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MAGAZIN :: Index: 'A' :: APERION

APERION
Slowenische Klanghörspiele
Aperion ist in vielerlei Hinsicht eine besondere Band. Es gibt es stattliche Anzahl von Musikern, dazu eine reichhaltige und interessante Instrumentierung. Allein daraus kann man schon fast wie selbstverständlich ableiten, dass Aperion nicht wie irgendeine der bekannten Symphonic Metal Bands klingen, sondern ihren eigenen Stil pflegen. Mit ihrem Didgiredoo haben sie auch noch ein Instrument am Start, dass man im Metal recht selten geboten bekommt. Es gibt also viele Gründe, sich einmal näher mit den Slowenen zu beschäftigen. Aber allein schon ihr Debüt „Act Of Hybris“ ist Grund genug mal anzuklopfen und ein paar Fragen in die Runde zu werfen.
Ihr habt mit eurem ersten Album einen sehr guten Eindruck hinterlassen und fiebert jetzt sicherlich der Veröffentlichung entgegen. Beschreibt doch bitte mal die bisherigen Reaktionen auf euer Debüt.

CRT: >> Vielen Dank für Dein Lob. Die Reaktionen der anderen Medien waren großartig. Wir haben ein sehr gutes Feedback fast aus der ganzen Welt erhalten und aus diesem Grund sind wir sehr optimistisch für die Zukunft. <<


Könnt ihr uns mal einen Überblick über den Entstehungsprozess des Albums geben?

Martin: >> huh… Das war ein wirklich kompliziertes Verfahren. Wir haben das Album ganz alleine gemacht. Ich war der Hauptproduzent und CRT war meine Assistent. Zuerst haben wir unsere Songs geprüft und aktualisiert. Wir haben die Harmonien, Gitarrenriffs und Vocals korrigiert. Sobald wir mit dem Ergebnis zufrieden waren, haben wir mit den Aufnahmen begonnen. Wir haben das Album auf altmodische Art und Weise aufgenommen. Zuerst kamen die Drums, dann der Bass und die Gitarre, danach alle klassischen Instrumente, das Didgiredoo und der Gesang. Wir haben großen Wert auf den natürlichen Klang der Band gelegt, so dass wir alles aufgezeichnet haben. <<


Könnt ihr uns etwas über das Konzept hinter den Songs von „Act Of Hybris“ erzählen? Gibt es ein Gesamtkonzept oder ein übergreifendes Thema auf dem Album? Und wo bekommt Ihr die Ideen für die Themen der Lyrics her?

Martin: >> So, wie der Titel des Albums seine eigene Bedeutung hat, gibt es auch ein Hauptthema entlang der Songs. Hybris ist eine alte griechische Göttin der Arroganz und des Egoismus. Eigentlich ist sie ziemlich schlecht. Sie hat Einfluss auf alle Menschen. Heute schaut jeder nur auf sich selbst und ignoriert die anderen. Unsere Sängerin Zala ist die Person, die die Geschichte lenkt. Das Hauptthema ist der klassische Kampf zwischen Gut und Böse. Es sind viele Metaphern in den Texten enthalten die zum Ausdruck bringen, dass unsere Welt schlecht ist und vor dem Zusammenbruch steht. Andererseits haben wir immer noch die Möglichkeit, Dinge zu ändern und etwas Gutes zu tun, zum Beispiel, können wir mit der Liebe beginnen... So verbinden wir ein altes Thema mit den modernen Zeiten. <<


Wie würdet ihr den Fans „Act Of Hybris" beschreiben und was können sie erwarten?

CRT: >> Ich denke, das „Act Of Hybris“ junge Menschen bis Mitte 30 anspricht. Sie können Symphonic Metal aus einem anderen Blickwinkel erwarten. Wir sind anders als die heute bekannten Gothic und Symphonic Metal Bands. Wir verwenden kein Keyboard, stattdessen verwenden wir Saiteninstrumente wie Cello und Bratsche, aber auch lebendige Flötenklänge. Und das Didgiredoo macht die Musik noch lebendiger, weil dieses recht alte Instrument wirklich sehr selten im Metal vertreten ist. So gesehen können sich die Fans also auf 50 Minuten guter Musik ohne Bullshit freuen *hahaha* <<


Welcher Song oder welche Songs haben eine besondere Bedeutung für euch?

Martin: >> Fast jeder Song hat seine besondere Bedeutung. Wenn der Text nicht viel an Bedeutung aufweist, so sind dennoch eine Menge an Emotionen enthalten. Und diese Emotionen kann man wirklich fühlen. Unter diesen 13 Songs den einen Song herauszugreifen, ist sehr schwer. Vielmehr ist jeder Song in seiner eigenen Art etwas Besonderes. <<


Eure Texte sind teils in slowenischer Sprache. Gibt es einen besonderen Grund dafür, dass bestimmte Stücke auf Slowenisch gesungen werden?

CRT: >> Eigentlich ist nur ein Lied in Slowenische gesungen und dafür gibt es auch einen Grund. Bei dem Song ’Dajte’ handelt es sich um ein altes slowenisches Volkslied. Es wird von Chören, Orchestern und was immer du willst gespielt. Wir haben eine Coverversion des Songs aufgenommen, jedoch nur, was den Anfang und das Ende betrifft. Der Mittelteil ist von uns selbst. Zwei weitere Songs, bei denen man meinen könnte, sie wären auf Slowenisch gesungen, was aber gar nicht der Fall ist. ’Ü’ ist in einer Sprache gesungen, die wir erfunden haben, während ’Urma’ in einer alten indischen Sprache gesungen ist, die Sanskrt genannt wird. <<
Welche Ziele verbindet ihr mit „Act Of Hybris"?

Martin: >> Erstens hatten wir von Anfang an keine speziellen Ziele. Es ging uns nur um das Album und darum, Songs zu schreiben und Musik zu machen. Mittlerweile, wo wir festgestellt haben, dass es eigentlich ganz gut läuft, wollen wir natürlich mehr… *lacht* Aus diesem Grund haben wir uns auch dazu entschieden, das Album in Europa zu veröffentlichen. Wir möchten unsere Musik so schnell wir können verbreiten und natürlich auch neue, spannende Songs für ein neues Album schreiben. <<


Wie würdet ihr euch selbst als Band beschreiben?

Martin: >> Hm .. es ist schwer, uns zu beschreiben, aber ich versuche es gerne mal. Wir haben 8 Bandmitglieder und weitere 10 Leute in der Crew. Damit alles läuft müssen wir sehr professionell arbeiten und die Logistik muss funktionieren. Andererseits können wir nicht die ganze Zeit ernst sein, so dass wir uns als eine entspannte Gruppe von Fachleuten bezeichnen können *lacht* <<


Und welche musikalischen Wurzeln habt ihr? Gibt es Bands, die euch musikalisch besonders geprägt haben?

Martin: >> Ja, natürlich haben einige Bands und Künstler musikalische Einfluss auf uns gehabt. Vielleicht sind einige moderne Symphonic Metal Bands darunter, aber den größten musikalischen Einfluss haben wir durch die orchestralen Filmmusik erhalten. <<


Wie wird es mit Aperion weitergehen? Was Pläne habt ihr für die nähere Zukunft?

CRT: >> Niemand weiß, wie es genau weitergeht. Wir können nur Pläne machen und die sehen derzeit so aus, dass wir eine Single für Deutschland und Slowenien veröffentlichen wollen, ein neues Foto-Set aufnehmen werden und ein neues Musik-Video machen, das bereits so gut wie fertig gestellt ist. Natürlich wollen wir auch im Frühling in Europa live auftreten. <<


Gibt es schon detailliertere Tourpläne, vielleicht mit einem Abstecher nach Deutschland?

CRT: >> Ja, wir planen eine Tour auf deutschsprachigen Gebiet mit einer Booking-Agentur aus Deutschland. Aber ich kann dir jetzt noch nicht den Namen der Agentur verraten. Wir müssen noch einige Tourdaten ergänzen und dann gehen wir auf große Reise *haha* <<

Wenn ihr euch eine Band aussuchen könnt, mit der ihr auf Tour geht, auf wen würde die Wahl fallen? Und warum?
Martin: >> Uf, dass ist eine harte Entscheidung. Es hängt von dem Gebiet ab, wo wir auf Tour wären. Aber ich denke, Apocalyptica wäre eine sehr gute Wahl. Wir respektieren ihre Arbeit sehr und ich denke, es dürfte uns gelingen, ihr Publikum recht schnell zu erreichen. <<


Bis hierhin vielen Dank, denn ich bin mit meinen Fragen durch. Zum Schluss könnt ihr gerne noch ein paar abschließende Worte an unsere Leser richten.

CRT: >> Hört gute Musik, hört auf euch selbst und arbeitet mit, dass die Welt ein besserer Ort wird. Alles ist möglich, der Himmel ist die Grenze! <<


Danke für eure Zeit und viel Erfolg mit eurem Album!
http://www.aperion.org
Robert Buder


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