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MAGAZIN :: Index: 'B' :: BLACKFIELD, 0 ....

BLACKFIELD, 06.12.2004, Bochum, Matrix


Bochum, Matrix

06.12.2004
Es geht also doch! Musste man ansonsten schon vor dem Besuch eines Matrix-Gigs hoffen, dass der Sound wenigstens halbwegs ok ausfällt und man vor einem klanglichen Desaster verschont bleibt, so zeigte der Knöpfchendreher von BLACKFIELD, dass man auch im länglichen, Schlauch-artigen Kellergewölbe des Bochumer Clubs einen exquisiten Klang kreieren kann. Zuvor musste man jedoch noch RICHARD BARBIERI ertragen, seines Zeichens Porcupine Tree-Keyboarder und im Rahmen dieser Tour erstmals allein und mit dem Material seines Solo-Silberlings "Things Buried" antretend. Wobei von einem Live-Gig nun wirklich nicht die Rede sein kann. Drums und Bass kamen vom Band, diverse Samples und Loops ertönten aus der Konserve und Richard betätigte sich eher als Mischer und DJ, rief Sounds ab, stellte Klänge ein und zockte dazu ein bisschen Keyboard. Die ganze Chose war in etwa so spannend wie.....(bitte an etwas denken, das euch ganz besonders langweilt!). Oder wer von euch schaut gern´ einem komplett ohne Charisma antretenden Knöpfchendreher zu, der seinen Maschinen dann auch nur eine sehr uninspirierte und extrem fade Mischung aus Psychedelic, Drum´n´Bass und Fusion/Space-Rock entlockt? Extrem überflüssig! Extrem einnehmend agierten dagegen BLACKFIELD, welche die rund einhundertzwanzig Anwesenden mit dem gesamten Material ihres gleichnamigen Debüts, inklusive den Bonus-Tracks der europäischen Pressung, einem zusätzlichen Track aus dem Repertoire Aviv Geffens sowie einer modifizierten Fassung von Porcupine Trees "Feel So Low" (als erste Zugabe) verwöhnten. Der wie schon erwähnt extrem gute Sound, eine dezente, aber geschmackvolle Lichtshow sowie die versiert aufspielende Backing-Band (Drums, Bass, Keyboards bzw. Piano, sehr schöne Backing-Vocals des Tastenmannes übrigens!) trugen ebenfalls dazu bei das Gesamtbild perfekt abzurunden. Steven Wilsons phänomenaler Gitarrensound, sein hervorragender Ton und seine charakteristischen, warm und klar ertönenden Gesangslinien stachen dennoch eindeutig hervor, ergänzt von der Singer/Songwriter-Attitüde des leicht introvertiert, aber sehr sympathisch wirkenden Geffen, womit sich der Eindruck verfestigte es hier mit einer sich perfekt ergänzenden musikalischen Symbiose zu tun zu haben, die auf echtem gegenseitigen Respekt basiert. In Ermangelung weiteren Materials stellte man dem Auditorium zum Abschluss noch einige Nummern zur Auswahl, die zuvor zwar schon gebracht wurden, beim Publikum aber gerne auch ein zweites Mal Anklang fanden: "Cloudy Now" und "Blackfield" machten das Rennen, ertönten erneut in ihrer ganzen Pracht und beschlossen einen wirklich schönen Gig! Fazit: Großes Gefühlskino mit ganz großen Songs!
Christoph Lücker - Pics: Christoph Lücker


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