Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

MAGAZIN :: Index: 'A' :: AXEL RUDI PEL ....

AXEL RUDI PELL, 25.04.2004, Bochum, Zeche
AXEL RUDI PELL
THUNDERSTONE
PUMP

Bochum, Zeche

25.04.2004
Erst mal gibt es jetzt verbal auf die Fresse. Als ich nach dem Konzert oben im Cafe den Sänger von Pump kennen lernte und ihn fragte, wann seine Band denn mal in unseren Gefilden live auftaucht, erhielt ich die Antwort, dass man heute um 18 Uhr bereits auf der Bühne stand. Toll, sollte um diese Zeit nicht erst der Einlass beginnen? Und ich wunderte mich schon warum um 18:40 Uhr, als ich eintraf, Thunderstone bereits für zehn Minuten auf den Brettern standen. Das ist eine Frechheit sondergleichen, die da von den Veranstaltern betrieben wird und so etwas sollte in Zukunft als Thema des öfteren angebracht werden!!! Ein Metal-Konzert ist doch kein Kindergeburtstag. Die Fans bezahlen für drei Bands und sehen nur zwei, da sie den Anfang des Gigs des Openers aus der Schlange vor der Halle zu hören bekommen. Das ist in zweiter Hinsicht auch nicht sonderlich hilfreich für jene Bands, die den teuren Support-Posten bezahlen, nur um vor einer leeren Halle zu spielen. Einen dicken Stinkefinger für ein dermaßen abgezocktes Verhalten! Also, sorry, aber über die Poser Pump kann ich euch nichts berichten, außer dass die Jungs gut feiern können und vor nix fies sind, wie sich auf der kleinen Party nach dem Gig in der Zeche zeigte. Ihr Drummer und der Basser von Thunderstone zogen nach einer Wette blank und präsentierten sich den noch übrig gebliebenen Fans (siehe Foto) (logisch, du musst natürlich gleich wieder drauf halten, auf den Auslöser hämmern und das Bild auch noch im Bericht verwursten...;-) - CL).
Auf der Bühne konnten Thunderstone durchaus mit ihrem flotten Power-Metal Sound überzeugen und bekamen für das Material ihrer beiden Alben herzlichen Applaus. Der kleine Bühnenrest, der ihnen blieb, diente natürlich zu keiner Zeit für eine ausschweifende Bühnenshow, aber man versuchte stets mit dem Publikum Kontakt zu halten. In mitten des Sets bekam ihr Shouter leichte Probleme mit seiner Stimme, die er jedoch nach drei Liedern wieder in den Griff bekam. Die Zuschauer sparten dennoch ihre Energie für den Guitar-Hero Axel, der die Zeche in Bochum an zwei Abenden hintereinander ausverkaufte. Davon können andere Acts nur träumen. Als Axel und seine Mannen die Bühne erklommen, brach die Hölle los. Es ist selten genug zu beobachten wie gierig manche Fans ihre Idole empfangen. Wer der Meinung war, dass Axel, Johnny Gioeli (Vocals), Ferdy Doernberg (Keyboards), Volker Krawczak (Bass) und Mike Terrana (Drums) nicht in der Lage wären, dass gute Konzert von vor zwei Jahren zu toppen, der sollte sich noch wundern. Abgesehen von seinen aktuellen Hits der neuen Scheibe „Kings And Queens“, die sich nahtlos zum restlichen Live-Material vergangener Zeiten gesellten, baute man einen richtig geilen Akustik-Set ein, der keine Wünsche offen ließ. Des weiteren fehlten die von einigen mit Grauen erwarteten, ausufernden Soloeskapaden.
Mit dabei waren zwei neue Sängerinnen, die zwar stimmlich besser passten als die Girls aus dem Jahr 2002, von denen aber zumindest die kleine Blonde nicht so aussah, als wenn sie wusste wo sie sich gerade befindet. Ihre Aktivität verminderte sich auf „Leiche spielen Teil 2", so unbeteiligt stand sie auf der Bühne. Im krassen Gegensatz dazu Axel und seine Band, die diesmal richtig Spaß hatten und samt Maestro einen Gag nach dem anderen brachten. Selten so oft während eines Gigs gelacht. Sound und Licht waren sehr gut eingebracht und nach den Zugaben durfte jeder zufrieden nach Hause dackeln, oder oben im Cafe auf ein Autogramm warten. Am meisten brachte der eigens aus Spanien angereiste Fan alle zum Staunen, der sich kaum einkriegte und vor Ehrfurcht fast vor Axel niedergekniet hätte. Das nenne ich Fan-sein. Ein schöner Abend. Danke.
Steve Burdelak - Pics: Steve Burdelak


[ Zurück zum Index: 'A' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler