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MAGAZIN :: Index: 'D' :: DEAD SOUL TRI ....

DEAD SOUL TRIBE
Sein Freund, der Baum
Zwar war Redaktionskollege Chris nicht ganz einer Meinung mit mir, was die Qualitäten des aktuellen Dead Soul Tribe-Albums "The January Tree" angeht, doch unbestritten ist auch der Drittling der Band von Devon Graves ein amtliches Werk progmetallisch eingefärbter Rockmusik, das von meiner Seite aus uneingeschränkt empfohlen werden kann. Dass die Truppe aus Wien zusehends in Fahrt kommt, zeigt zudem die starke Livepräsenz, die in den nächsten Wochen in einer weiteren Tour mit Rage zubuche schlägt. Wachstum ist also angesagt, meint auch Herr Graves.
Hallo Devon! Bist du es eigentlich nach wie vor allein, der die Interviews für Dead Soul Tribe gibt?
>> Bisher bin ich wirklich der Einzige, der gefragt wurde. Dabei könnte jeder genau so gut den Anderen Fragen stellen. Ich denke, das solltet ihr machen.<<
Hast du schon mal daran gedacht, Adel (Drummer - CB) einige dieser Verpflichtungen zu überlassen?
>> Das hängt mehr von euch als von mir ab. Das einzige, worüber ihr besser mit mir diskutiert, wären Fragen bezüglich des Konzepts; wenn ihr wissen wollt, was es mit einem Text oder Titel auf sich haben könnte. <<
Mir ist aufgefallen, dass der Bandname jetzt "Deadsoul Tribe" anstelle von "Dead Soul Tribe" geschrieben wird. Aus welchem Grund? Heißt das, die Betonung ist jetzt auch anders? Einige betonen die erste Silbe, während ich immer die zweite betont habe...
>> Ursprünglich wurde es DeadSoul Tribe geschrieben, mit Betonung auf den Worten "Dead" und "Tribe". So spreche ich es immer noch aus, doch ich habe mich daran gewöhnt, dass "Dead Soul" falsch, nämlich auseinander geschrieben wird. Jetzt schreibe ich "Dead Soul Tribe". Ich glaube, so gefällt es mir besser, aber was auch immer von jemandem bevorzugt wird, lasse ich gelten. <<
Adel hat für drei Stücke von "The January Tree" Credits für´s Songwriting bekommen. Anscheinend werdet ihr zwei jetzt ein richtiges Team. Wie hast du diese Entwicklung erlebt?
>> Es war nur eine Frage der Zeit. Es entwickelte sich einfach von selbst, als Adel eine Weile mit mir zusammen spielte und mich wirklich zu verstehen begann. So kam es, dass sich seine Art zu schreiben auf natürliche Weise in die gleiche Richtung wie meine eigene entwickelte. Er kann ein Dead Soul Tribe - Riff so schreiben, als wäre es dem gleichen Hirn entsprungen wie eins, das ich gemacht haben könnte, obwohl es mir jedoch niemals eingefallen wäre. Ich erkenne das erst wirklich seit unserer letzten Kollaboration, die du erwähnt hast. Nun wird es mehr zur Gewohnheit im kreativen Prozess werden, Adel einzuladen, ein wenig Gitarre zu spielen. <<
War euch schon klar, bevor ihr das neue Album geschrieben habt, dass Adel beim Komponieren beteiligt sein würde?
>> Tatsächlich habe ich ihn schon sehr früh um Hilfe gebeten. Ich hatte "A Murder Of Crows" gerade fertig gestellt und musste mich umgehend zumindest an das dritte Album herantasten. Ich wollte etwas Frisches und war mir bewusst, dass Adel mir dabei würde helfen können. Uns beide hat dann wirklich überrascht, wie viel wir zusammen in so kurzer Zeit auf die Reihe kriegen können. <<
Hat er die betreffenden Songs allein geschrieben oder war es Teamwork?
>> Er ist nicht wirklich ein Songschreiber, zumindest noch nicht. Allerdings kam er mit ein paar sehr coolen Riffs daher. In den meisten Fällen mache ich ein komplettes Arrangement, das auf nur einer einzigen Idee von ihm beruht. Manchmal ist das alles, was nötig ist, um diesen gewaltigen Kreativitätsschub auszulösen, sein Funken einer Idee. Er ist aber wirklich motiviert dadurch und ich gehe davon aus, dass er sich zunehmend auf´s Schreiben von Musik konzentrieren wird und so vielleicht nach und nach eine immer größere Rolle spielt. Eine lustige Randnotiz ist, dass wir bei einigen Tracks die Instrumente "getauscht" haben um die entsprechenden Parts zu schreiben. Anders gesagt brachte er das Gitarrenriff und ich den Drumbeat ein. Natürlich machen wir den Tausch rückgängig, wenn es ans Aufnehmen dieser Ideen geht. Ich finde es einfach interessant und spaßig zu spielen, was dem jeweils anderen eingefallen ist. <<
Im Labelinfo steht, du wärst mit "A Murder Of Crows" nicht mehr wirklich zufrieden, weil einige Songs nicht so stark wie der Rest sind. Ehrlich gesagt habe ich das von Anfang an gedacht. Mir gefällt das Debüt-Album besser. Zum jetzigen Zeitpunkt finde ich "The January Tree" sogar noch geiler. Das Material fließt besser, es sind stärkere Melodien und mehr Groove vorhanden. Du hättest endlich das Selbstbewusstsein gefunden, um eine knappe Stunde gleichmäßig starker Musik zu erschaffen, steht im Info. Ich frage mich, warum du erst Selbstbewusstsein erlangen musstest. War dir denn nicht bewusst, wie viele großartige Songs du während deiner Karriere schon geschrieben hattest?
>> Ich denke, vieles von dem, was ich gesagt habe, wurde falsch ausgelegt, vielleicht gerade was es heißt, nicht zufrieden zu sein. Ich liebe "Murder" wirklich. Ich finde, es sind einige meiner besten Songs überhaupt darauf. Insgesamt bin ich letztlich mit keinem Album zu 100 % zufrieden, auch nicht mit dem neuen. Es gibt immer etwas, das besser gespielt oder melodisch besser hätte ausgearbeitet werden können oder auch etwas anderes. Auf dem neuen Album sind jedoch weniger solche Stellen, zumindest aus meiner Sicht. Es ist dabei nicht so, dass mir irgendwo das Selbstvertrauen gefehlt hätte, aber ich spüre, dass ich mit "A Murder Of Crows" einen musikalischen Stil für mich selbst definiert habe. Ich habe damit etwas Originelles und Eindrucksvolles erreicht. Das Album hat meinen Geschmack genauso getroffen wie den der meisten Fans, die das Debüt anscheinend nicht so mochten wie du. In dieser bestimmten Richtung habe ich wohl mehr Selbstvertrauen entwickelt. <<
Was hattest du für eine Vorstellung, als du angefangen hast, für "The January Tree" zu schreiben? Hattest du ein bestimmtes Konzept oder hast du die Ideen einfach fließen lassen? Hast du mehr oder weniger Druck verspürt im Vergleich zu den vorherigen Alben?
>> Der Titel und das Cover waren das eigentliche Konzept. Darin wird tatsächlich die komplette Geschichte erzählt. Die Songs sorgen für die Details, erzählen aber keine zusammenhängende Story. Die Texte habe ich in den letzten beiden Produktionswochen geschrieben. Alle Gedanken beziehen sich auf den Zustand unserer Welt. Die kürzeste Form der Geschichte ist, dass die Veränderung unserer Welt vom Schlechten zum Guten nur vollzogen werden kann, wenn jeder einzelne von uns dies von innen heraus tut. Jede erleuchtete Person ist gleichbedeutend mit einem neuen grünen Blatt an einem Baum, der andernfalls tot wäre. <<
Was bedeutet dir "The January Tree"? Ist es bloß ein Album in einer Reihe weiterer, die noch kommen werden - natürlich das beste bisher ;-) - oder denkst du, es könnte eine Art Durchbruch sein, sei es kommerziell gesehen oder das Songwriting betreffend?
>> Ich betrachte es wie das Wachsen eines Baumes. Jedes Jahr wächst er immer mehr, statt sich zu ändern. Es ist ein Wachstum. Ich habe keine Ahnung bezüglich irgendeines kommerziellen Durchbruchs, denn in solchen Kategorien denke ich einfach nicht. Vielleicht ist jedes Album ein gewisser Durchbruch für mich persönlich... Ich wachse, wie dieser Baum, reiche höher, weiter, bekomme mehr Blätter und Zweige. Hoffentlich trage ich süßere Früchte, und dies in größerer Fülle. Ich rede hier nicht über Geld, ich rede über Freude. <<
Du beschreibst in deinen Texten eine ziemlich düstere, kalte Welt und schreist nach Liebe, versuchst den Hass zu stoppen. Ich frage mich, ob heutzutage wirklich "das Böse" "das Gute" überwiegt, wie uns das die Medien weismachen wollen - Krieg, Terror, Umweltzerstörung....-. Gibt es nicht immer ebensoviel Schwarz wie Weiß, wobei jeder Einzelne für sich selbst entscheiden muss, auf welche Weise er seine Welt betrachtet?
>> Du hast absolut Recht mit allem, was du sagst. Das ist tatsächlich der Punkt. Ich beschreibe die Welt so, wie die meisten Menschen sie sehen, allerdings vielleicht aus einer anderen Perspektive. Diese beschreibt, dass wir einen sehr üblen Ort aus ihr gemacht haben, vor allem im Vergleich dazu, wie die Welt einmal gewesen ist. Ich sage jedoch, dass es so nicht sein muss. Jedem Menschen wohnt die Macht inne, das Paradies zu erschaffen. Die dunkelsten Aspekte dieser Welt zeige ich auf, weil ich denke, dass sie als das Böse erkannt werden müssen, das sie sind. Zum Beispiel bin ich nicht der Meinung, dass irgendeine Schlacht ruhmreich ist. Unsere Geschichtsschreibung unterscheidet sich davon, wie die Dinge wirklich waren. Ich will einfach nicht, dass sich die Leute von den Lügen und dem Hass vereinnahmen lassen, dass sie sich diese Vorstellung von "Freiheit" zu eigen machen, die wir wie unsere eigenen Kreuze schleppen. Die Meisten haben nicht darüber nachgedacht, was es wirklich heißt wahrhaft frei zu sein. Wir sind so daran gewöhnt kontrolliert zu werden, dass uns nicht klar ist, dass wir sehr weit davon entfernt waren frei zu sein. Besonders in dem Land, das dieses Wort am häufigsten benutzt. <<
Wenn ich die Schönheit sehen will, kann ich sie doch in so vielen Dingen finden...
>> Das ist, was du tun solltest. <<
Wird es in der Zukunft ein Album von dir geben, auf dem das Positive in den Lyrics überwiegen wird?
>> Ich weiß es nicht. <<
Warum habt ihr "Just Like A Timepiece" (ursprünglich auf dem Solo-Album "The Strange Mind Of Buddy Lackey" - CB) noch mal aufgenommen, hattet ihr nicht genug neues Material?
>> Es hatte nichts damit zu tun, ob wir genug Material haben würden. Diese Nummer hatte ich schon ziemlich früh geplant, denn ich wollte den Song schon die ganze Zeit neu aufnehmen, seit ich die Solo-CD zum ersten Mal gehört hatte. << Können wir mit weiteren Remakes alter Stücke rechnen? Ich würde ja total gern "I Remember" mit dem zusätzlichen Part am Ende hören, wie ihr es mit Psychotic Waltz live gespielt habt. Wie wäre es damit?
>> Man kann nie wissen. Normalerweise will ich etwas überarbeiten, wenn ich mit dem Original nicht glücklich war. Das trifft hauptsächlich auf mein Solo-Album von 1993 zu. "Five Years" könnte eines Tages wiederkommen. <<
In einigen älteren Interviews hattest du bereits davon gesprochen, das komplette "The Strange Mind..."-Album neu einspielen zu wollen, da es offensichtlich niemals in adäquater Form veröffentlicht wurde. Was ist aus den Plänen geworden?
>> Wahrscheinlich werde ich einfach von Zeit zu Zeit einen Song davon bringen. Ich möchte nicht soviel Zeit darauf verwenden, ein ganzes Album erneut aufzunehmen, doch will ich zumindest die Highlights heraus picken. <<
Du hast mit Schneiderberg, Evenfall und zuletzt, was am besten bekannt ist, mit Arjen Lucassen für das beeindruckende Ayreon-Projekt kooperiert. Gibt es weitere dieser Gastauftritte, von denen ich noch nichts mitbekommen habe oder derartige Pläne für die Zukunft?
>> Das ist eigentlich alles, das mir in der Richtung einfällt. Keine weiteren Pläne, aber wer weiß... <<
Wie war die Arbeit unter "künstlerischer Leitung" von Arjen, das Singen von Stücken, die jemand anderes geschrieben hat?
>> Es funktioniert, wenn man mag, was der andere tut, und das tue ich in diesem Fall sehr. <<
Hast du gar selber Melodien für die entsprechenden Songs geschrieben?
>> In gewisser Weise habe ich versucht, mir einige der Melodien zu eigen zu machen, d.h. zwar schon seine Linien zu singen, aber meinen Stil einzubringen. Ich habe das nicht bei allen Passagen hingekriegt, doch wo ich mich mit den Melodien richtig wohlgefühlt habe, habe ich sie weiterentwickelt, aber trotzdem intakt gelassen, denke ich. <<
Hast du dich mit der Rolle als "Agony" wohlgefühlt oder hättest du lieber eine andere gewählt, wenn das möglich gewesen wäre?
>> Persönlich würde ich nicht die Einstellung von "Agony" annehmen, wohl eher die von "Reason". Ich denke jedoch, dass Arjen mir einige der musikalisch besten Parts des Albums gegeben hat. <<
Was hältst du insgesamt von "The Human Equation", auch im Vergleich zu den Sachen, die du machst?
>> Es lässt sich nicht wirklich damit vergleichen, was ich tue, denn es ist eine andere Kategorie, aber ich mag es sehr. <<
Du lebst mittlerweile seit einigen Jahren in Wien. Fühlst du dich dort wirklich zu Hause oder wünscht du dir manchmal, wieder in Kalifornien zu sein?
>> Ich vermisse nur wenige Dinge bezüglich Kalifornien. Mexikanisches Essen, sehr große 24-Stunden-Supermärkte und einige Freunde. Österreich ist eindeutig meine Heimat, denn hier sind meine Familie und meine Band. <<
Was inspiriert dich an Wien besonders und welche Orte in der Stadt sollte man besuchen, wenn man sich dort befindet?
>> Ich werde mehr von der Natur als von Städten inspiriert, und Natur gibt es viel, wo ich lebe. Dort ist so viel Schönheit - man kann praktisch überall, wo man Bäume sieht, hingehen und findet Inspiration und Schönheit. <<
Bisher habt ihr hauptsächlich einzelne Shows in eher kleinen Clubs und ein paar größere Festivals gespielt. Im September ward ihr dann als Support für eure Labelkollegen von Threshold unterwegs, was bestimmt eine gute Gelegenheit war, eure Musik einem größeren Publikum zu präsentieren, das noch nicht mit Dead Soul Tribe vertraut gewesen war. Wie ist diese Tour zustande gekommen; wurde sie komplett von InsideOut arrangiert oder wolltet ihr speziell mit Threshold zusammen spielen?
>> InsideOut hat das arrangiert. Es lief sehr gut. Die Besucherzahlen waren zwar größer, doch die Meisten schienen uns bereits zu kennen. Die, bei denen dies nicht der Fall war, sind recht schnell mit uns warm geworden. Die Reaktionen waren begeisternd! Einige der Shows schienen mehr unsere als die Thresholds gewesen zu sein, aber manchmal war es auch umgekehrt. Selbst an den schlechtesten Abenden liefen die Shows sehr, sehr gut. <<
Wie findest du Thresholds Zeug denn?
>> Ich mag die Band. Heute mehr als früher. Sie haben einen unglaublichen Drummer und spielten gleichbleibend gut während der ganzen Tour. <<
Wie war die Tour im Einzelnen? Wie viel Publikum hattet ihr, wie waren dessen Reaktionen und welche Shows waren die besten?
>> Alles war großartig! Die Clubs waren immer voll, manche sogar ausverkauft. Die Reaktionen waren überwältigend und sehr ermutigend, doch um es noch mal zu sagen, ich denke, es waren viele unserer eigenen Fans im Publikum. Dies deshalb, weil wir mächtige Ovationen erhielten, wenn wir manche Songs nur ansagten oder einfach anspielten. Offensichtlich hörten die Leute das Material nicht zum ersten Mal, obwohl das für einen bestimmten Anteil natürlich schon der Fall war. Größtenteils fanden wir vom Start weg viel Liebe an den Spielorten vor. Meine Favoriten, hmmm... Budapest war herausragend. Obwohl es überall verdammt gut war. Länder wie Belgien und Frankreich haben mich sogar sehr überrascht, denn Psychotic Waltz haben dort nie solch tollen Zuspruch erhalten, während es mit Dead Soul Tribe extrem gut lief. Der Unterschied war offensichtlich, was auch immer der Grund dafür war. <<
Beim Rock Hard Festival und dem Summer Breeze hast du dich auf der rechten Seite der Bühne platziert und nicht in der Mitte, wo man den Frontmann eigentlich erwarten würde. Was war der Grund? Wäre es nicht günstiger, wenn du im Zentrum des Geschehens stehen würdest?
>> Das hat mit dem Sound zu tun. Bei uns herrscht eine sehr schwierige Zusammenstellung, und das ist nicht einfach abzumischen. Das Problem ist, dass Adel ein sehr lauter Drummer ist, während mein Gesang oft sehr zart ist. Technisch gesehen muss ich so weit wie möglich vom Drummer weg sein, weil sein Spiel sonst wesentlich lauter durch mein Mikrofon geht als mein Gesang. Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt und denke, so bieten wir auf der Bühne einen interessanten Anblick. <<
Bitte schau mal in die Zukunft für uns. Wo siehst du Dead Soul Tribe in fünf Jahren?
>> Ich weiß nicht. Ich hoffe nur, wir haben bis dahin, sagen wir mal, mindestens drei weitere Alben draußen und weiterhin dieses beständige Wachstum, das wir bisher erlebt haben. Das wäre ´ne feine Sache. <<
Ich möchte nur eine Frage zu deiner früheren Band stellen. In welcher Weise warst du bei den wiederveröffentlichten Psychotic Waltz-Alben von Metal Blade involviert?
>> In überhaupt keiner Weise. <<
Was hältst du von ihnen?
>> Mmmm, ich habe wirklich keine Meinung. Wir haben hart an diesen Alben gearbeitet. Sie repräsentieren einen großen Teil meines Lebens... hauptsächlich meine gesamten Zwanziger und noch etwas mehr. Mich freut, dass sie wieder erhältlich sind, nur kann ich sie mir nicht anhören. Ich hasse meine Stimme darauf, aber viele mögen sie und dafür bin ich dankbar. <<
Ich frage mich wirklich, warum es nahezu keine Promotion für diese tollen Scheiben gab...
>> Um es mit den Worten David Byrnes zu sagen: "Same as it ever was...". <<
Danke für´s Interview!
>> Gern´ geschehen. Sorry, dass ich so lange gebraucht habe, du hast bestimmt deine Deadline verpasst.... <<
Zu guter letzt möchte ich dich aber noch was fragen: Welcher Song hat dich zuletzt zum Weinen gebracht (sei es ein eigener oder von jemand anderem)?
>> "Spiders And Flies", als ich ihn abgemischt habe. Ich liebe diese Melodie und es hat mich gefreut, eine solche Reaktion auf etwas selbst Geschriebenes zu haben. Im anderen Fall müsste es etwas von Tori Amos gewesen sein, oder vielleicht von Tool. <<
http://www.deadsoultribe.com
Carsten Buchhold


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