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MAGAZIN :: Index: 'D' :: DIORAMA

DIORAMA
Einen tiefen Schluck ... und weiter geht´s
Diorama sind, ähnlich wie ihre Labelkollegen und dicken Freunde von Diary of Dreams, Meister im Beherrschen melancholischer Töne und Stimmungsbilder. Die zum Teil sanften und schwebenden, teils treibend tanzbaren Kompositionen aus der Feder Torben Wendts bieten dabei den nachdenklichen und persönlichen Texten ihres Protagonisten den adäquaten Rahmen, um sich intensiv mit der Gefühlswelt und der Stimmungslage ihres Autors auseinanderzusetzen. "The Art Of Creating Confusing Spirits" schliesst dabei nicht nur nahtlos an die beiden Vorgängeralben "Pale" und "...Her Liquid Arms" an, sondern verarbeitet darüber hinausgehend auch die Erfahrungen Wendts aus seinem Auflandsaufenthalt in Kanada, ohne dass die Band, im übrigen erweitert durch Keyboarder Felix sowie Bassisten Bernard, grossen musikalischen Veränderungen unterworfen gewesen wären. Im Gegenteil, das musikalische Profil der Band wurde dadurch geschärft und so hat vor allem die Hinzunahme des Bassisten dazu geführt, dass Diorama sowohl auf Tonkonserve wie auch live mittlerweile sehr grooveorientiert daher kommen.
Dabei schwimmt Diorama nicht nur im Hinblick auf die Reaktionen der Presse auf das Album auf einer Woge des Erfolges, auch die Support-Tour durch Europa im Vorprogramm von Diary of Dreams entwickelte sich zu einem ungeahnten Triumphzug. Wer Diorama, die sich auf ihrer ersten europaweiten Tournee dem deutschen Publikum übrigens zum ersten Male im neuen Line-Up präsentierten, verpasst hat, der kann dies auf dem diesjährigen "Castle Rock"-Festival in Mülheim nachholen, für das die Schwaben mittlerweile bestätigt wurden. In der Nachbetrachtung der Tournee zeigt sich Torben auch heute, einige Wochen nach Beendigung der Konzerte, tief bewegt. >> Für uns persönlich war die Tour die Erfüllung eines Jugendtraums. Drei Wochen mit seinen besten Freunden unterwegs zu sein, jeden Abend in einer anderen Stadt aufzutreten, dazwischen unglaubliche Aktionen zu bringen und dabei sogar einigermaßen erfolgreich zu sein, das war schon abgefahren. Wir sind konstant auf einer Welle der Euphorie geschwommen, die uns auch im Anschluß noch lange durch den Alltag getragen hat. Als Band sind wir durch die Tour sicher noch mehr zusammengewachsen, und haben eine gewisse Routine dazugewonnen, die uns zukünftige Konzerte entspannt angehen läßt. << Vor allem vor dem Hintergrund der zum Teil schon euphorischen Reaktionen, die Diorama bei den beiden Konzerten in Haarlem/NL und Essen, denen ich beiwohnen durfte, hervorgerufen haben. Dabei geriet vor allem der Auftritt in der Essener "Zeche Carl" in der, für einen Monatg Abend extrem gut gefüllten Halle zu einem wahren Triumphzug, auch wenn man nicht verkennen darf, dass der Headliner der Tour Diary of Dreams waren, die im heimatnahen Essen ihr Heimspiel absolvierten. >> Schon im Vorfeld haben wir uns bezüglich der Reaktionen nichts vorgemacht. Vorband ist Vorband und da mußt du davon ausgehen, daß ein guter Teil der Anwesenden dich lediglich als notwendiges Übel hinnimmt, bevor endlich die Hauptband loslegt, so all inclusive-mäßig. Was wir dann bei vielen Konzerten erleben durften, hat uns ehrlich gesagt umgehauen. << Die Veröffentlichung von "The Art Of Creating Confusing Spirits" liegt nun schon einige Monate zurück und die Songs haben durch die gemeinsame Tournee mit Diary of Dreams mittlerweile auch ihren Livetest bestanden. Nimmt man die - nicht immer unkritischen - Stimmen seitens der Presse auf das neue Album und die im Gegensatz dazu äusserst positiven Reaktionen der Fans auf die künstlerische Arbeit Dioramas zum Maßstab, so müsste sich im Lager der Band dennoch eine ziemliche Zufriedenheit über das Erreichte breit machen. >> Mir fehlt immer noch die kritische Distanz zum neuen Album, um meine Arbeit einigermaßen neutral beurteilen zu können. aber das paßt schon alles, irgendwie. Ich bin froh, der Versuchung widerstanden zu haben, Diorama musikalisch einer Entwicklung zu unterwerfen, die die meisten von mir/uns erwartet hatten. Du weißt bestimmt, wie ich das meine. Auch und gerade wenn das kontroverse Kritiken mit sich gebracht hat. Die Fanreaktionen stehen auf einem anderen Blatt. Man kann in vollster Überzeugung und Liebe den eigenen Werken gegenüber auf einer Bühne stehen und die Leute finden einen trotzdem blöd. <<
Dem Album voraus ging ein sechsmonatiger Auslandsaufenhthalt Torbens, doch wo viele andere Künstler sich scheinbar in solch neu gemachten Erfahrungen verloren, mit extremen Stilbrüchen ihren Weg verlassen und somit nicht selten die Fans vor den Kopf gestossen haben, da haben diese Erfahrungen bei Diorama nicht nur zu einer Konzentration und Rückbesinnung auf das für die Band wesentliche und stilbestimmende melancholische Moment geführt, sondern auch die Bereitschaft sich neuen Einflüssen zu öffnen, ohne dabei die musikalische Herkunft zu verleugen. Wichtig mag in diesem Zusammenhang auch die Erfahrung erscheinen, als Deutscher, denen man ja von Natur aus einen gewissen Hang zur Fremdenfeindlichkeit nachsagt, im Ausland und somit selbst als Fremder in einem fremden Land, gelebt zu haben. >> Kanada hatte schon einen Einfluß auf mich und meine musikalischen Ideen. Das war mein erster längerer Aufenthalt außerhalb meiner Heimatstadt Reutlingen und natürlich prägt einen die Veränderung der Wohnsituation, das Zurechtfinden in einem sonstwo und die neugewonnene Unabhängigkeit. Man lernt sich selbst schon besser kennen, wenn man feststellt, wie man auf ungewohnte Situationen und Probleme reagiert. Musikalisch hatte ich durch die Abkapselung vom Streß an der Heimatfront wieder die nötige Zeit, neue Ideen zu spinnen und alte wieder aufleben zu lassen oder mir in aller Ruhe auch mal andere Bands anzuhören. Zur Situation als Fremder muß ich sagen, daß Toronto eine unglaublich multikulturelle Stadt ist. Den meisten Menschen ist es ziemlich schnuppe, daß du aus einem anderen Land kommst, weil sie selbst aus Jericho kommen. Ich kann nicht sagen, daß mir jemand aufgrund meiner Nationalität neben dem üblichen "So You Guys Got The Autobahn...Right?" extrem begeistert oder extrem skeptisch gegenübergetreten ist. << Findet sich etwas von diesem multikulturellen Spirit auch in den ungewöhnlich und paradox wirkenden Albumtitel "The art Of Creating Confusing Spirits" wieder? >> Die Idee dahinter war einen Titel zu finden, der unser Erleben von Musik beschreibt und dabei etwas wirr klingt. Im Grunde läßt sich die damit verbundene Aussage auf einen Nenner herunterbrechen: Die Musik erweckt etwas zum Leben, das unsere Vorstellungen übersteigt. <<
Und somit die Fantasie anregt, doch ist in dieser Welt, in der Offenheit und Toleranz zwar gepredigt, aber nicht gelehrt werden, überhaupt noch Platz für Fantasie? Ist es nicht einfacher und bequemer geworden, Erklärungen zu übernehmen und seine übernommenen Vorurteile bestätigt zu bekommen, ohne selbst in der Lage zu sein, sich ein eigenes Urteil zu bilden? >> Nein, ich halte nichts von Verschwörungstheorien, nach denen Lehrpläne bewußt auf Gefügigkeit und Engstirnigkeit getrimmt werden, um uns manipulierbar zu machen oder dumm zu halten. Allerdings bin ich kein Experte auf diesem Gebiet, wenn du meinst, daß Toleranz und Offenheit in der Schule zu wenig gefördert werden, hast du vermutlich recht, Allein weil diese Themen gar nicht genug gefördert werden können. Man darf aber nicht vergessen, daß der Einfluß der Schulen begrenzt ist. Verkorkst werden die Kinder woanders. Ja, meiner Meinung nach ist die Bestätigung seiner vorgefassten Urteile immer der angenehmere Weg, als deren mögliche Revidierung und die damit verbundene kognitive Dissonanz. Wenn wir einem Menschen begegnen, bleiben wir doch meistens bei der Einstellung, die wir mit dem ersten Eindruck gewonnen haben. << Waren das Diorama-Debüt "Pale" wie auch das nachfolgende "Her Liqduid Arms" Alben, die in der Hauptsache dem alleinigen Schaffen Torben Wendts zuzuschreiben waren, so ist "The Art Of Creating Confusing Spirits" das Gemeinschaftsprodukt einer Band, wie sie in dieser Konstellation auch gemeinsam auf Tour erfolreich war. Was hat sich durch das Mitwirken von Bernard und Felix im Kompositionsprozess verändert? >> Für das Songwriting bin ich zuständig geblieben, dennoch hat jeder seinen wichtigen Anteil zum Endergebnis der einzelnen Songs. Bernard kommt meist mit den verrückten und unkonventionellen Ideen daher, da er als Basser einen ganz eigenen Zugang zu der jeweiligen Komposition sieht und nicht auf das fixiert ist, was er am Bildschirm als Akkumulation von Balken vor sich hat. Felix ist an der Produktion und Arrangierung der Songs fast genausoviel beteiligt wie ich. Meistens wechseln wir uns ab, einer geht Bier holen, der Andere bearbeitet solange die Tasten. << Themenwechsel. Bei unserem letzten Interview hast du dich wie folgt geäussert: "Ich habe durch das erste Album )"Pale", d.Verf.) sicherlich nicht alle meine inneren Dämonen exorziert. Die sind sicher noch zum grossen Teil gegeben". Welche inneren Dämonen hast du nun mit "The Art Of Creating Confusing Spirits" exorziert? >> Das war eine ziemlich schwammige Formulierung. Ich hatte gehofft, daß mich niemand darauf festnageln würde. Naja, sei´s drum. Eigentlich geht es darum, über die Musik die Dinge in einen Rahmen zu versetzen, in dem es einem möglich ist, damit umzugehen. Wenn also Exorzierung, dann höchstens indirekt. so auch auf "The Art Of Creating Confusing Spirits". Viele Songs empfinde ich wie Briefe an mich selbst, ein vor-die-eigenen-Augen-führen. Da hat sich thematisch im Grunde nicht viel geändert. Noch immer sind es in erster Linie Visionen, denen Unfähigkeiten gegenüberstehen. Was ich damals wahrscheinlich sagen wollte, ist, daß ich noch immer ein ungebremstes Verlangen spüre, zu schreiben, weil längst noch nicht alles gesagt wurde. und täglich kommen neue "Dämonen" hinzu. << Einen dieser "Dämonen hast du in unserem letzten Intrerview wie folgt beschrieben: "Her Liquid Arms" hat auch damit zu tun, daß man sich nach etwa sehnt, was einen auffängt und einem Geborgenheit schenkt, einen vielleicht erlöst oder aus einer Entwicklung herausholt, und man dabei feststellen muß, daß diese Arme, die man sich da herbei sehnt oder in die man sich fallen lassen möchte, einen nicht auffangen können, weil sie flüssig sind und man einfach durch sie hindurchgleitet und in seinem Fall keineswegs gebremst oder irgendwie erlöst wird." Hat sich in dieser Hinsicht, also der Sehnsucht nach Halt, Vertrauen und Geborgenheit, seitdem etwas zum Positiven hin verändert? >> Das ist eine Ursehnsucht, die verfliegt nicht so einfach. Man kann sie nur betäuben. Weiß nicht. Manchmal denke ich, ich bin in einer spätpubertären Identitätskrise hängengeblieben. <<
Nur, um dann, wie die Kernaussage des Booklets "I Have To Admit" zu suggerieren scheint, in einer Art Lebensbeichte des "ich-muss-euch-was- gestehen" zu enden? >> Der Satz ist vielmehr Ausdruck eines Schuldgefühls, eines schonungslosen Moments der Zugabe: ja, ich bin all das. (und es tut mir nicht leid, obwohl es mir leid tut, daher das Schuldgefühl). < Schuldgefühle ist das passende Stichwort im Hinblick auf Emotionen und das Preis geben von Gefühlen durch Musik, vor allem aber durch die Texte einer Band. Nun sind auch die Texte Dioramas von je her das Abbild Torbens und seiner entsprechenden Lebenssituation gewesen, in denen er sein alltägliches (Er)Leben und seine Gefühle zu verarbeiten sucht, gleichzeitig dabei aber auch einen Einblick in sein Seelenleben gestattet. Der Künstler wird somit zu einer öffentlichen Person, bei der so mancher Fan und Kritiker die gebotene Distanz nicht immer zu wahren weiss und man sich für Dinge rechtfertigen oder mit Reaktionen auseinandersetzen muss, die Angst machen und denen man sich unter Umständen vielleicht nicht gewachsen fühlt. >> Es ist mir egal, wenn irgendjemand meint, er müsse mich angreifen. Vom wahren Gegner fährt grenzenloser Mut in dich, oder so ähnlich. Im Ernst, nichts wäre schlimmer, als diese traumhafte innere Welt unerschlossen zu belassen. Es gibt einen Drang, dem ohne diese Rücksicht nachgegeben werden muß. Alles andere ist zweit- und drittrangig. Es gab schon Fans, die für meine Begriffe zu weit gegangen sind, aber gottlob nie so weit, daß ich über die Installation eines "Panic Rooms" nachdenken mußte. Eine neue Handynummer hat bis jetzt gereicht. << Der Torben, den man häufig privat und als lebenslustigen und fröhlichen Menschen erlebt, steht im Gegensatz zu dem ernsten, auf offiziellen Bandphotos stets nachdenklich und introvertiert wirkenden Menschen. Ist diese Diskrepanz die bewusste Abgrenzung zwischen dem privaten und dem öffentlichen, dem geschäftlichen, Torben Wendt, oder eine gewisse Form der Unsicherheit? >> Wer mich wirklich persönlich kennt, würde die Formulierung "fröhlicher Mensch" so nicht stehenlassen. Die von dir angesprochende Diskrepanz, die meinem Alltag durchaus bestimmt, ist leider keine Farce. Um es mit den Worten eines lieben Freundes zu sagen: mir wurden zuviele Wahrheiten angeboten. << Schein und Sein sind, wie auch Kommerzialität und Erfolg, Begriffe, die das Musikgeschäft prägen wie kaum etwas anderes. Dabei schliessen sich diese nicht selten gegenseitig aus, denn wenn man sieht, welcher Hype um "Deutschland sucht den Superstar" gemacht wird oder wie die Kommerzialisierung der "Big Brother" vonstatten ging - hat sich mal jemand gefragt, was aus Zlatko "Wer ist Shakespeare" geworden ist - muss einem ernsthaft arbeitenden Künstler wie Torben Wendt doch die Galle ob der zahlreichen unentdeckten Talente überlaufen. >> Auch wenn mir das sicher wieder Schelte von ein paar Hardlinern einbringt, meiner Ansicht nach schließen sich die Begriffe nicht aus. Daß sich in der Realität zumeist Gegenbeispiele finden, daran ist nicht die Qualität der Musik schuld und ebenso nicht der Geschmack der Rezipienten. Schuld sind die verkrusteten Strukturen der Musikindustrie, das Konglomerat aus diversen hohen Herren der Branche, das fortwährend alles blockiert und den Markt mit geistigem Magerquark überflutet. Was soll die Masse denn kaufen, wenn ihr nichts anderes vorgesetzt wird, als kleine Schlampen, die wahlweise "dirty" oder "beautiful" sind, als hosenkrempelnde, sich gegenseitig bis zum Exzess featurnde Ghettobrüder und -schwestern, die davon singen, wie hart das Leben ist und in ihren Videos Dollarscheine aus Ferraris schmeißen, oder als die millionste "Hey, wir haben ne Message"-Band in Schuluniform? Will man nicht in einem Kleid, aus dem die primären Geschlechtsorgane neckisch hervorlugen, bei "Wetten dass" auftreten oder sich für einen etablierten Produzenten zur Nutte machen (am besten man läßt sich gleich von Dieter Bohlen bürsten), ist es schier unmöglich, überhaupt Aufmerksamkeit zu bekommen. Jeder breitere Weg zur Öffentlichkeit wird von einem ausgesuchten Kader beherrscht, der entscheidet, wer für eine Weile mit den großen Jungs mitspielen darf und wer nicht. Spinner wie wir haben da keinen Zutritt. Wie viele absolut geile Underground-Bands gibt es, die, so wie sie sind, einer breiten Masse durchaus gefallen würden, würde diese nur Notiz von ihrer Existenz bekommen? Manchen Künstlern ist das trotzdem parademäßig gelungen. Was ist zum Beispiel mit Massive Attack, Grönemeyer, Moby, Deine Lakaien, Björk? Vielleicht ist die Masse tatsächlich dumm und frißt Pommes. Was wäre aber, wenn das Sortiment transparenter wäre? Würde nicht der ein oder andere zur Abwechslung mal zu Maultaschen oder Sushi greifen? Wie auch immer, das Gezeter um Superstars, nach denen KEIN MENSCH gesucht hat, bewirkt in mir einen fruchtbaren Hass und eine zynische Enttäuschung, die letztlich Nährboden für weitere eigene Werke werden. Diorama wird sich nicht verbiegen, für nichts und niemand auf der Welt. Wenn sich Erfolg einstellt, sehr gerne, wenn nicht, nehmen wir einen tiefen Schluck, einen tiefen Zug und machen gerade so weiter. <<
http://www.diorama-music.com
Michael Kuhlen


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