Fragen: Gibt es vielleicht eine Art Metal-Szene oder eine Metal-Gemeinschaft in den südlichen afrikanischen Staaten? Seid ihr in Kontakt mit anderen afrikanischen Metal-Bands? Helft ihr euch z.B. beim Organisieren von Gigs? Gibt es möglicherweise andere namibische oder afrikanische Bands die du empfehlen kannst? Und auf der anderen Seite: Machen internationale Acts in Namibia Stop um dort aufzutreten?
>> Von Wrust habe ich schon gehört. Soweit ich weiß, kümmert sich in Südafrika Shaughn von Witchdoctor um ihre Belange. (Anm.: Witchdoctor Records ist ein südafrikanisches Label sowie der dortige Vertrieb für internationale Metal-Scheiben.) Ich habe mich schon lange nicht mehr um die Metal Szene in Südafrika gekümmert. Vor einigen Jahren noch war es sicherlich die Vielversprechendste in Afrika, aber nach dem was ich momentan höre und sehe, ist sie kaum noch existent. Die einzig aktive Band die ich kenne ist Sacraphyx, die auch schon in Wacken gespielt haben. Ich selbst habe mal bei den Südafrikanern VOD (Anm.: Voice Of Destruction) gespielt, die in den Neunzigern ebenfalls bei dem deutschen Label Morbid Records unter Vertrag waren. Wie gesagt, es gab dort mal einige Bands, aber mit der Zeit scheint sich doch einiges in Südafrika verändert zu haben. Einen gegenseitigen Austausch von Gigs etc. gibt es in dieser Form definitiv nicht. Und außer einigen Mainstream Bands die schon mal in Namibia Station machen, wie z.B. der Punkband Fokofpolisiekar (Anm.: ???), passiert hier nichts. Tankard haben Interesse bekundet in Namibia zu spielen und ich beschäftige mich derzeit viel damit einen Sponsor für eine Show um Ostern 2006herum auf die Reihe zu bekommen. Aber leider ist da noch gar nichts fest. <<

Ich denke mal kaum, dass ihr von der Musik leben könnt. Womit also bestreitet ihr euer Leben in Namibia? Welche Jobs habt ihr und welchen Hobbies geht ihr nach? Ich tippe mal, das das tägliche Leben in Nambia doch erheblich von dem eines Durchschnittseuropäers abweicht, oder nicht?
>> Von der Musik leben? Nein, überhaupt nicht. Zu wenige Leute können von ihrer Musik leben und sicherlich gerade kaum jemand der sich in der Metal Szene bewegt. Das Leben hier ist generell wesentlich gelassener und ruhiger. Als Folge dessen sind die Menschen manchmal etwas apathisch. Ich selbst bin Art Director bei einer Werbe-Agentur und meine Freizeit verbringe ich entweder mit der Gitarre oder auf meinem Motorrad. Außerdem bin ich ein leidenschaftlicher Sammler von Metal Raritäten. Sigi, unser Bassist, ist Elektriker und geht gerne in der freien Natur, von der Namibia ja nun eine Menge zu bieten hat, wandern. Johann, unser Sänger, ist Video Editor von Beruf. Die meiste Zeit verbringt er entweder damit oder mit seinen zahlreichen Cover Bands. Der andere Gitarrist, Sven, leitet ein Bed & Breakfast und spielt leidenschaftlich gern Gitarre. Das Leben hier ist mit Sicherheit sehr viel anders als in Europa. Stressfreier, denke ich. Allerdings gibt es auch weniger Angebot an Freizeitaktivitäten und Entertainment. Wenn also jemand Wert auf kulturelle Aktivitäten legt, so ist er hier weitestgehend schon auf seine eigenen Organisations-Fähigkeiten angewiesen. Mich macht das immer ganz traurig, wenn ich von all den europäischen Festivals höre und keine Chance habe dabei zu sein. Allerdings hab ich es doch schon geschafft 2001 und 2002 in Wacken dabei zu sein, haha. Närrische Erinnerungen. Lach <<
Nochmal zurück zum aktuellen Album “Your Fatal Embrace”. Wo siehst du eure Haupteinflüsse? Euer Stoff ist ja meist sehr melodisch. In “Warlords Of The Storm” meine ich sogar einige Iron Maiden-Einflüsse ausmachen zu können.
>> Schwer zu sagen, jeder von uns hat so seine Favoriten, aber es gibt wohl keine einzelne Band auf die sich unsere Musik zurückverfolgen lässt. Ich denke unser Stil enthält einer große Portion traditionellen US Power Metals der Achtziger. Letzendlich ist das wohl eine Frage des Reszensenten, hehe. <<
Wovon handeln eure Lyrics?
>> Persönliche Erfahrungen, Mythologie und alternative Religionen, einige Elemente handeln von dem durch permanenten Streit heftigst zerrissenen Afrika und anderem mehr… <<
Altbekanntes Spiel, aber immer wieder interessant. Ich nenne dir ein paar Schlüsselwörter und du kommentierst sie mit dem was dir ad hoc einfällt. Los geht´s:

Arcana XXII
>> Eine großartige Band und der einzige traditionelle Metal Act aus dem südlichen Afrika. Eine Band, die sich - trotz der sie umgebenden Widrigkeiten, die es eigentlich unmöglich machen Unterstützung irgendeiner Art zu finden - immer wieder behauptet. <<

Metal Musik
>> Die ehrlichste aller Musikarten und ein Musikstil, den ich bis ans Ende meiner Tage lieben werde. <<

Namibia
>> Ein wunderschönes Land mit einer atemberaubenden Landschaft und weiten, großen Flächen. Ein Land, das aber auch seine Tücken hat. Zumindest wenn man eine Person ist, die durch kulturelle Aktivitäten bestimmt wird und auf die Verfügbarkeit von Entertainment angewiesen ist. Aber als Ausgleich dafür gibt es wesentlich weniger Stress und die Krimnalitätsrate ist relativ gering. <<

Kolonialismus
>> Ist nicht immer eine angenehme Erinnerung, wie auch bei den Ländern die unter britischer Herrschaft standen. Aber nichtsdestotrotz ist es ein Teil unser Geschichte und sollte deshalb nicht unter den Teppich gekehrt werden, wie es viele Politiker hier in Namibia tun. <<

Deutschland
>> Das Heavy Metal Mekka! Auch sehe ich immer noch eine Menge Schuld (betreffend den 2. Weltkrieg), Stress und eine politische und ökonomische Situation, die in letzter Zeit etwas chaotisch wirkt. <<

Touring / Live-Aktivitäten
>> Immer das pure Vergnügen. Ich liebe es. <<

Einen eigenen Stil zu haben ist ...
>> …lebenswichtig. Nichts ist schlimmer als diese ganzen Klons, die immer dann auftauchen, wenn ein neuer Stil populär wird. Es gibt immer Bands die mutig und innovativ sind, etwas Neues machen und dann folgen Hunderte von Bands die nur einen Abklatsch dessen darstellen. So finde ich die derzeitige Flut an Metalcore Bands einfach nur noch ärgerlich. So wie auf der einen Seite gesagt wird, das Metal eine Undergound-Musik ist, so ist es auf der anderen Seite auch ein großes Business und die Taktiken einiger großen Label, insbesondere aus Deutschland, scheinen mir doch sehr dubios zu sein. Den Bands wird null Raum und Zeit zur Entwicklung und der Festigung eines eigenen Stils gegeben. Auch diese Reunion-Geschichte wird mir langsam aber sicher zu viel. <<

Afrikanischer Metal ist...
>> …nicht existent. Unsere Wurzeln sind europäisch und es gibt keinen wirklichen afrikanischen Metal. <<

PS: Das letzte Bild dieses Interviews zeigt einen Cover-Entwurf Johans für ein Iron Maiden Trbute-Album welches ursprünglich von einem südafrikanischen Label herausgebracht werden sollte und zu dem Arcana XXII „Children Of The Damned“ – das immer noch Bestandteil des Live-Sets ist – beitragen sollten. Leider wurde das Projekt nie verwirklicht, das Cover aber wollte ich euch nicht vorenthalten.

http://www.arcanaxxii.com
Stephan Becker


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