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MAGAZIN :: PRONG, 07.04. ....

PRONG, 07.04.2016, Osnabrück – Bastard-Club


Osnabrück – Bastard-Club

07.04.2016
Same procedure as last year. PRONG auf Gastspielreise und Steak Number Eight (sowie heuer Man.Machine.Industry) im Gepäck. Da „X - No Absolutes“ wiederum ein starkes Teilchen geworden ist und der Dreizack selbst zu Zeiten des extrem schwachen „Scorpio Rising“ mitreißende Shows (freilich fast frei von neuem Material;-)) spielte, stellte sich nur die Frage: auf nach Köln oder Osnabrück? Da die Domstadt mit obligatorischen Anfahrtstaus und üblicher Parkplatz-Not lockte, fiel die Wahl nicht schwer: ab zum urgemütlichen, mit Punk- und Underground-Flair behafteten ’Bastard Club’, dessen einziger Nachteil die mitunter arg eingeschränkte Sicht auf die Bretter darstellt, bedingt durch die tief hängende Decke, die relativ niedrige Bühne und den baulich leicht ansteigenden Zuschauerraum.

Die Vorbands klemmten wir uns, für die erste kamen wir eh zu spät und die Belgier hatte ich ja schon auf der letzten Tour gesehen, zum Fan bekehren konnten sie mich indes nicht. Und da wir hier ein FANzine kreieren und Chronistenpflicht nicht unser Anspruch sein kann, ging es erst unmittelbar vor PRONG in den Bastard-Keller, und zwar direkt in die erste Reihe vor Tommy Victor, um die unnachahmlichen, im Höchstmaße charakteristischen Riffs hautnah um die Ohrmuscheln gefeuert zu bekommen.

Mit „Ultimate Authority“ vom aktuellen Werk als brachialem Einstieg reisten Victor und seine beiden mittlerweile etatmäßigen Sidekicks Rodriguez und Christopher (ich bleibe dabei: der Basser ist die - auf skurrile Weise sympathisch, aber doch extrem abgefuckt (steht ja mittlerweile sogar im Duden...) wirkende - energetische Version von Brad Pitt als Serienkiller im 93er-Roadmovie „Kalifornia“ ;-)) anschließend für rund neunzig Minuten durch die Diskographie PRONGs, wobei „X - No Absolutes“ noch mit „Sense Of Ease“ und „Cut And Dry“ promotet wurde. Ansonsten bewiesen PRONG, bei aller Schwierigkeit keine wichtigen Songs auszulassen, erneut ein ungetrübtes Gespür für eine Hit-lastige Setlist mit Krachern aus verschiedenen Epochen. Mit „Unconditional“, „Beg To Differ“, „Rude Awakening“, „Turnover“, „Another Worldly Device“, „Whose Fist Is This Anyway?“, „Snap Your Fingers, Snap Your Neck”, „For Dear Life“, „Revenge…Best Served Cold“ und „Power Of The Damager“ sollte genug gesagt sein, oder? Und wer bei den Gitarrenthemen und Grooves von „Broken Peace“ mal wieder genau hingehört hat, dürfte keine Zweifel hegen woher der New / Nu Metal seine Ideen entliehen hat. PRONG haben es entworfen, Korn haben im großen Stile die Dollarscheine kassiert; aber warum sollte das Leben, dieser alte Schweineprinz, für Tommy Victor auch fair sein?

Schweißgebadet und aufgehitzt bis unter die Dachlatte entließen uns PRONG nach rund anderthalb Stunden aus ihrer Umarmung aus brachialen und gleichzeitig knochentrockenen Grooves sowie genialen Gitarrenriffs der Marke ’Original nur von Victor’. PRONG dürfen und müssen jederzeit wiederkommen. The Lost & Found.
Christoph Lücker - Pics: Christoph Lücker


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