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ANNIHILATOR, 29.10.2013, Essen - Turock


Essen - Turock

29.10.2013
Stell’ Dir vor es ist Dienstag und das „Turock“ ist ausverkauft. Erstaunlich, denn mit so vielen Nasen (wohl rund 500, meine zählt nicht doppelt) habe ich einfach nicht gerechnet, und schon gar nicht damit dass ich beim verspäteten Eintreffen (kurz nach 20 Uhr), mitsamt Thrash-Kumpel Macke im Gepäck, noch mit sämtlichen Angereisten vor der geschlossenen Tür stehen muss. Wie sich später per Bühnenansage des 6-string-Maestros herausstellte, konnte wohl erst gegen 19 Uhr die Ursache für unerträgliche Nebengeräusche der Amps gefunden werden. So blieb circa die Hälfte der Lichtanlage ausgeschaltet, aber das Konzert hierdurch zumindest vor einer Absage gerettet. Nicht errettet wurden wir dagegen vor dem strunzlangweiligen Support The Generals (bisschen Thrash, etwas Death’n’Roll; alles völlig konturlos und austauschbar, gähn…). Zum Glück bekamen wir, recht entspannt am Ende der Einlass-Schlange ausharrend, nur noch das letzte Drittel des Gigs mit.

Kollege Patrick (PM) hatte schon vorab berichtet, dass ANNIHILATOR in der Nürnberger „Rockfabrik“ - gerade im ersten Teil des rund zweistündigen Sets - mit einer satten old-school-songlist anrückten, die mich - als glühenden Verehrer der ersten beiden Klassiker - dann sogleich auf Betriebstemperatur brachte. Und mal ehrlich, wer mit „Alison Hell“ und „W.T.Y.D.“ in das Geschehen einsteigt, kann kein schlechter Mensch sein. Oder? Weitere prä-2000-Tracks folgten in Form von „Never, Neverland“, „Reduced To Ash“, „Set The World On Fire“, „Refresh The Demon“ oder „I Am In Command“. Auf den ’unplugged light’-Teil mit „Phoenix Rising“, „Sounds Good To Me“ und „No Way Out“ hätte ich allerdings wohl gern’ verzichten können (ein Teilchen bzw. der Phönix hätten mir gereicht…) und sich anschließende neue Nummern wie „Smear Campaign“ oder „Deadlock“ waren natürlich nicht verkehrt, konnten nachfolgenden Gaben wie "Knight Jumps Queen", „King Of The Kill“, „Ultra-Motion“ oder der abschließenden Zugabe „Phantasmagoria“ aber selbstredend nicht das Krombacher reichen. Ansonsten deckten sich meine subjektiven Impressionen weitestgehend mit Patricks ’Rockfabrik’-Beobachtungen, die ich Euch - schön und zutreffend wie sie sind - nicht vorenthalten möchte: „Drumsolos stinken, wenn der Ausführende nicht Neil Peart heißt“ (unbedingt!) und „Insgesamt fehlt es der Band an Ausstrahlung - Dave Padden (der auf "Re-Kill" einen astreinen job macht) wirkt, als habe Waters ihn mit der zu bewältigenden Doppelbelastung erfolgreich eingefangen und ruhig gestellt, zumal der Boss ständig selbst ins Rampenlicht drängt.“ Darüber hinaus hinterließ Padden, der sowohl am Mikro als auch an der Sechssaitigen eine tolle Figur machte, auch nach vielen Jahren bei der kanadischen Semi-Legende und diversen Gigs im Rampenlicht einen zurückhaltenden, ja gar schüchternen Eindruck. Rampensau geht jedenfalls anders.

Fazit: trotz dieser kleinen Makel war es ein in der Tat formidabler Gig (guter Sound, große Spielfreude, unheimlich tighte Performance!) mit einer unerwartet arschgeilen Setlist, die darüber hinaus auch rein zeitlich mehr als zufrieden stellte, als größtem Pluspunkt. Annihilator live – gerne bald mal wieder!

Vielen Dank an Jörg Müller für die freundliche Bereitstellung des Live-Pics!
Christoph Lücker - Pics: Jörg Müller ( http://www.the-pit.de )


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