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MAGAZIN :: Index: 'B' :: BANG YOUR HEA ....

BANG YOUR HEAD 2002 - Balingen Messegelände


28. & 29.06.2002
Das "Bang Your Head"-Festival im schwäbischen Balingen war wieder einmal eine schwermetallische Vollbedienung par excellence. Eine stimmige Bandauswahl, grossartige und mitreissende Shows und vor allem eine Atmosphäre, wie man sie auf Metal-Festivals leider viel zu selten antrifft. Bilder von prügelnden Securities gibt es schlichtweg in Balingen nicht, im Gegenteil, eine so unaufdringliche Security wie hier habe ich bislang bei keinem Festival erlebt. Dass das Festival trotz der plötzlichen und krankheitsbedingten Absage von Overkill - gute Besserung an Blitz von dieser Stelle - und der dadurch bedingten Verschiebung der Running Order, im übrigen auch verursacht durch das zu späte Eintreffen des Candlemass´schen Arbeitsgerätes, keinen Knick im Ablauf des Programms erfuhr zeugt von der Professionalität und dem Improvisationsgeschick des Veranstalters. Sowohl das gebotene Rahmenprogramm als auch das kulinarische Angebot waren vielfältigster Natur und auch die Preise hielten sich einigermassen im festivalüblichen Rahmen. Doch nun zum eigentlichen Festival:

Freitag:

Die US-Metal-Jünger begaben sich natürlich zu nachtschlafender Zeit auf das Festival-Gelände, um den Amis von RIVAL ihre Aufwartung zu machen. Jenen war die Freude hierüber deutlich anzumerken, denn ihr ´Omen-Revival´-lastiger Metal wurde mit ordentlich Power intoniert und "Modern World"-Smasher wie das hymnische "Death Stalker" wurden ebenso kraftvoll abgefeuert wie Songs der gleichnamigen Debüt-EP ("Strangler", "Beast Of The Night"). Basser John Johnson nutzte in seinen Sangespausen die gesamte Breite der Bühne, lediglich die Gitarristen wirkten etwas hüftsteif und das Sonnenbrillen-Outfit wirkte eher pseudo-cool. Dennoch ein echt geiler Gig, US-Power-Metal regiert halt! (CL) Italo-Metal dagegen noch nicht wirklich, zumindest nicht um 11:20 Uhr, auch wenn RHAPSODY sichtlich bemüht waren, ihren Hollywood Bombast Metal mit Power und Spielfreude auf das Publikum zu übertragen. Das Problem der Italiener ist halt nach wie vor, dass sich viele der Songs kaum voneinander unterscheiden, auch wenn spieltechnisch und bezogen auf die engagierte Performance der Band alles im grünen Bereich war. (MK)
Mann, was hatte ich mich auf den JAG PANZER-Auftritt gefreut! Um es vorweg zu nehmen, ich wurde nicht enttäuscht. Ein super aufgelegter Harry "The Tyrant" Conklin feuerte mit einer mitreißenden Performance die Band zu Höchstleistungen an und auch Chris Broderick kam ein ums andere Mal an den Rand der Bühne, um sein Können an der Gitarre zu demonstrieren. Die Songauswahl war mehr als gelungen und umfasste unter anderem auch einige meiner absoluten Lieblingssongs, "Chain Of Command" und "Iron Eagle" zum Beispiel, so dass ich in meinem, zugegebenermaßen alkoholunterstützten, Enthusiasmus nicht umhin konnte, mit meinem zwölfjährigen Sohn Marvin auf den Schultern gen vordere Reihen zu stürmen, um die Band mit ihm gemeinsam zu feiern. Erstklassig, so müssen Live-Gigs sein! (LL)
Tja, was soll man groß zu BONFIRE`s Auftritt schreiben, wenn ich deren Musik bisher immer unter der Rubrik "belangloser Hardrock" abgehakt habe? Vielleicht dass auch dieser Auftritt mich keines besseren belehrt hat. Es herrschten 08/15-Riffs vor, welche allerdings - dass muss ich zu Bonfire`s Ehrenrettung sagen - routiniert und mit viel Spielfreude unter das Volk gebracht wurden. Garniert wurde das Ganze durch anbiedernde Sprüche des Sängers: "Wenn ich noch eine Deutschlandfahne bekommen hätte, hätte ich mir diese umgehangen." Das Gros der anwesenden Leute hat Bonfire jedoch erstaunlich gut aufgenommen, so dass dieser Auftritt zumindest für deren Fans ein Erfolg war. (LL) Wer der wahre Metal-Gott ist (siehe auch Halford), das stellte Harry "The Tyrant" Conklin innerhalb von vierundzwanzig Stunden zum dritten Male nachhaltig unter Beweis. Da die Lufthansa die Gitarren von Candlemass auf dem Weg nach Balingen verschlampt hatte, wurde der Gig von TITAN FORCE mit Zustimmung der Band kurzerhand um vierundzwanzig Stunden nach vorne verlegt. Für die legendären US-Metaller muss dieser umjubelte Auftritt der "Blowjob" ihres Lebens gewesen sein, denn egal ob bei "Master Of Disguise" oder "Blaze Of Glory", die versammelte Metal-Gemeinde erlebte die Wiedergeburt der Power Metal-Band schlechthin und wurde dementsprechend euphorisch gefeiert. Die Band, allen voran Bassist John Flores, glänzte mit einer unbändigen Spielfreude und einer Tightness, die nur ganz ganz wenige Bands dieses Erdenballs besitzen. Alleine das Fehlen des Klassikers "New Age Rebels" war unverzeihlich. Wann folgt das Reunion-Album? (MK)
Die Nordlichter von GAMMA RAY sorgten während ihres sechzigminütigen Sets wie immer für gute Laune. Klar, denn spätestens mit dem uralt Helloween-Klassiker "Ride The Sky" , der als zweiter Song durchs Rund hallte, hatte die Band eigentlich schon gewonnen. Von da an genoss das Volk einen entspannte Performance. Ansonsten gab sich die Band gewohnt "volksnah" und unrockstarmäßig. Materialtechnisch wurde natürlich ein Querschnitt der langjährigen Karriere geboten, der den anwesenden Bangern tüchtig einheizte. Eigentlich alles wie immer. Für die richtigen Fans "die nicht immer das gleiche hören wollten" kündigte Kai Hansen eine Herbsttour an, für welche die Fans die Songauswahl per Web selbst bestimmen können. Aber ob sich dadurch wirklich etwas ändert? Wohl kaum, denn das Volk war auch so dankbar und ausgelassen. (SBT) Die FOZZY-Show war nett und unterhaltsam, den im Vorfeld praktizierten ´Hype´ der Veranstalter rechtfertigte sie indes nicht. Neben nur einer Eigenkomposition vom aktuellen "Happenstance"-Album zockten die Fozzies diverse Klassiker wie "Stay Hungry" (Twisted Sister) oder "Stand Up And Shout" (DIO). Sänger und Wrestling-Star Chris Jericho, der auf der Tonkonserve durchaus überzeugen konnte, entpuppte sich jedoch eher als Entertainer und Frontmann denn als Sänger, was wohl auch ein Grund dafür sein dürfte, dass "Where Eagles Dare" (Iron Maiden) nur angespielt wurde und dann in "Wrathchild" überging, denn der "Piece Of Mind"-Opener wäre in livehaftiger Darbietung vielleicht doch peinlich geworden. Ergo folgten sie dem ungeschriebenen Gesetz ´Don´t mess with Bruce Bruce!´. Aber auch die Interpretationen von Dio- oder Di´Anno-Gesangslinien viel eher kläglich aus. Fazit: Ein spaßiger Auftritt, mehr nicht. (CL)
Routiniert spulten NIGHTWISH ihr Programm ab, ohne dass der Enthusiasmus, der frühere Shows der Finnen so kennzeichntete, wirklich spür- und greifbar wurde. Klar, Tarja sang auch in Balingen wie eine Göttin, Bassist / Sänger Marco Hietala ist, nicht nur aufgrund seiner Coolness, zweifelsohne eine Bereicherung für die Band, aber alles in allem wirkte der Set zu routiniert und zu abgeklärt, auch wenn die Fans die Band gebührend feierten. Da war der Gig in Wacken vor zwei Jahren das deutlich bessere Kaliber. (MK) SAXON waren am Abend des ersten Tages der Headliner in Balingen, und das völlig zu Recht. Nachdem ich die Band schon viele Male gesehen habe, muss ich sagen, dass ich diese alten Profis noch nicht einmal mit einem misslungenen Auftritt erlebt habe. Aber mit einem dermaßen großen Repertoire aus ihrer langen Schaffensperiode ist dies natürlich kein so großes Wunder. So wurden beinahe sämtliche Alben der Band abgedeckt, sei es nun von alten Klassikern a la "Wheels Of Steel", "The Eagle Has Landed" (inklusive der alten Lightshow mit der Adlertraverse), "Power And The Glory" (an diesem Abend dem am vorhergehenden Abend auf der Bühne zusammengebrochenen Blitz von Overkill gewidmet) oder auch mit neueren Songs wie "Killing Ground" oder "Dogs Of War". Auch Biff war wieder zu einigen Scherzen aufgelegt. So wagte er sich daran, das Ergebnis des WM-Finales vorherzusagen: "Brasilia: three, Germany: five, ha, ha." Erstaunlich war, dass Mr. Bifford an diesem Abend lediglich zehn Prozent der sonst üblichen Fuck-Sprüche einbaute. Wird der Mann langsam solide? (LL)
Samstag:

S.A. ADAMS hat Veranstalter Horst Odermatt wohl so lange genervt in Balingen auftreten zu dürfen, bis dieser entnervt irgendwann seine Zustimmung geben musste. Bereut haben dürfte er es nicht, denn S.A.Adams bewies nicht nur mit seinen Quasselstrippen-Ansagen in bester Ted Nugent-Manier echte Entertainer-Qualitäten, auch sein von Raven und Tank beeinflusster Metal konnte die vielleicht zweihundert Frühaufsteher vor der Bühne mitreissen. Nett. (MK) MÄGO DE OZ waren die Überraschung schlechthin, denn wenn eine in Deutschland - vom W:O:A-Auftritt aus dem letzten Jahr mal abgesehen - nahezu unbekannte Band morgens um 10:15 Uhr die erstaunlich grosse Masse an neugierigen Fans vor der Bühne derart zum Mitmachen animiert, muss was dran sein an den Qualitäten der Iberer, die in Spanien im übrigen echte Superstars sind. Ihr durch Querflöte und Geige beeinflusster Folk-Metal und die grandiose Performance luden zum bedingungslosen Ab- und Mitfeieren ein und so war es kein Wunder, dass die wenigen mitgebrachten Shirts am Merch-Stand ruckzuck ausverkauft waren. Neben CANDLEMASS und TITAN FORCE das ultimative Highlight diesen Jahres. (MK) (MK) Über TANKARD decken wir lieber den Mantel des Schweigens, denn einen peinlicheren Auftritt habe ich seit langem nicht mehr erleben müssen. Fette Bierplautze, vorpubertäre Sauf-Sprüche und ein Stage-Outfit Marke vollgesch… Schlafanzug liessen trotz ansprechender Fan-Resonanz keinen Zweifel daran, dass die Frankfurter ihren Zenith sind mindestens zehn Jahren überschritten haben. (MK)
VANDENPLAS waren, trotz aller unbestreitbaren musikalischen und spieltechnischen Klasse, der absolute Stimmungstöter. Auch die selbstverliebte und in immer wieder in der selben Pose verharrende Performance von Sänger Andy Kuntz ging einem nach zwei Stücken erheblich auf den Sack, so dass nicht wenige die Chance ergriffen, der Bühne den Rücken zu kehren um sich auf das vorzubereiten, was dann folgen sollte (MK), denn was sich nun abspielte lässt sich schwerlich in Worte fassen. CANDLEMASS, herbeigesehnt und mit freudiger Spannung erwartet. CANDLEMASS, der Beweis dass Reunion-Shows sinnvoll und packend sein können. CANDLEMASS, die Götter erhabenen Doom Metals! Messiah Marcolin ist endlich wieder mit Songwriter Leif Edling vereint und glänzte mit überirdischem Gesang und einer grandiosen Performance. Immer wieder - in deutscher Sprache und daher an Martin Walkyier erinnernd - die Fans anfeuernd und den ´Doomdance´ zelebrierend, bewies er seine exzellenten, einmaligen Frontmann-Qualitäten. Die Setlist, eine Offenbarung, quasi die Evangelien des Doom: "The Well Of Souls", "Mirror Mirror", "At The Gallows End", "Solitude", "Crystal Ball", "Under The Oak". Und natürlich der Höhepunkt schlechthin: das unbeschreibliche "Samarithan", welch´ sensitive Erfahrung, eine fünfminütige ´Ganzkörper-Gänsehaut´ bei strahlendem Sonnenschein, die Arme majestätisch-pathetisch gen Himmel gestreckt, die Komposition als vertonte emotionale Kraft. In den ersten Reihen spielten sich unglaubliche Szenen ab, entrückte Fans schwelgten in Glückseligkeit, die eine oder andere Träne wurde verdrückt oder rann in Einzelfällen die Wangen hinunter. Ein ergriffener Fan hielt Kerzen in die Höhe, bis sie nahezu abgebrannt waren und die Unterarme mit Wachs bedeckten. Unglaublich! (CL)
IRON SAVIOR bestätigten eigentlich nur den Eindruck, den sie auch auf ihren Veröffentlichungen vermitteln: Power Metal der konturlosen, inspirationsarmen und gähnend langweiligen Art. Auch auf der Bühne fehlte jegliches Charisma, so dass ich den Auftritt völlig überflüssig fand. Die relativ netten Reaktionen bewiesen allerdings, dass meine subjektiven Empfindungen nur von einigen Anwesenden geteilt wurden und der hanseatische Power Metal von der Stange doch einige Fans mobilisieren kann. Für mich allerdings eine echte Nullnummer! (CL) Bieder zogen sich die Schweizer Eidgenossen SHAKRA mit ihrem hausbackenen Hardrock aus der Affäre. Nett, unaufdringlich und ohne wirkliche Höhepunkte, aber auch ohne wirklich Durchhänger. (MK) RAWHEAD REXX gehören auch nicht gerade zu meinen Faves, lieferten allerdings einen grundsoliden Gig ab, der zeigte, dass das Quartett auf seinen zahlreichen Support-Tourneen zum gleichnamigen Debüt einiges gelernt hat. Spielfreudig und tight servierten sie ihren treibenden Power Metal, zu dem gab es schon mal einen Vorgeschmack auf das kommende zweite Album um die Lauscher. Zum Abschluss wurde ein besonderes Schmankerl geboten, Vicious Rumors-Kopf Geoff Thorpe enterte die Bretter um zusammen mit RAWHEAD REXX wirklich coole Versionen von "On The Edge" und "Abandon" zu zelebrieren, was für den guten Geschmack der Truppe spricht und als Beleg für den amerikanischen Metal-Einfluss im Hause der deutschen Power Metaller gelten dürfte. Ein Pluspunkt übrigens für den Gesang, der auch bei den wahrlich nicht einfachen Coverversionen überzeugen konnte. (CL)
NEVERMORE zählen eindeutig zu meinen aktuellen Lieblingsacts, in Balingen präsentierten sie sich jedoch in höchstens mittelmäßiger Form. Der Sound war mäßig, so dass die vielen Feinheiten der Gitarrenarbeit untergingen, der Gesang gerade zu Beginn des Sets alles andere als souverän. Natürlich sind "Dead Heart In A Dead World", "The Heart Collector" oder "Beyond Within" ohne Zweifel absolute Monster-Nummern und auch der Titelsong des kommenden Longplayers "Enemies Of Reality" machte mehr als Bock auf ein weiteres Killer-Album, doch NEVERMORE waren ´on stage´ schon wesentlich besser. Pluspunkte sammelten die US-Mucker allerdings bei der abschließenden "Ride The Lightning"-Coverversion, bei welcher zahlreiche Fans auf die Bühne geboten wurden, was zu einem leicht chaotischen, aber spaßigen Gesamtbild führte. (CL) Wie auf so vielen Festivals der letzten Jahre, so war auch beim ´Bang Your Head´ wieder einmal das kleine deutsche Fräuleineinwunder, DORO, vertreten. Am Anfang kam Frau Pesch mit ihrem Auftritt bei mir auch noch gut an, spielte sie doch viele alte Songs wie "Burning The Witches", "All We Are" und "I Rule The Ruins". Im späteren Verlauf jedoch folgten viele neuere Tracks, welche gelinde gesagt an mir vorbei gingen und gehen. Nicht zu vergessen auch das unsägliche "Für Immer". Alles in allem also ein recht zwiespältiger Auftritt, welcher jedoch vom zahlreich anwesendem Publikum gut abgefeiert wurde. (LL
Auf den guten Herrn HALFORD hatte nicht nur ich mich gefreut, auch viele andere, mit denen ich sprach, hegten große Erwartungen. Die Songauswahl war objektiv gesehen mit Priest-Klassikern wie "Painkiller", "Riding On The Wind" und "Freewheel Burning" sowie Solo-Material wie "Resurrection" hervorragend. Wenn sich aber ein ´Hero´ meiner Jugendzeit noch nicht einmal mit einem einzigen Wort an das Publikum richtet, dieses noch nicht einmal begrüßt, sich zu keiner Ansage bequemt und dabei ein Stageacting an den Tag legt, das aus einem kurzen ´im Kreis schlurfen´ (sonst wäre der Teleprompter, auf dem die Texte angezeigt wurden, ausser Reichweite gewesen, MK!) bestand und eher an einen debilen Frührentner erinnerte, drängte sich doch der Verdacht auf, dass man hier mit möglichst wenig Aufwand einen dicken Scheck abholen wollte. Völlig indiskutabel! (LL) Nachdem in den letzten Jahren erste Versuche in Richtung Härtezunahme gestartet wurden, präsentierte das "Bang Your Head" dieses Mal mit den Totschlägern den härtesten Headliner ever. Und SLAYER triumphierten! Kaum eröffnete das Intro den Gig, brachen wahre Begeisterungsstürme los. Wieso auch nicht, zelebrierten die Vier ihren souveränen Gig. Dabei war es den tobenden Massen fast egal, ob neues wie "God Hates Us All" oder unvergessene Knüppelnummern a la "Hell Awaits", "Chemical Warfare" oder "Reign In Blood" brutal von der Bühne donnerten. Zwar waren die hochtönenden Schreie Arayas selten, doch erzitterte das Festivalgelände auch ohne sie, zumal der Band eine überaus ordentliche musikalische und showtechnische Leistung attestiert werden muss, die auch ohne große Effekthascherei eine unheilvolle Atmosphäre verströmte. Als nach anderthalb Stunden Soundgewitter die Zugaben "South Of Heaven" und das wahrhaft tödliche "Angel Of Death" das finale Feuerwerk einleiteten, gab es wahrscheinlich niemanden auf dem gesamten Gelände, der nach diesem Hammergig unzufrieden gewesen wäre. Also Balingen, "see you next year!" (SBT)
Sven Bernhardt, Michael Kuhlen, Christoph Lücker, Ludwig Lücker - Pics: Sven Bernhardt, Michael Kuhlen


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