Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

MAGAZIN :: Index: 'D' :: DIARY OF DREA ....

DIARY OF DREAMS - 18.02.2005, Amstelveen (NL), P60
Diary of Dreams
Psyche
Götterdämmerung


Amstelveen (NL), P60

18.02.2005
Während Deutschland an diesem Februartag einmal mehr im Schneechaos versinkt, ertrinkt Holland in sinnflutartigen Regenfällen, die die anderthalb Stunden Fahrt mit dem Auto nach Amstelveen nicht gerade zu einer Spazierfahrt werden lassen. Doch die Erinnerung an den Abend zuvor, als Diary of Dreams die Essener „Zeche Carl“ in Grund und Boden gerockt haben, steigert die Vorfreude und lässt uns auch die Strapazen dieser nächtlichen Odyssee durch Deutschland und Holland ertragen. In Amstelveen stehen, neben Psyche und Diary of Dreams, noch die die Holländer Götterdämmerung auf dem Programm, die mit ihrer Death Rock- und Batcave-Variante eigentlich so gar nicht zum Headliner und seinem Support passen wollen, dennoch mit ihren Songs das sich stetig füllende P60, übrigens einem wirklich erstklassigen Club mit geräumiger Bühne und ausgezeichnten Blickmöglichkeiten auf die Bühne, die Zuschauer nach und nach auf ihre Seite ziehen. Dass die Band bereits jahrelang im Geschäft ist und in Holland zu den Szeneveteranen zählt, merkt man der Show zu jeder Sekunde an. Einziges Manko: dem Sänger fehlt es an Charisma und etwas mehr an manischem Stageacting würde der Band sicher gut zu Gesicht stehen. Dennoch, ein wirklich gelungener Auftritt, der ausgiebig bejubelt wird. Nach den Erfahrungen vom Vortag schenken wir uns Psyche und setzen uns in Foyer, um dort mit Tourmanager Albert zu plaudern. Als Diary of Dreams dann ihren Set beginnen, sind wir wieder rechtzeitig in der Halle, wo die Band ihren Set etwas gelöster bestreitet als am Vortag, wo durch die Videoaufnahmen doch für zusätzliche Spannung gesorgt haben. Das P60 ist mit gut dreihundert Zuschauern recht ordentlich gefüllt, wobei die Stimmung allerdings nur selten an die des Vortages heranreicht. Hinzu kommt die anscheinend typisch holländische Eigenart, sich während des ganzen Sets über mit seinem Nachbarn zu unterhalten, was ich, auch wenn die Fans die ganze Zeit mittanzen und zwischen den Songs durchaus euphorisch reagieren, als unhöflich den Musikern gegenüber empfinfe, gerade bei Songs wie „Amok“ oder „Traumtänzer“, die von ihrer ruhigen und getragenen Stimmung leben. Die Songauswahl ist die gleiche wie vom Vortag, wobei die Lightshow aufgrund der geräumigeren Bühne und der zuzsätzlichen Lampen noch etwas eindrucksvoller ausfällt. Höhepunkte sind natürlich auch hier „Butterfly Dance“ und das bereits erwähnte „Amok“. Nach zwei Stunden Spielzeit und drei Zugaben ist auch hier der Spuk vorbei und wir machen uns auf den Heimweg, diesmal durch dicke Nebelschwaden, bevor uns in Deutschland der Winter wieder eingeholt hat.
Michael Kuhlen - Pics: Michael Kuhlen


[ Zurück zum Index: 'D' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler