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MAGAZIN :: Index: 'D' :: DISMANTLED BR ....

DISMANTLED BREED TO DEATH EP

Breed to Death? Laut Gary Zon, überaus talentierter Kopf hinter der US-Industrialband DISMANTLED, sind wir auf dem besten Weg uns in den Untergang zu zeugen. In den Industriestaaten zielt alles darauf hinaus, so viel wie möglich zu besitzen, zu beherrschen, zu konsumieren und zu zerstören. Jeder Trend, Stereotyp, Mode und Neuentwicklung soll uns zum kaufen animieren. Immer mehr, schneller, weiter. Das Einundzwanzigste Jahrhundert frißt seine Kinder und wir sind ein Teil dieses gigantischen Wahnsinns. Sei es der neue Klingelton, der neuste MP3 Player, die trendige neue Mode aus Mailand und der schicke neue Wagen vom Genfer Automobilsalon, es wird uns ständig suggeriert das wir nichts sind, wenn wir dieses und jenes nicht besitzen. Der Wettlauf nach den neusten Errungenschaften nimmt groteske Züge an und auf der neuen Album-Vorabauskopplung wird auf typischer DISMANTLED-Art damit abgerechnet. Der Zynismus ist somit auch der dominierende Motor dieser 10-Track EP mit über 55 Minuten Spielzeit. Hier wird nichts mit Samthandschuhen angepackt sondern Tacheles geredet. Im Gegensatz zur klaren Aussage von "Breed To Death" ist die musikalische Basis mal wieder eine Wand aus endzeitlicher Industrialklänge. Der Hörer wird mit komplexesten Strukturen, Samples und brachialen Vocals konfrontieren. Des weiteren wurde ein ganze Riege an hochkarätigen Musikern verpflichtet um das Titelstück in deren Interpretationen im neuen Licht erstrahlen zu lassen. Feed, Haujobb, Wumpscut, Psyclon Nine, dem Doom 3 Chefprogrammierer Christian "Xian" Antkow von ID-Software und die Gewinner eines Remixwettbewerbes namens Deadal gaben dem Track ihre ganz eigene Note. Ziemlich ungewöhnlich ist allerdings die Coverversion des Paula Abdul-Klassikers "Straight Up", der zwar sehr nach DISMANTLED klingt aber dennoch den ursprünglichen Song jederzeit wiedererkennen läßt und somit ein Clubhit vorprogrammiert ist. "Breed To Death" ist der Vorgeschmack auf das im Sommer erscheinende Album "Standart Issues", welches nach eigenen Aussagen das bis dahin beste und reifste Werk des Mannes aus Oregon darstellen wird.



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