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MAGAZIN :: Index: 'C' :: CONSFEARACY

CONSFEARACY
International Power Tech Thrash Speed Metal
Diese Bezeichnung gibt es zumindest zu lesen, wenn man auf die Internetseite von Consfearacy schaut. Widerspruch wäre hier nicht sachdienlich, vielmehr sind es andere Themen, die das Interesse wecken. Zum Beispiel, wie Consfearacy entstanden ist, wie das über die Entfernung lief und wie die weiteren Pläne aussehen. Über ale diese Themen haben wir uns mit Gitarrist Fabian Schwarz unterhalten, der bereitwillig die gewünschten Auskünfte lieferte.
Hallo und einen schönen Gruß aus Bochum. Vor einigen Tagen wurde euer Debüt veröffentlicht. Wie wurde eure Arbeit von der Presse und den Fans aufgenommen und bewertet?

Fabian: >> Da der Release ja erst ein par Tage her ist, kann ich dazu leider noch nichts sagen. Die vereinzelten Online-Reviews sind aber bisher durch die Bank gut und die Leute, die unsere Platte bisher zu hören bekamen, hatten auch nix zu meckern. <<

Die deutsch-amerikanische Mischung soll ja nicht zufällig entstanden sein, sondern Hintergrund ist, dass sich in Consfearacy insbesondere die Einflüsse der verschiedenen Kontinente treffen und vermischen sollen. Was lief da im Vorfeld, bis die Zusammenarbeit quasi in trockenen Tüchern war?

Fabian: >> Keine Ahnung, woher du diese Info hast, aber tatsächlich ist dieses Projekt einem Zufall zu verdanken. Ich lernte Brian über einen gemeinsamen Bekannten kennen, der ursprünglich ein Projekt mit Brian starten wollte und mich fragte, ob ich nicht Lust hätte einen Beitrag zu leisten.....letztendlich ist derjenige aus Zeitgründen abgesprungen und ich habe die Platte mit Brian im Alleingang zu Ende gebracht. Das ist die Geschichte. <<

Ich finde, euer Album ist recht Heavy ausgefallen, hat durchgehend eine gewisse Grundaggression und einen rauen Anstrich, der auch durch Brians Gesang unterstützt wird. Die melodischen Momente habt ihr anscheinend bewusst etwas zurückgestellt. Ist das noch der Bereich, wo die europäische Seite in Zukunft etwas mehr Einfluss ausüben könnte?

Fabian: >> Ganz im Gegenteil. Ich persönlich stehe eigentlich auf noch weit härtere Mucke und es ist wohl abzusehen, dass die nächste Scheibe um einiges härter ausfallen wird! <<

Gemessen an der oben angesprochenen Zielstellung ist euer Debüt sicherlich als gelungen zu bezeichnen. Wir würdest du das Album einem geneigten Hörer beschreiben, der sich noch kein Bild machen kann, aber sowohl im amerikanischen als auch europäischen Heavy Metal zu Hause ist?

Fabian: >> Die eigene Musik zu beschreiben fällt ja immer recht schwer, aber objektiv betrachtet würde ich den Sound als sehr zeitgemäßen Power Metal mit Hang zum technischen Thrash sehen mit eigentlich relativ geringen europäischen Einflüssen. <<

Typische Vergleiche, die aufgrund der Vergangenheit von Brian O’Connor und Ira Black herangezogen werden, sind natürlich Vicious Rumors. Inwieweit stört dich das bzw. kannst du dem sogar zustimmen?

Fabian: >> Das stört mich nicht. Allerdings muss man dazu sagen, dass Ira´s Einfluss auf die Platte sehr gering war, da er erst dazugestoßen ist, als alle Songs schon im Kasten waren. Ein einziger Song geht auf sein Konto. Und Brian hat halt mal bei Vicious Rumors gesungen. Das wars.....Aber wenn die Hörer die beiden Bands miteinander vergleichen wollen, nur zu *grinst* Da haben wir kein Problem mit. <<

Dann sei noch eine kleine Ergänzungsfrage zu dem Thema gestattet, denn auch Vicious Rumors waren fleißig und hatten im März eine neue Scheibe veröffentlicht. Wie ist unter euch „Razorback Killers“ aufgenommen und kommentiert worden?

Fabian: >> Keine Ahnung. Ich habe die Platte nie gehört und die anderen Jungs haben nix erzählt. <<
Mein persönlicher Favorit auf dem Album ist ’World Domination’, auch, weil die Sprachsamples perfekt in den Song integriert sind. Wie schwierig ist es eigentlich, etwas fremdes in einen Song zu integrieren und wie ist dieser Song überhaupt entstanden?

Fabian: >> So was ist natürlich zuerst mal immer try and error und ich probiere beim Produzieren natürlich viel aus. Wenn man merkt, dass es passt, dann ist es gut, ansonsten fliegt die Idee wieder raus. Generell entstehen die Songs so, das ich die Musik des Tracks komplett fertig habe und Brian dann die Vocals draufbastelt.....dann wird ein bisschen hin und her geschoben und fertig ist das Ding. No big deal. <<

Zwischen den Bandmitgliedern liegen ja einige Kilometer, wie lief der Entstehungsprozess der Songs?

Fabian: >> Prinzipiell wie oben beschrieben......und durch den Segen des Internets. *haha* <<

Ihr habt den Mix im eigenen Studio gemacht. Habt ihr euch für diesen Weg entschieden, weil ihr die Möglichkeit dazu hattet oder schätzt ihr es auch, die Arbeit von einem Dritten machen zu lassen?

Fabian: >> Im eigenen Studio zu arbeiten befreit einen natürlich vom Zeitdruck und stellt somit die beste Art zu produzieren dar. Du kannst den Mist dann auch mal zwei Wochen liegen lassen und dann mit frischen Ohren neu hören....das ist natürlich geil. Das Mastern lass ich dann lieber vom Achim (Achim Köhler – RB) besorgen. Der kann das und bringt dann auch noch mal frischen Wind mit rein. <<

Wie kam es, dass ihr bei Massacre gelandet seid?

Fabian: >> Der übliche Prozess. Platte fertig machen, Leute anrufen, Angebote abwarten, den besten Deal auswählen......immer dasselbe. <<

Warum hat euer Debüt keinen eigenständigen Titel bekommen?

Fabian: >> Da gibt’s keinen tieferen Sinn. <<

Die Promotion läuft ja seitens Massacre auf vollen Touren. Wie sind jetzt eure weiteren Pläne und wird es Live-Auftritte geben?

Fabian: >> Wenn die Leute die Platte kaufen und uns ein Festival-Promoter sehen will, kommen wir. Jugendzentrums-Gigs um die Ecke gehen leider nicht. *haha* <<

Vielen Dank für deine Zeit. Zum Schluss möchte ich dir Gelegenheit geben, ein paar Worte an eure Fans zu richten.

Fabian: >> Hört mal in die Platte rein und wenn euch das Teil gefällt kauft sie euch.....je mehr Leute sich das Teil von einem Kumpel rippen, desto geringer stehen die Chancen uns jemals live zu sehen! <<

Nochmals Danke und viel Erfolg!

Fabian: >> Danke. <<
http://www.consfearacy.net
Robert Buder


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