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MAGAZIN :: Index: 'B' :: BLOWSIGHT

BLOWSIGHT
Das Pech des Jahres 2010
Das größte Pech des letzten Jahres hatten die Newcomer Blowsight aus Schweden. Mit ihrem fetten Sound schafften sie es auf dem Tour-Tross der Scorpions-Gigs zu landen. Und dennoch, nach nur einem Konzert in München mussten sie das Billing verlassen. Von „keine Ahnung“ bis hin zu „die Scorpions wollen nur eine Band im Vorprogramm“ waren sämtliche Statements zu hören. Aber keiner konnte mir eine handfeste Begründung geben (auch die Scorpions nicht). Somit gingen die Jungs auf eigene Tour und lieferten mit ihrem Debütwerk „Destination Terrorville“ ein wahres Feuerwerk ab. Heuer kommen sie mit dem Nachfolger „Dystopia Lane“ zurück. Gitarrist Seb erörterte seine Band, die zwischen melodischem Pop-Punk, Sleaze und Metal agiert.
Was sollte man über euch wissen?

>> Wir gründeten uns im Jahr 2003, wie Millionen anderer Bands auch. Wir wollten unbedingt wissen wie weit wir es bringen könnten. Damals hatten wir noch einen anderen Bassisten und Mini kam erst vor drei Jahren zu uns. Wir komponierten eher unsere eigenen Songs als Material nachzuspielen. Uns passierten die üblichen Sachen wie anderen Bands auch. Höhen und Tiefen, Konzerte und Festivals. Unsere erste Scheibe wurde später auf einem besseren Label veröffentlicht und machte richtig Furore. <<

Warum seid ihr von der Tour mit den Scorpions ausgeschlossen worden?

>> Anscheinend hatte man nicht genug Zeit mit drei Bands im Set frühzeitig für den Auftritt des Headliners alles vorzubereiten. In München begannen wir gerade mit dem Soundcheck, als man die ersten Zuschauer schon rein ließ. Die Scorpions wollten dann nur noch einen Support-Act und das fand ich recht mies. Ihr Manager sagte uns Bescheid, dass man es wieder gut machen würde. <<

Das war die letzte Tour der Hannoveraner. Wie wollen sie das wieder gut machen?

>> Ich habe keine Ahnung, haha. <<

Ich warte auch noch auf mein Bier von den Dreharbeiten zu „Winds Of Change“, haha.

>> Verstehe! <<

Ihr bezeichnet euch als Popmetalpunk-Musiker. Erklärung bitte.

>> Wenn du dich nicht für ein Genre entscheiden kannst, fällt dir so etwas ein. Menschen wollen Schubladen, haha. Hast du bestimmt nicht das erste Mal gehört, wie? Wir haben alle verschiedene Einflüsse mitgebracht und die Gesamtheit dessen ist der Popmetalpunk. <<

Ich konnte einiges an amerikanischem College-Rock und Alternative-Sounds ausmachen. Könnt ihr das nachvollziehen?

>> Natürlich, wir hören selber einige von denen und haben viele Jungs kennen gelernt. Und den Sleaze oder die Szene in die man uns stecken möchte, ist hier in Schweden etwas gehypt. Es ist nur eine kleine Szene, die außerhalb von Stockholm eher bei euch Erfolg hat. <<

Ich habe auf mySpace gesehen, dass euch etliche Leute unterstützen. Es gibt da die so genannten Street Teams aus aller Herren Länder. Wie funktioniert das?

>> Es ist eigentlich wie ein Fan-Club. Sie machen Werbung wenn wir auf Tour kommen und bepflastern die ganze Stadt mit Plakaten oder was immer auch gerade machbar ist. Dafür gibt es Meet and Greetz, Freikarten, signierte CDs und Ähnliches. Es gibt coole Geschenke und man hängt miteinander ab, haha. <<
Wo steht ihr mit euren Lyrics?

>> Zum ersten Album war ich sehr depressiv und eine Menge schlechte Ding waren passiert. Selbstverständlich nahm ich in meinen Texten Bezug auf diese Themen. Sie waren aggressiv und negativ. Das habe ich für das neue Album geändert, es geht mir jetzt auch viel besser. Die Texte sind wie ein Tagebuch, Privates wurde hierbei sehr öffentlich gemacht. Auf der neuen Scheibe greife ich eher die Gesellschaft an. Ich will die Menschen für verschiedene Dinge sensibilisieren. <<

Ist das nicht komplizierter wenn man von einem großen Label unter Vertrag genommen wurde?

>> Eigentlich nicht. Bis jetzt waren alle ziemlich cool zu uns. Wir bekamen sehr viel Schützenhilfe und wir bekamen jede Menge Freiheit uns so zu entwickeln wie wir es uns vorgestellt hatten. Da war ich mir anfangs nicht sicher, ob das so laufen würde. <<

Wie kommt man auf die Idee „Toxic“ von Britney Spears zu covern?

>> Das war eigentlich ziemlich spaßig. <<

Das sagst du. Du willst das ja auch vermarkten, haha.

>> Haha. Nein, wir haben es im Studio zum Jammen genommen und entdeckt, dass es ein Pop-Song mit einem eigentlich verkappten Metal-Song ist. Es gab eine Menge „evil“ Noten und die wollten wir hervorbringen. <<

Aber warum regen sich alle über die Pop-Musik auf, wie du eben, und dann gehen die Musiker alle naselang hin und covern einen Track und die Fans finden es gut. Das nennt man heucheln!

>> Ich finde dieser Song steht vor den anderen Pop-Songs. Er ist pure Magie. Ist ja nicht alles schlecht und vor allem, egal wer im Publikum steht, egal mit welchem T-Shirt, jeder mag ihn, feiert ihn und singt den Text mit. Der Hit ist bekannt wie ein bunter Hund. Als nächstes nehmen wir Lady Gaga auf´s Korn. Sie ist mindestens so cool wie Marilyn Manson. <<

Inwiefern unterscheidet ihr euch von anderen Bands?

>> Gar nicht, wir klauen die Musik von jedem. <<

Aaaah, endlich mal eine ehrlicher Musiker, haha.

>> Haha. Nein, wir versuchen nur einen Song zu schreiben mit dem man uns in Verbindung bringt, wo eine Wiedererkennung stattfindet. Dass man vielleicht am Song oder anhand des Sängers sagen kann, "das ist Blowsight", wenn der Track im Radio läuft. <<

Was steht auf eurem Terminkalender?

>> Wir gehen noch mal mit den Scorpions auf Tour! <<

Genau, denn das ist nicht ihre letzte Tour.

>> Eben dies ist ihre „erste“ letzte Abschiedstour, haha <<

Na dann.
http://www.myspace.com/blowsight
Steve Burdelak


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