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MAGAZIN :: Index: 'B' :: BISS: ST ....

BISS: STUDIOREPORT, 14.01.2005
Nachdem der verpatzte Studioreport mit Silver aus dem letzten Jahr in die Annalen der Geschichte eingegangen ist, wurden wir wieder ins Barfly-Studio Münster eingeladen, um uns die neuen Klänge des baldigst erscheinenden Biss-Silberlings zu Gemüte zu führen. Gastgeber und Studiochef Michael Voss (Casanova), Produzent Mike Förster und die Biss-Crew, bestehend aus Initiator und Komponist Doc Heyne, sowie dem Neuzugang an den Vocals, Marc Storace (Krokus), der den letzten Sänger Michael Bormann (ex-Jaded Heart) ersetzt, begrüßten uns aufs Herzlichste. Kleine Snacks und Getränke wurden gereicht, um die Atmosphäre weiter zu lockern, und es entwickelten sich die ersten kleineren Gespräche unter den Leuten, die sich schon kannten. Da ging es um Gerüchte und Fakten aus der Musik-Szene, neue Projekte, Live-Konzerte und jede Menge Allerlei. Dann übernahmen der Doc und Marc die gesamte Gesprächsrunde, in der erklärt wurde, dass man sich über die Ehefrauen kennen gelernt hatte, und wie das neue Werk vonstatten ging.
Schließlich durften wir den ersten fünf Tracks des neuen Albums lauschen. Den Anfang machte ein recht melodischer Stampfer, der „Pyromania“ betitelt wurde. Schon jetzt konnte ich sagen, dass sich Marcs Stimme ganz hervorragend für die Biss-Songs anbietet. Man neigt zwar gleich an Krokus zu denken, aber das wird sich noch regeln, denke ich. Der wohl schwächste Track für heute, läuft unter dem Namen „Breathless“ und ist ein ganz gewöhnlicher Hard-Rock-Beitrag, der niemandem schadet, aber getrost als Filler bezeichnet werden darf. „Rejected“ ist ganz klar einer der Gewinner des Abends, getränkt in hammergeilen Chören, die garantiert unter dem Einfluss von Def Leppard entstanden sind. Marc brilliert in den höchsten Tonlagen, und die Riffs ebnen den Weg zum Bangen. Das wird ein Hit. Der vorletzte Track, „Lady Of The Night“, huldigt dem kanadischen Klampfer Jeff Waters (Annihilator). Seine Riffs und seine übliche Songstruktur findet man auf diesem Lied ganz deutlich. Da mag der Doc sich auf den Kopf stellen, aber diese Meinung bleibt. Aber hey, der Song ist trotzdem ziemlich gut gelungen. Last but not least, gibt es einen Cover-Track, von den hierzulande nicht unbedingt bekannten Amis Icon, die das Original für „Raise The Hammer“ (vom „Night Of The Crime“-Album 1985) bieten. Dieser posig angehauchte Song wurde mit ordentlich Schmackes aufgepeppt und hat dennoch seinen alten Charme nicht verloren. Eine gelungene Idee, auch wenn sie etwas aus dem üblichen Wirkungsfeld von Biss hinaustritt.
Nachdem alle beteuerten, wie geil das neue Album wahrscheinlich werden wird, und das ist auch meine ehrliche Meinung (es sei denn alle restlichen, kommenden Songs werden abstürzen), bekamen wir die Gelegenheit zu einem ausführlichen Foto-Shooting. An dieser Stelle noch mal ein Dankeschön an Marc, der mir gestattete das einzige Foto mit offenen Haaren zu machen. Dafür hält sich der Sänger normalerweise für zu alt. Weiterhin bekam ich eine Kostprobe davon, wie Marc einen neuen Track einsingt. Hautnah daneben zu stehen wie eine Legende einen Track vergoldet, bedeutet mir schon einiges. Als krönenden Abschluss hatten sich die Musiker etwas Besonderes für ihre Gäste einfallen lassen. Für einen weiteren Song durfte jeder die Backing-Vocals einträllern. Nichts Extravagantes, aber Spaß hatten alle, selbst diejenigen, die so etwas noch nie gemacht hatten. Wer jetzt noch Zeit hatte, durfte sich seine Krokus, Warrior, Biss oder Casanova-Tonträger signieren lassen und mit den verantwortlichen der Promo-Abteilung, bzw. des Plattenlabels reden. Man kennt sich ja quasi nur vom Telefon. Was soll ich sonst noch sagen? Mir hat es gefallen einige Stunden unter Freunden zu verbringen, die trotz Karriere so gar nicht abgehoben sind, und für alles ein Ohr haben. Marc ist ein großartiger Fang für die Produktion, und so kann man dem alten Tanner-Recken Doc Heyne nur wünschen, dass er diesmal die verdiente Anerkennung bekommt.
http://www.b-i-s-s.com
Steve Burdelak


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