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MAGAZIN :: Index: 'D' :: DER HERRGOTT

DER HERRGOTT
Ob es mir nun jemand glaubt, oder nicht: Ich habe den Herrgott! (Yo! Eben diesen welchen!) kennen gelernt…!!

Der Herrgott ist ein Mann Ende Sechzig, mit kurzgeschorenen grauen Haaren, glattrasiert, mit dickem Bauch und seine Zähne sind vor Jahren schon komplett gezogen worden. Ein künstliches Gebiss verweigert er sich bewusst, da es unnütz wäre, denn wenn er „gewandelt“ ist, schafft er sich ein Neues aus reinstem, härtestem Elfenbein. Zurzeit kaut er – sozusagen – auf den Felgen, kommt damit jedoch ganz gut zurecht und mahlt geduldig auch das widerspenstigste Schnitzel klein.
Vor Milliarden Jahren, als er noch nicht „vorgewandelt“ war, war er riesengroß – oder auch mikroskopisch klein – ganz wie er es brauchte. Denn er ist der Herrgott, und so war es sein Wille. Alles kann er schaffen: Das Land, in dem Milch und Honig fliesst – Frauen, so viel man nur essen kann – Ein Leben das Ewig währt…

Aber pass´ auf mein Freund: Wenn der Herrgott sauer wird, oder Dich nicht leiden kann, zieht er Dir mindestens drei Tage vom ewigen Leben ab, da kennt er nichts!, da ist er knallhart!
(DAS ist Theosophilie in Reinform!)

Jetzt wartet er tagtäglich auf die neue Wandlung. Denn dann ist er zu allem dem wieder fähig, zu dem er damals fähig war…

Doch gibt es vier Herrgötter: Sein Vater, sein Schwager, ein guter Freund und er selbst. Deswegen kann es keine alleinigen Entscheidungen über das Wohl und Wehe dieser Welt geben – alle vier haben da ein Wörtchen mitzureden. Eine kongeniale Theokratie, die Fehlentscheidungen quasi schon im Vorfeld ausschließt und negiert. Aus acht Augen wird so über die Erde und den Wesen, die sie bevölkern, gewacht.
Jeweils gleichberechtigt und dennoch auf den anderen angewiesen….

Warum füttere ich jetzt und hier den Rechner mit diesen Wörtern?
Weil dieser Mann, der sich „Herrgott“ nennt, die Grundstruktur der Demokratie, wie sie in diesem unserem Lande existiert, vorweg nimmt – analysiert, präzitipiert und kritisiert.
Doch sieht er das selber gar nicht so… Warum auch? Er steht darüber…

Zitat „Das Ich“ : „Es ist ja Kriiieeeg!“
Zitat „Markus“: „Ich hoffe, dass das unter der neuen / alten Regierung nicht passiert!“

Ich hoffe, dass der Herrgott recht hat, indem er sagt, dass ein Krieg – gegen wen auch immer (denn der Herrgott hat den Second World War mitgemacht, hat in Russland gekämpft und laboriert bis heute an einem Granatensplitter, der eingekapselt in seiner linken Hüfte steckt…) – ein Wahnsinn wäre…

…und genau deswegen hat er vorgezogen, damals wahnsinnig zu werden…

Gruss,
Markus


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