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MAGAZIN :: Index: 'B' :: BEYOND TWILIG ....

BEYOND TWILIGHT
Fiktive Realität
Epischen Power Metal wie ihn Beyond Twilight spielen, bekommt man in dieser Qualität und Intensität nur selten geboten. Bombastische Songs, spieltechnisches Können und ein Jörn Lande, der mit seiner begnadeten Stimme hier wohl das vorläufige Highlight seiner Karriere abliefert, sind das Markenzeichen dieser skandinavischen Formation, die in Finn Zierler, dem ehemaligen Keyboarder der Dänen Twilight, den kreativen Kopf hinter "The Devil´s Hall Of Fame" besitzt. So ungewöhnlich das Album, so ungewöhnlich auch die Art und Weise, wie die Songs zu diesem meisterhaften Opus, im übrigen ein Konzeptalbum modernster Prägung, entstanden, doch dazu später mehr. Beyond Twilight setzen mit ihrem Debüt eher die musikalische Tradition solcher Bands wie Veni Domine oder Tarot fort und stehen daher im krassen Gegensatz zu dem recht Power Metal-lastigen Sound Twilight´s, die vor ihrer Auflösung mit "Eye For An Eye" und "The Edge" zwei gutklassige Power Metal-Alben veröffentlichen konnten. Was aber waren die Gründe für die Auflösung Twilight´s, die zur Gründung Beyond Twilgiht´s geführt haben. Mastermind Finn Zierler erläutert:
>> Grundsätzlich kann man sagen, daß sich die Mitglieder in unterschiedliche musikalische Richtungen entwickelt haben. Mit Twilight haben wir eher Power Metal gespielt, während das, was jetzt mit Beyond Twilight machen, eher wie eine Art Soundtrack klingt. Hinzu kam, daß wir sehr viel Ärger mit den Plattenfirmen hatten. Ich hatte die Schnauze davon dermaßen voll, daß ich mich erst einmal dazu entschlossen habe, alles ruhen zu lassen. "Eye for an eye" haben wir auf Seagull International veröffentlicht, einer deutschen Plattenfirma mit dem Namen Long Island, die wenige Monate, nachdem wir dort unterschrieben hatten, bankrott ging. Also mußten wir ein neues Label finden und sind in Kontakt mit einer japanischen Plattenfirma names Xero Corporation getreten. Das zog sich ein halbes Jahr hin und kaum hatten wir dort unterschrieben, ging auch diese Firma pleite. Das hat mich dermaßen angepißt, daß ich nur noch aussteigen wollte. Wir haben Twilight dann für ein Jahr auf Eis gelegt, bis wir von Lucretia Records angesprochen wurden, die beide Alben wiederveröffentlichen wollten. Das brachte alles noch einmal ins Rollen, aber ich habe einfach nicht mehr das notwendige Gefühl aufgebracht, dieses Projekt fortzuführen. Der Schlagzeuger, mit dem ich bei Twilight zusammengespielt habe, ist dann in die USA gegangen um dort Schlagzeug und Musik zu studieren. Als er nach einem Jahr zurückkam haben wir entschieden, uns in eine andere musikalische Richtung zu entwickeln. << Beyond Twilight setzt sich aus Musikern verschiedener skandinavischer Länder zusammen, so daß zwangsläufig die Frage nach dem Charakter der Band auftaucht. Projekt oder wirkliche Band mit der Absicht, sich auch live als Einheit zu präsentieren. Vor allem Jörn Lande zeigte sich in der Vergangenheit ja mehr als umtriebig. >> Beyond Twilight ist definitiv eine Band, mit der wir auch auf Tour gehen werden. Jörn war schon in so viele Projekte involviert, daß er über die Berichte, die zuletzt in den Medien aufkamen, wonach er eine Bandhure wäre oder sich an Bands anhängen würde, sehr bestürzt ist. Diesen Eindruck will er revidieren, indem er sich in Zukunft nur noch auf ein oder zwei Bands konzentrieren wird. << Die Kritiker scheinen sich in diesem Falle aber einig zu sein, daß Jörn auf "The Devil´s Hall Of Fame" seine bislang beste Gesangsperformance abgibt. >> Das finde ich auch. Dieses Album war für ihn eine große Herausforderung, was zunächst auch der Hauptgrund war ihn war, daran mitzuwirken. Er zeigt auf diesem Album all das, wozu er wirklich in der Lage ist. Er hat auf einer ganzen Reihe von Alben mitgewirkt, wo er immer wieder mit David Coverdale verglichen wurde, während er bei Beyond Twilight alle Aspekte seiner Stimme zeigen kann. << Woher stammen die anderen Musiker Beyond Twilight´s? >> Mit Tomas, dem Schlagzeuger, habe ich bereits bei Twilight gespielt. Danach bin ich durch Schweden gereist und habe dort unseren Gitarristen, Anders Kragh, gefunden, der mich wirklich umgehauen hat. Ich bin mit ihm in Kontakt getreten und habe ihn zu einer Jamsession eingeladen, die mich wirklich begeistert hat. Er ist unser Youngster und hochtalentiert. Er spielt verschiedene Instrumente und ist derzeit mit einem klassichen Orchester auf Tour. Als er in die Band kam, hat er mir Anders Lindgren, unseren Bassisten vorgestellt. Er studiert ebenfalls Musik auf einem sehr hohen Level. <<
Entstehen Songs normalerweise im Proberaum oder im Studio, so hat Finn Zierler einen sehr eigenwilligen und sehr mutigen Weg verfolgt, seinen musikalischen Visionen Leben einzuhauchen. Bewaffnet nur mit Notenblättern und Schreibgerät zog er sich an entlegene Plätze wie das Atlas-Gebirge oder die Sahara zurück, um die Atmosphäre des Ortes in sich aufzusaugen und der Kreativität ohne jegliches musikalisches Instrumentarium einfach freien Lauf zu lassen. Ein Prozeß, der, betrachtet man das überaus eindrucksvolle Ergebnis, so manch anderer Band ebenfalls anzuraten wäre und deutlich macht, daß ehrliche Musik immer noch eine emotionelle und nicht kalkulierbare Angelenheit ist. >> Bislang war es immer so, daß ich Musik auf einem Piano oder einem Keyboard komponiert habe. Dabei besteht die Gefahr, daß man sich zu sehr auf den technischen Aspekt konzentriert. Ich wollte diesmal jedoch etwas anders arbeiten und mich hundertprozentig auf das Album konzentrieren. Daher war zwangsläufig klar, daß ich mich an einen Ort begeben mußte, wo ich hundertprozentig isoliert von der Außenwelt arbeiten konnte. Durch den Handlungsablauf, den ich geschrieben hatte, hatte ich ja auch schon die entsprechenden Stimmen in meinem Kopf, so daß ich wußte, wie das Album zu klingen hat. Ich habe daher bewußt nach einer Umgebung und einer Atmosphäre gesucht, die mein Blut gefrieren läßt und mir Feuer unter dem Hintern macht. Eine Atmosphäre, die diese Ideen unterstützt. Von daher gab es keinen besseren Platz für mich, in die Sahara und das Atlas Gebirge zu gehen. Das war eine tolle Erfahrung, nicht nur als Musiker, sondern auch und vor allem als Mensch. Ich erinnere mich gut, wie ich "Closing the Circle" mitten im Atlas Gebirge schrieb, und es anfing, wie aus Kübeln zu schütten. Es gab keine Möglichkeit sich irgendwo unterzustellen und so war ich ganz auf mich alleine gestellt. Als ich "The Devil´s Hall of Fame", das Titelstück, geschrieben habe, habe ich mich in eine Höhle zurückgezogen. Das war sehr beängstigend, denn es war so dunkel, daß ich überhaupt nichts sehen konnte. Da kommen einem dann schon so Gedanken in den Sinn, daß man plötzlich in die Tiefe stürzt oder sich hunderte von Fledermäusen auf seinem Gesicht niederlassen. Als ich aus dieser Höhle kam, habe ich mich erst einmal hingesetzt. Mein Adrenalin hat gekocht und in dieser Sitaution habe ich dann das Titelstück geschrieben. <<
Eigene Ängste zu überwinden, die eng gesteckten persönlichen Grenzen zu verschieben, das scheinen die dem Album zu Grunde liegenden hauptsächlichen Motive gewesen zu sein. Sich in Gefühlszustände zu versetzen, die denen einer Trance recht nahe kommen und den Erfahrungen, die Menschen alleine und ohne Begleitung in der Wüste gemacht haben, sehr ähnlich sind. >> Ja, ohne Frage. Danach habe ich auch gesucht. Nach Stimmungen und Atmosphären, die die Inspiration anregen und perfekt zu den Songs passen, die hinterher auf dem Album stehen. Außerdem war es eine große Herausforderung für mich, Musik zu schreiben, ohne ein Instrument zu benutzen. Die Musik ist sehr orchestral gehalten. Jeder Song besitzt zwischen zweihundert und zweihundertfünfzig verschiedenen Spuren und die Kompositionen sind sehr groß angelegt. Dieser Prozeß war beinahe so, als ob ich ein Bild malen oder ein Gedicht schreiben würde. Man muß in der Lage sein die Musik zu hören, ohne ein Instrument zur Verfügung zu haben. Ich habe wirklich all die Ängste, aber auch all die Ruhe gefunden, nach der ich gesucht habe. Dieser Aufenthalt in der Wüste war ein großer Prozeß in meiner Entwicklung. << Den zu vermitteln nun die Hauptaufgabe von Finn Zierler war, denn die so gewonnenen Gefühle und Emotionen mag man zwar in Form von Noten darstellen können, die spieltechnische und gefühlsmäßige Umsetzung bedarf jedoch eines tiefgreifenden Verständnis der Songs aller am Album beteiligter Musiker. >> Das war kein so großes Problem. Die Musiker in der Band sind so geschult, daß es ganz einfach war, an diesem Album zu arbeiten. Jörn ist ebenfalls sehr kreativ und hat sich bei den Texten eingebracht, so daß wir die Texte zusammen geschrieben haben. Er besitzt zudem die Fähigkeit, sich zu hundert Prozent in die Rolle einzuleben, die er durch seinen Gesang verkörpert. Und das gilt auch für die anderen Musiker. Jörn singt ja nicht nur die Leadvocals, sondern auch sämtliche Chöre, was ihn zusätzlich angespornt hat. Es gibt Songs auf dem Album, wo sich alleine einhundertfünfzig Gesangsspuren finden. Solch einen Job abzuliefern bedarf schon einer großen Anstrengung. Wir haben das Album in drei verschiedenen Studios aufgenommen. Die Keyboards habe ich bei mir zuhause aufgenommen, während wir die Gitarren und den Bass in einem Studio aufgenommen haben, wo bislang nur Dance-Produktionen gemacht wurden. Wir wollten einen neuen und futuristischen Sound haben, alleine schon aufgrund der Story. Daher haben wir auch keine normalen Verstärker für den Gitarrensound benutzt. Wir haben da mit neuester Studiotechnologie gearbeitet. Danach haben wir die Drums und den Gesang im Studio von Tommy Hansen aufgenommen. Normal ist es ja auch so, daß man zunächst damit beginnt, Bass und Schlagzeug aufzunehmen. Wir haben allerdings erst die Keyboards, dann die Gitarren und den Bass, den Gesang und erst zum Schluß das Schlagzeug aufgenommen. Du kannst dir vorstellen, daß es eine verdammt große Herausforderung für jeden Schlagzeuger ist, exakt und tight zu den bereits zweihundert aufgenommenen Spuren zu spielen. <<
Ohne Frage. Unvorstellbar scheint jedoch, die ungemein atmosphärische Dichte, die nicht zuletzt durch die Studiotechnik verstärkt wurde, auch live auf der Bühne adäquat umzusetzen, wie Finn beipflichtet. >> Um die Musik selbst gibt es keinen Hokus Pokus, denn wir können dies musikalisch problemlos umsetzen. Ich denke nur, daß der Gitarrensound sehr viel härter ausfallen wird, da wir hier natürlich auf Verstärker zurückgreifen werden. Probleme werden wir allerdings mit den Chören bekommen, denn wir werden wohl kaum in der Lage sein, einen Chor von einhundertfünfzig Leuten auf die Bühne zu stellen. Da werden wir wohl mit Samples arbeiten müssen. << "The Devil´s Hall Of Fame" ist ein Konzeptalbum und wird der musikalischen bombastischen Umsetzung auch in der lyrischen Entsprechung mehr als gerecht, wie Finn erläutert. >> Die Geschichte spielt sich in vier Dimensionen ab und ist eine Mischung aus Realität und Fiktion. Es geht um einen Typen, der sich mit einem Computer in sein eigenes Gehirn einhackt und dort heraus findet, daß ein Chip in sein Gehirn transplantiert wurde. Im Verlauf der Geschichte findet er nun heraus, daß Teile seines Gedächntis manipuliert und gelöscht worden sind. Er reist nun sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft, wo er sich trotz aller zeitlichen Grenzen zweimal in die selbe Person verliebt. Er erlebt seinen eigenen Tod, ohne wirklich tot zu sein. Je länger die Geschichte dauert, desto mehr beginnt er sich zu fragen, ob die Welt, von der wir alle umgeben sind, nicht nur eine große Illusion ist. Er ist aber nicht in der Lage, eine Antwort darauf zu finden und wird damit nicht fertig. Er versucht also weiterhin, die Wahrheit zu finden. Desweiteren beschäftigt sich die Geschichte mit philosophischen und religiösen Fragen. Fragen, ob die christliche Religion nicht eine Philosophie darstellt, oder umgekehrt. Letzten Endes muß er die Wahrheit erkennen, und hier wird die Geschichte dann wirklich verrückt, denn jedes Mal, wenn er einem Menschen die Wahrheit erzählt, stirbt dieser. Er fragt sich natürlich, wie er der einzige Mensch sein kann, der die Wahrheit kennt, ohne zu sterben. Er muß schließlich erkennen, daß die Wahrheit sich selbst zerstört und er einfach nicht die Wahrheit erzählen kann. Er ist also vollkommen alleine. << Woher kommt dieses vielschichtige Konzept, daß seinen Reiz aus philosophischen und religiösen Themenkomplexen bezieht? >> Ich bin sehr an Philosophie und Technologie interessiert << gibt Finn zu Protokoll >> und das waren Themen, die mir einfach in den Sinn gekommen sind und die ich sehr interessant fand. Ein wenig Inspiration habe ich auch durch den Film "Matrix" gewonnen. << "Ich denke nicht, daß ich selbst die Reise in ein fremdes Gehirn antreten würde", war eine von Finn´s Aussagen in einem Interview dem "Rock Hard" gegenüber. Was aber ist mit der Möglichkeit, sich seiner eigenen Persönlichkeit zu stellen, sich bewußt mit den eigenen Ängsten und Emotionen zu konfrontieren und Charakterzüge zu erkennen, derer man sich vorher nicht bewußt gewesen ist? >> Wenn ich die Möglichkeit hätte, mich in mein Gehirn einzuloggen, so würde ich es tun. Das Gehirn gehört immer noch zu den Körperteilen, das weitgehend unerforscht geblieben ist und das noch lange nicht all seine Geheimnisse offenbart hat. Das ist ein sehr interessanter Aspekt und hätte ich die Möglichkeit, ich würde es tun. Natürlich ist dies eine ethische Frage, die mir auch ein amerikanischer Journalist gestellt hat. "Denkst du nicht, daß dies zu weit hergeholt ist und man sich lieber nicht mit solchen Dingen beschäftigen sollte?". Aber ich finde nicht. Ich sehe hier nichts, was ethische Bedenken hervorrufen könnte. Wenn du mich fragst, was ich vom Klonen halte, dann würde ich dies strikt ablehnen, denn man kann die Konsequenzen nicht absehen. Was den persönlichen Teil deiner Frage angeht, so habe ich sicherlich neue und zum Teil auch beängstigende Erfahrungen gemacht. Es ist für mich jedoch sehr schwierig, darüber zu reden. "The Devil´s Hall of Fame" ist ein sehr persönliches Album, in dem sich sehr viele unterschiedliche Aspekte ausmachen lassen. Ich mag es allerdings nicht so sehr, über meine Persönlickeit zu reden. Ich bin wahrscheinlich zu paranoid dafür. Es gibt in der Story sicherlich einige Symbole und Schlüssel zu meiner Persönlichkeit. Es gibt Daten, die Logfiles zu Beginn des Albums zum Beispiel, die einen sehr engen Bezug zu Dingen aus meinem Leben haben. Wahrscheinlich ist einer der Gründe, warum ich diese Handlung als eine Mischung aus Realität und Fiktion geschrieben habe, der, daß ich meine Persönlickeit dahinter verstecken kann. Ich mag es einfach nicht von Leuten analyisiert zu werden. Ich weiß ja noch nicht mal, was du für ein Freak bist (lacht). << "Ist Religion eine Philosophie" oder die "Philosophie eine Religion" ist eine der Fragen, die sich Finn Zierler immer wieder stellt und die keinerlei Rückschlüsse auf eine mögliche Religiösität des Dänen zuläßt. >> Ich denke, ich bin jemand, der Fragen stellt, um den Leuten Denkanstöße zu geben. Beyond Twilight ist weder eine christliche noch eine satanische Band. Ich glaube, es gibt einen Gott, aber ich bin mir dessen nicht sicher. Das ist im übrigen auch eine der Fragen, die in der Geschichte aufgegriffen werden. Ich finde, daß ist eine der zentralen Fragen der Menschheit, daß wir immer etwas brauchen, an das wir glauben und uns festhalten können. Das läßt sich ja bereits in den alten Religionen finden, lange bevor der christliche Glaube seinen Ursprung hatte. Wenn man sich heutzutage umsieht, so sind viele Leute ihr ganzes Leben lang ohne eine religiösen Glauben durch das Leben gegangen, aber wenn sie das siebzigste oder achtzigste Lebensjahr erreichen und näher an den Tod heranrücken, fangen sie an, an etwas zu glauben. Das ist ein sehr interessanter Aspekt und daher frage ich mich, ob Religion nicht doch eine Art von Philosophie ist. Religion vereint und bringt die Menschen zusammen, so daß sie leichter zu kontrollieren sind. Da kommt doch autmotisch die Frage auf, ob die Religion nicht die Erfindung eines Einzelnen ist, um die Menschen somit kontrollieren zu können. Auf der anderen Seite gibt es zwischen Himmel und Erde so viele Dinge, die man nicht in der Lage ist, zu erklären. "Out of Body"-Erfahrungen beispielsweise, von denen sowohl Christen wie auch Moslems berichten. Dinge, die auch wissenschaftlich nicht zu erklären sind. Von daher glaube ich, daß es einen Gott gibt, aber sicher bin ich mir dessen nicht. Die Wissenschaft hat sicher auch sehr viel zu bieten, aber letzten Endes ist es immer nich die Frage, was zuerst da war. Die Henne, oder das Ei. Aus wissenschaftlicher Sicht scheint es ja immer noch so zu sein, daß der Mensch aus dem Wasser kam und sich von dort aus weiterentwickelt hat, aber auch hier fehlt noch das "Missing Link". Andere Theorien gehen davon aus, daß der Mensch das Experiment einer anderen Spezies ist, die irgendwo sitzt und uns kontrolliert. Wir gehen doch auch davon aus, daß wir die Computer erfunden haben und die Maschinen kontrollieren. Was aber, wenn es genau umgekehrt ist? << Fürwahr eine zynische und wenig angenehme Betrachtungsweise, wie auch der Titel des Albums einen gewissen zynischen Unterton nicht verleugnen kann, findet auch Finn. >> Ja, es ist ein sehr düsterer Titel, so wie die Atmosphäre auf dem Album. Das heißt aber nicht, daß die Geschichte sehr negativ ist. Im Gegenteil, es ist ist nicht so, daß morgen nun der Weltuntergang stattfindet und wir alle sterben müssen. Die Atmosphäre des Albums ist schon düsterer Natur, aber ich kann dir gar nicht genau sagen, warum. <<
http://www.beyondtwilight.dk
Michael Kuhlen


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