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MAGAZIN :: Index: 'D' :: DIARY OF DREA ....

DIARY OF DREAMS - Tourreport
Diary of Dreams
Diorama




20.12.2003
16.11. 2002, Lahr, "Universal DOG"

Eigentlich fast Nebensache so eine Abtanz-Party, aber nicht, wenn es sich um solche Acts wie Diorama oder Diary of Dreams handelt. So wurde der Club zum pünktlichen Beginn der Show von Diorama schnell proppenvolle. Das Trio überzeugt eigentlich von Beginn mit ihren stimmigen Sythiepop-Nummern von ihrem aktuellen Album "The Art Of Creating Confusing Spirits" und den Debutalbum "Her Liquid Arms" mit glasklarem Sound, aber zum Kochen brachten sie das Publikum nicht wirklich. Aber das liegt wohl weder an der Band, an den Songs oder dem Publikum oder der Location. "Unsere Songs sind zwar tanzbar aber sie eigenen sich mehr für die Disco oder die ruhigeren Sachen sogar am Besten fürs Wohnzimmer, bei Konzerten stehen wir und das Publikum uns gegenüber, auf der Tanzfläche wäre das alles einfacher..." erzählte mir Torben, der sympathische Sänger der Truppe weiter. "Es ist nicht meine Art auf der Bühne den Entertainer zu spielen, wir selbst sind während den Shows mehr in unsere Musik versunken..."
Ist ja auch voll in Ordnung, schließlich sind Diorama nicht die neue schwarze Stimmungskanone, sondern Garant für soliden Synthiepop und Darkwave zum Träumen und Tanzen mit der Tendenz zu Steigerungsfähigkeit von Album zu Album. Bei Diary of Dreams verhält sich die Sache schon etwas anders, schließlich sind Adrian Hades und seine Truppe schon ein paar Jähren länger im Geschäft. So ist die Show einfach prägnanter und einiges düsterer und erzeugt beim Publikum schon merklich mehr Feedback, was sicherlich nicht nur an der markanten "Kriegsbemalung" der Akteure liegt. Da ich mich während der Umbaupause in den anderen Floors der gleichzeitig stattfinden Dance Party aufhielt um u.a. ein paar Worte mit Ronan (VNV Nation) zu wechseln hab ich die Diary of Dreams-Show nicht von Anfang an gesehen und hab mich im Programm irgendwo zwischen "PaniK?", "Soul Stripper" und dem "Mankind" / "Chemicals"-Block in den zum Bersten gefüllten Club gezwängt. Und spätenstens mit den besagten Hits aus dem "One Of 18 Angels"-Album schien das Publikum auch richtig mit dem harschen Groove mitzugehen. Souverän beherrschte Adrian die Szene und die Band durfte erst nach drei Zugabeblöcken die Bühne für diesen Abend verlassen. (VS)
22.11.2002, Haarlem/NL, "Patronaat"

Haarlem, unweit von Amsterdam, war diesmal als einziger Veranstaltungsort der Diary of Dreams/Diorama-Tour in Holland auserkoren. Kein Wunder also, dass das "Patronaat" mit ca. 350 Zuschauern gut gefüllt war. Diorama, die vor Beginn der Show noch den Mangel an Altbier beim Catering beklagt hatten, boten im neuen Line Up ein gefeiertes Konzert, wobei vor allem die Integration eines festen Bassisten dazu beiträgt, dass sich Diorama deutlich von anderen Bands des Electro-Genres abheben, Der groovige, manchmal sogar an Trip Hop erinnernde Rhythmus der nach wie vor sehr melancholischen Tracks geht sofort in die Beine, wobei Sänger Torben durch seine sympathische Art das Publikum sofort auf seiner Seite weiss. Die Songs des neuen Albums "The Art Of Creating Confusing Spirits" ergänzen sich gut mit Songs vom Vorgängeralbum "Her Liquid Arms" und Stücken des Debüts "Pale", so dass die stürmisch geforderte Zugabe wohlverdient ist und Diorama das Publikum in Haarlem wohl in bester Erinnerung behalten werden.
Nach einer knappen und kurzen Umbaupause stürmen Diary of Dreams, ebenfalls in neuer Besetzung, die Bühne des "Patronaat" und bereits nach wenigen Sekunden erweist sich der neue Gitarrist mit seinem Irokesenschnitt neben Mastermind Adrian Hates nicht nur als absoluter Blickfang mit Hang zum leicht manischem Blick, sondern auch als steter Aktivposten auf der Bühne. Diary of Dreams erweisen sich als kompakte Einheit, wobei vor allem die Aggressivität, mit der die Düsseldorfer im Vergleich zu den vorherigen Tourneen zu Werke gehen, überrascht. Doch diese Härte steht Diary of Dreams ausgesprochen gut zu Gesicht, zumal Sänger Adrian Hates mit jeder weiteren Tournee an Stimmumfang hinzuzugewinnen scheint. Tracks wie "(End)Gifted", das deutschsprachige "Traumtänzer" oder "AmoK" werden begeistert aufgenommen und spätestens, als Diary of Dreams als Zuagbe "Butterfly Dance" intonieren, kennt der Enthusiasmus der holländischen Fans keine Grenzen mehr. "Haarlem Rocks", oder? (MK)
25.11.2002, Essen, "Zeche Carl"

(Beinahe) Heimspiel für Diary of Dreams und nach einem Day Off und einem, dem Vernehmen nach sehr gelungenen Gig in London mit The Faces of Sarah und Venus Fly Trap als zusätzlichen Supportbands, folgt ein Triumphzug sondergleichen. Bereits Diorama, denen vor Beginn der Show konspirativ und auf verschlungenen, redaktionsinternen Pfaden ein paar Flaschen Altbier zugespielt wurden, werden Song für Song abgefeiert und revanchieren sich mit einer mitreissenden Show ohne Fehl und Tadel. Kult übrigens die blonde Perücke, die Torben während der Umbaupause trägt. Danach folgt einer der besten Gigs von Diary of Dreams, denen ich im Laufe der Jahre beiwohnen durfte.
Von der ersten bis zur letzten Sekunde brennen Adrian Hates und seine Mitmusiker ein wahres musikalisches Feuerwerk ab, unterstützt von einem bombastischen Sound und einer, die jeweilige Stimmung des Songs unterstützenden effektvollen Lightshow. Die gut 450 Zuschauer verschmelzen zu einer tanzenden und wogenden Masse, die Songs wie "Chemicals" oder "O´Brother Sleep" lauthals mitsingt und nach Beendigung des viel umjubelten Sets voller Inbrunst nach weiteren Zugaben verlangt. Diese folgen postwendend und als Adrian sich für die Herzenswärme und das Heimgefühl bedankt, dass ihm und seiner Band das Publikum an diesem Abend bereitet hat, sieht man das in "Traumtänzer" so beschworene Glitzern in seinen Augen. "Essen Rocks Even More", oder? (MK)
- Pics: Michael Kuhlen


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