Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

MAGAZIN :: CORNERSTONE

CORNERSTONE
Die Österreicher sind emsige Arbeiter und Kilometerfresser
Die letzte Veröffentlichung von „Somewhere In America“ ist schon einige Zeit her. Der Wechsel am Mikro und die Tatsache, dass in der Realität nun mal nicht immer alles so funktioniert, wie man es im Optimalfall geplant hat, zeichnen sich verantwortlich. In der Zwischenzeit hat die Truppe aber alles andere als den Kopf in den Sand gesteckt und fleißig Kilometer abgerissen, um Gigs zu spielen und Radiostationen abzuklappern. Ja, der Fokus liegt hier, und das hat sich in den Jahren zwischen diesem und dem letzten Interview nicht geändert, klar auf Airplay und Erweiterung des Bekanntheitsgrades. Verwerflich? Mitnichten. Doch was ist in der Zwischenzeit alles passiert, welche Entwicklungen hat es bei den Österreichern gegeben? Ich habe es versucht zu hinterfragen und Michael hat mir hier ein paar erhellende und ausführliche Antworten gegeben.
Hallo und einen schönen Gruß nach Österreich! Das letzte Interview datiert aus Februar 2013, das heißt es ist viel Zeit ins Land gegangen. Wie ist es euch in der Zwischenzeit ergangen?

Michael: >> Dynamisch! (*lacht*) Ende 2013 haben wir die Charity-Single, „Smalltown Boy“ für die „Room To Breathe“-Kampagne des Nottingham City Hospital in Großbritannien veröffentlicht, die sogar in den Charts gelandet ist, danach gab es innerhalb der Band einige Veränderungen. Seit Anfang 2015 sind wir aber wieder „on the Road“, und dieses Jahr haben wir unser neues Album veröffentlicht. Der fünfmonatige Produktionsprozess war zwar sehr schwierig und kompliziert, am Ende ist aber etwas sehr Gutes rausgekommen, wie ich glaube. Die Tour läuft auch reibungslos so weit – von ein paar defekten Bandvans und Bandmitgliedern, die 30 Minuten vor dem Konzert ins Spital müssen, mal abgesehen. (*lacht*) Alles gut also. (*lacht*) <<

Der Grund für unser Interview ist euer aktuelles Album „Reflections“. Wie zufrieden seid ihr mit dem Ergebnis, was sind besonders erwähnenswerte Momente oder Ereignisse im Zusammenhang mit der Entstehung des Albums – zum Beispiel die Zusammenarbeit mit Produzent Harry Hess – und inwieweit war Alina am Songwriting und den Kompositionen beteiligt?

Michael: >> Mit „Reflections“ haben wir glaube ich das beste Album abgeliefert, dass wir mit unserem Können und unseren Ressourcen erschaffen konnten. Ob es jemand gefällt, muss jeder für sich selbst entscheiden, aber ich wüsste nicht, was ich daran hätte besser machen können. Wir hatten uns bei der Produktion des Vorgängers „Somewhere in America“ gegen eine Zusammenarbeit mit Beau Hill ausgesprochen, ein Versuch mit Dennis Ward war auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, daher war die Erwartungshaltung hoch, da wir mit Big-Name Producern in der Vergangenheit nicht so tolle Erfahrungen gemacht hatten. Zum Glück ist aber Harry Hess, der mit Billy Talent und HAREM SCAREM gearbeitet hat, in jeder Faser Profi, sehr geduldig und hat meiner Meinung nach das Beste aus den Songs herausgeholt. Wobei wir aber auch da erst die richtige Mischung finden mussten – so haben z. B. die ersten Mixdowns von ‘Last Night‘ wie eine Disconummer geklungen, das hat natürlich so überhaupt nicht gepasst, aber als wir dann die Balance gefunden hatten, lief alles auf vier Zylindern.

Alina hat ‘Whatever‘ mit mir gemeinsam geschrieben, was eine neue Erfahrung für mich war, schließlich habe ich bisher ausschließlich mit Steve kooperiert. Musikalisch gesehen wollte ich etwas mit Klavier und Orchester erschaffen, daher hat die Nummer streng genommen nichts mit dem Rest des Albums zu tun, aber es war eine Challenge, ein Ensemble zu arrangieren. Wir hatten eine Deadline, weil wir uns mit der Nummer bei der Songcontest-Vorausscheidung beworben hatten – am Ende sind wir damit sogar #4 im Pre-Voting zur Wildcard-Ausscheidung geworden. Der Veranstalter ORF hat dann zwar am Ende einen anderen Künstler ausgewählt, aber immerhin. Stilistisch hat der Track nicht viel mit uns zu tun, aber: auch das ist CORNERSTONE, wir haben auf unseren Alben immer schon Sachen ausprobiert..
<<

Bei dem Albumtitel erwarte ich einen tiefengreifenden Hintergrund. Gibt es ihn wirklich? Was muss reflektiert werden, worüber habt ihr insbesondere nachgedacht oder nachdenken müssen?

Michael: >> Als Alina in die Band kam, hat sie - so wie ich - ziemlich zur gleichen Zeit eine ziemlich unfaire Trennung durchgemacht. Wir haben das mit dem Songwriting aufgearbeitet – „Reflections“ erzählt auch diese beiden Geschichten, die erstaunlich parallel verlaufen sind. Das Album ist eine Art Konzept: ‘Nothing To Lose‘ ist ein wütendes, sarkastisches Statement, die Einführung in das Album. Dann geht’s los – mit ‘Last Night‘, wo noch alles ok ist, Party, Spaß, die Sinnkrise bei ‘Heart On Fire‘, über die eigentliche Trennung mit ‘Whatever‘ und ‘True Confessions‘. Die beiden Songs sind zwei Seiten ein und derselben Medaille: ‘Whatever‘ ist aus der Sicht von Alina, ‘Confessions‘ aus meiner Sicht geschrieben, die emotionale Aussage ist aber identisch. Bei ‘Northern Light‘ geht’s ums Abhauen, alles hinter sich lassen – ‘Brother‘, ‘Sooner Or Later‘ und ‘Believe In Me‘ sind mehr oder weniger positive Aufarbeitungen, Aufforderungen, sich auf die Menschen zu besinnen, die in jeder Lebenslage zu einem stehen und zu einem halten.

‘Once‘, das als Letztes und im Studio geschrieben wurde, ist mehr oder weniger das abschließende Statement: „You once were a friend of mine“. Die Entstehung war kurios: ich habe den Song den anderen nur auf der Gitarre im Proberaum vorgesungen, es gab noch gar keinen Text dazu. Ich bin dann im Studio bei einem Fensterbrett gesessen und habe die Lyrics verfasst, Alina hat zur gleichen Zeit irgendwelche Vocal-Edits gemacht, und Steve arbeitete - glaube ich - an Keyboard-Overdubs… wir waren ziemlich unter Zeitdruck. Ich wollte mit ‘Once‘ etwas schaffen, das mit wenig Text die möglichst tiefsinnigste Botschaft ausdrückt – etwa so wie ‘Dust In The Wind‘ von KANSAS, das ich persönlich für ein Meisterwerk halte. ‘Once‘ schließt das Album ab und ist der perfekte Schlusspunkt für „Reflections“. Die Zusammenarbeit mit Alina verlief dabei reibungslos: normalerweise erklärt man einen Sänger, was man mit einem Song, einem Text ausdrücken will – bei ihr war das nicht notwendig; sie hat sofort verstanden, wo ich herkomme, was ich meine, es waren nicht viele Worte erforderlich..
<<

Wo wir gerade bei eurer neuen Sängerin Alina Peter waren, drängt sich mir natürlich noch eine weitere Frage auf. Du, Michael, hast gegenüber einem Musikerkollegen geäußert, dass Alina „Musikalisch UND menschlich 1 A top“ wäre. Man achte auf das groß geschriebene „UND“. Dies lässt eindeutig des Schluss zu, dass es zwischen der Band und Patricia vor der Trennung geknirscht haben muss. Was hat denn da genau zu den Verstimmungen geführt?
Michael: >> *Hahaha* Da hat jemand ziemlich aufmerksam gelesen! Patricia war sechs Jahre bei der Band, davon hat sie sich 5 ½ Jahre mit allergrößten Einsatz und all ihrem Herzblut für CORNERSTONE engagiert, ohne sie wären wir scher nicht da, wo wir heute sind. Aber mit der Zeit ändern sich Menschen, manchmal ins Gute, manchmal in Schlechte. Es wäre jetzt natürlich leicht für mich, hier, an dieser Stelle, „abzurechnen“ – ich möchte aber stattdessen Brian May zitieren: „Wenn man nichts Gutes zu sagen hat, ist es vielleicht klüger, nichts zu sagen – man könnte da irgendwie falsch verstanden werden oder so.“ Ich denke, das Ganze ist eine Bandangelegenheit, und ich würde mir von jedem wünschen, das zu respektieren. Wichtig ist: jetzt passt alles wieder, alles hat jetzt guten Charakter. Auch stimmlich ;-). <<

Vorbereitung ist alles und dazu gehört eben auch, mal etwas tiefer oder in der Vergangenheit zu graben. *grinst*
Wie ist letztlich die Wahl auf Alina gefallen? Stimmlich, so zumindest mein Eindruck, bringt sie das Songmaterial nicht so zur Geltung, wie es eigentlich möglich wäre. Wie siehst du das?

Michael: >> Wir hatten uns verschiedene Sängerinnen angesehen, unter anderem Nadine Beiler, die 2011 beim Songcontest auf Platz #18 gelandet ist, und Susanne Gschwendtner, die die Hauptrolle in der ABC-Serie „The Quest“ im US-TV inne hatte und auch als Sängerin tätig ist. Letztendlich war aber Alina diejenige, wo wir uns sofort dachten, dass es passt – als ich Ihr Inserat entdeckt habe, habe ich Steve angerufen und ihm gesagt, „Das ist die Sängerin“. Ich habe ihr ein Mail geschrieben, dass mit den Worten begonnen hat: WE WANT YOU IN THE BAND, und so war es dann auch. Very bread and butter.

Ich denke, Stimmen sind immer auch eine Geschmackssache – das englische Fireworks Magazin hat z. B. das Album gesangstechnisch in den Himmel gelobt. Natürlich, uns ist allen - inklusive Alina - völlig bewusst, das Patricia Hillinger rein technisch gesehen besser singt, aber erstens habe ich mehr das Gefühl, das wir wieder ein Ganzes, eine Band sind, und zweitens ordne ich Alina mehr in die Kategorie „Charakterstimmen“ ein: man hört sie und denkt sich „Achja… die ist das…“ Ich vergleiche das mit Sheena Easton oder – um auf Harry Hess zurückzukommen – mit Billy Talent. Manche hassen diese Stimmen, manche lieben sie, aber sie lassen kaum jemand kalt, was fast noch wichtiger als Perfektion ist. Persönlich glaube ich, dass es ein, zwei Nummern am Album gibt, die von Patricia gesungen sicher besser geklungen hätten, vor allem die langsamen Stücke. Aber umgekehrt gibt es auch Songs wie ‘Believe In Me‘ oder ‘Nothing To Lose‘, die Patricia so nicht hinbekommen hätte – die hochgepitchte Stimme von Alina kommt da ziemlich gut raus. Möglicherweise liegt es aber auch daran, dass ich persönlich auf solche Art Stimmen stehe – Nick Beggs, Robin Gibb, Dennis DeYoung, die Richtung. Wie gesagt, wahrscheinlich eine Frage des Geschmacks.
<<

Da stimme ich dir zu, der Gesang gefällt oder eben nicht. Kommen wir mal zu euren Aktivitäten. Ihr habt anscheinend, und das wohl auch nicht ganz ohne Erfolg, den britischen Markt etwas beackert. Wie läuft es aktuell für euch auf der Insel?

Michael: >> Fantastisch. Mit „Reflections“ haben wir offensichtlich genau den Musikgeschmack der Inselmenschen getroffen, die Konzerte sind ohnehin meist toll gelaufen, aber bei den letzten beiden Touren sind auch die Presse und die Radios vollständig mit an Bord gewesen. Und wenn Du dann von einem BBC-Moderator hörst, dass er normalerweise nur einen Song für das Interview spielen darf, er aber jetzt trotzdem einen zweiten vorstellt, weil ihm das so gut gefällt, hast Du etwas richtig gemacht, wie ich glaube. Großbritannien ist einfach unser Markt. <<

Ihr habt anscheinend eine Kollaboration mit Gary Howard (The Flying Pickets), der wohl auch mit auf eurer Tour ist. Wie kam es denn dazu und was verbindet euch mit ihm?

Michael: >> Wir haben Gary schon 2007 bei einem Festival in Österreich kennengelernt, wo sowohl CORNERSTONE als auch Gary gespielt haben. Seitdem herrscht da eine Freundschaft, Gary hätte eigentlich auf dem „Somewhere in America“-Album ein Duett für den Song ‘Right Or Wrong‘ singen sollen – wir haben uns aber dann gedacht, dass der Song eher balladesk und mehr für eine einzelne Stimme angelegt ist. Letztes Jahr hat dann ein Veranstalter die Show Gary Howard/ CORNERSTONE gebucht, und in Folge darauf ergaben sich mehrere Konzerte. Im Zuge der Promotion habe ich dann herausgefunden, dass Gary mit Alan Parsons gearbeitet hat, für das letzte „Project“-Album „Freudiana“ sowie für die erste Welttour von Alan. Ich hatte die Live-CD viele Jahre Zuhause, aber als ich dann rausgefunden habe, das Gary die meisten Sachen darauf singt, fand ich das als riesiger APP-Fan natürlich sensationell! <<
Irgendwer scheint immer zu gucken, wann CORNERSTONE im Radio gespielt werden. Wie wichtig ist euch Airplay und wie zufrieden seid ihr mit der tatsächlichen Airplay-Ausbeute?

Michael: >> Natürlich kann es immer mehr sein, aber lassen wir die Kirche im Dorf: willst Du erfolgreich sein, musst Du in Heavy-Rotation im kommerziellen Radio laufen. Im Laufe der Jahre haben sich Freundschaften mit ein paar Sendern ergeben, die der Band immer wieder Airplay-Zeit für Interviews und Songs geben, aber in Wahrheit werden die Playlists von Computerprogrammen erstellt, und die laufen dann, da kommt man ohne viel Geldmittel ohnehin nicht rein. Die Spezial-Radios, Rockradios, Community-Radios etc. unterstützen uns ziemlich massiv. Die Songs sind ja auch perfekt für Radio-Airplay geeignet, wie jemand in seinem Review über „Reflections“ ziemlich treffend festgestellt hat ;-) <<

Wer das wohl war? Nächstes Thema! Der September war bei euch etwas kurios gelaufen. Erst gab es Probleme mit dem Bus, so dass der Gig in Calmbach abgesagt werden musste – wie fährt es sich eigentlich mit den Gängen 2-4 und max. 80 km/h? *gg* - und dann erkrankte ganz plötzlich auch noch Alina. Ich hoffe, sie hat sich wieder gut erholt und ihr – ganz ohne Frontfrau – Spaß auf der Bühne. Wer durfte denn die Hauptlast des Gesangsparts leisten, oder seid ihr alle so fit und textsicher, dass man das mal eben mitmacht?

Michael: >> Das waren beides Abenteuer! Schon auf der Hinfahrt gab es Probleme und als wir uns dann zum Konzert nach Calmbach aufgemacht haben, gab es keinen fünften Gang mehr… ich habe den Veranstalter von der Autobahn aus angerufen und ihm gesagt, dass wir nicht kommen können, weil der Bus schlapp macht. Absage am selben Tag ist natürlich der Albtraum für jeden Veranstalter, aber selbst wenn ich drei Kopfstände gemacht hätte: das Ding ist einfach nicht mehr gefahren. In 18 Jahren der erste Gig, den wir absagen mussten, aber manche Dinge kann man nicht ändern. *lacht*.

Der Gig ohne Sängerin war eine andere Sache: Steve und ich haben zwar von Zeit zu Zeit zum Spaß gesungen, aber wir sind beide keine richtigen Sänger. Wir mussten innerhalb von dreißig Minuten ein Programm aus dem Ärmel schütteln, Tonlagen ändern, usw. Steve hat dabei den Hauptpart übernommen. Der nächste Albtraum! *lacht* Zum Glück war das Konzert gemeinsam mit Gary Howard, er hat dann einfach länger gespielt, aber trotzdem mussten wir eine Stunde lang irgendwie überleben. *lacht*
<<

Jetzt stehen sicherlich noch einige Promo-Termine und weitere Live-Auftritte an. Aber, um den Bogen mal wieder zurück zu meiner Eingangs gestellten Frage zu spannen, wie soll und wie wird es mit CORNERSTONE weitergehen, gibt es Pläne und Ziele?

Michael: >> Jetzt spielen wir mal die Tour fertig, dann ist mal 3 Monate Pause angesagt…. Ich laufe seit Anfang des Jahres auf 120 Prozent, irgendwann muss man mal die Füße hochlegen. Dann geht es wieder los mit Konzerten, und mal schön langsam wieder mit neuen Songs anfangen, aber kein Stress. Im Moment haben wir ein wenig genug von Studios und Alben. *lacht* Aber der Hunger kommt bestimmt wieder. <<

Musikalisch steht ihr eigentlich für Rock, wobei euch die Kritiker stärker im Pop verorten. Absolviert ihr da eine Gratwanderung und wo wollt ihr musikalisch eigentlich hin? Airplay oder RCKTV?

Michael: >> Ich würde uns unter Rock/Pop/AOR einordnen, wahrscheinlich in dieser Reihenfolge – etwa so wie FLEETWOOD MAC, JOURNEY oder QUARTERFLASH, mit denen wir ziemlich häufig verglichen werden. Wir haben immer schon Sachen ausprobiert auf unseren Alben… Z. B. ‘Stay‘ vom „Somewhere in America“-Album wäre bei Wacken nicht großartig aufgefallen, aber wir haben auch Sachen wie ‘Right Or Wrong‘ geschrieben, das in jeder Kuschelsendung im Radio geliebt worden wäre – und auch wird. Wir haben auch auf „Reflections“ wieder probiert, aber ich glaube, auch durch Harrys Produktion ist die Bandbreite im positiven Sinne etwas schmaler geworden.

Um auf Patricia Hillinger zurückzukommen: mit ihr hat sich die Band immer mehr zu einer Popband verwandelt, Sängerin + Begleitband… das war aber nicht unbedingt Patricias Schuld, wir alle haben dieses Image erschaffen und die Bühnenshow so konzipiert, aber als es dann so war, war speziell Steve extrem unglücklich damit. Mit dem Cover von ‘Smalltown Boy‘ haben wir das Ganze dann auf die Spitze getrieben – Steve war daran de facto gar nicht beteiligt. Schön, die Nummer ist in den Charts gelandete und war für den guten Zweck, somit haben wir eine gute Ausrede, aber im Nachhinein betrachtet hätten wir uns das besser sparen sollen. Ich glaube bis heute nicht, das die Nummer irgendetwas mit uns zu tun hat. Mit Alina sind wir wieder eine Band geworden, was ich persönlich sehr gut finde – das Ganze ist hier eindeutig mehr als die Summe seiner Teile!
<<

Bis hierhin danke schön! Famous last words? Ein Gruß an die Fans? Hau rein!

Michael: >> Liebe Grüße an alle Leser des Obliveon, und vergesst nicht: „Reflections“ gibt’s bei Amazon und iTunes… grab your copy! Wir müssen unsere Villas in LA bezahlen und unsere Limousinen volltanken, das kostet alles! *hahaha*. Mehr Infos gibt es unter http://www.cornerstone.co.at oder http://www.facebook.com/cornerstoneaustria, wir freuen uns über jedes Like! <<
http://www.cornerstone.co.at
Robert Buder


[ Zurück zum Index ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler