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MAGAZIN :: Index: 'C' :: CREATION’S EN ....

CREATION’S END
Arena Prog
Mit „A New Beginning“ haben die Amis von Creation’s End ein absolut hochwertiges ProgPower-Album eingetütet. Rudy Albert (Gitarre & Keys, ex-Zandelle) und Dario Rodriguez (drums) sowie ihre Kollegen Mike Dimeo (vocals; ex-Riot, ex-Masterplan), Marco Sfogli (Gitarre; u.a. Solocombo von James Labrie) und Joey Black (Bass; ebenfalls ex-Zandelle) präsentieren ein randvoll gepacktes, überaus melodisches, dezent progressives, aber jederzeit eingängiges Metal-Werk, das mit seiner Mischung aus knallharten Riffs und wunderschönen Harmonien sowie aufgrund der generellen stilistischen Ausrichtung häufig an die zugänglichsten, absolut Songdienlichen Dream Theater-Kompositionen erinnert. Grund genug euch diese aufstrebende Combo, bestehend aus alten, aber hungrigen Szene-Hasen, mittels eines Kurzportraits näher zu bringen. Die Bandmotoren Rudy und Albert standen Rede und Antwort.
Band oder Projekt? Wie würdet ihr euch einordnen und wie habt ihr in der vorliegenden Konstellation zusammengefunden?

Rudy: >> Band, da besteht kein Zweifel! Der gesamte Prozess der Bandfindung war dabei sehr interessant. Wie Du weißt haben Dario und ich bereits seit Jahren gemeinsam Musik gemacht, als ich die Chance bekam der New Yorker Gruppe Until Destiny beizutreten, zu der auch Joe Black und John Macaluso gehörten. Hierdurch eröffnete sich die Möglichkeit John hinsichtlich seiner Gedanken bezüglich unserer Demos zu löchern und ihn als Produzenten für unser Debüt anzufragen. John an Bord zu haben führte letztendlich dazu in Kontakt mit Mike DiMeo und Sologitarrist Marco Sfogli zu kommen, was die Basis für den Creation’s End-Sound schuf. <<

Ich habe euer Album mit dem Slogan “für Fans von Redemption, Prymary oder Dream Theater” zusammengefasst. Geht ihr hiermit konform oder seht ihr das gänzlich anders?

Dario: >> Viele Leute bezeichnen uns als “Dark Progressive Power Metal”, was die grundlegenden Aspekte beinhaltet, die wir in unserer Musik fokussieren wollen. Aber wir integrieren auch coole Hooks, die du eigentlich im Bereich Prog oder Power Metal eher selten findest. Persönlich gefällt mir der Begriff “Arena Prog”, was eine Brücke schlägt zu den großen, bombastischen, eingängigen Metal-Melodien der 80er, aber letztendlich nennen es die Leute eh wie sie wollen und wie sie es subjektiv empfinden. <<

Wen würdet ihr hierbei konkret als musikalische Inspirationen für “A New Beginning” benennen?

Dario: >> Nun, Rudy und ich haben die Songs erschaffen, in dem wir einfach gemeinsam gejammt haben. Wenn sich ein Riff oder Groove mit Potential entwickelte, haben wir die Idee kontinuierlich weiter verfolgt. Metallica und Dream Theater waren große Einflüsse, zudem haben wir uns während des Kompositionsprozesses u.a. von Symphony X, Evergrey, Nevermore, Testament oder Arch Enemy inspirieren lassen. Allerdings lassen wir uns auch von Alternative Prog oder Industrial bzw. elektronischer Musik kreativ anregen. <<
Wie wichtig sind die Texte bei der Fertigstellung der Songs? Worauf legt ihr Wert und welche Themen schneidet ihr an?

Dario: >> Ich neige dazu lyrischen Themen zu bearbeiten, die mich eh beschäftigen oder Dinge zu beschreiben, die einen konkreten Bezug zu meinem Leben haben. Im Rahmen von “A New Beginning” beschäftigen wir uns z.B. mit Themen wie Schuld, Narzissmus, falschen Beschuldigungen innerhalb unseres Rechtssystems, dem Verlust eines geliebten Menschen, Modernisierung und Industrialisierung oder der kritischen Beleuchtung religiösen Glaubens. Aber auch wenn wir konkrete Inhalte und Begebenheiten im Hinterkopf haben, wollen wir keine unmittelbaren Botschaften an den Hörer bringen, sondern die Texte durchaus offen gestalten, damit der Fan seine eigenen, persönlichen Überlegungen entwickeln kann. <<

Da ihr zu Beginn den Band-Faktor betont habt… werden wir euch als Band in dieser Konstellation auch auf europäischen Bühnen erblicken können? Das ProgPower-Fest in Holland wäre diesbezüglich doch ein gutes Stichwort …

Rudy: >> Das ProgPower USA XII steht 2011 auf unserem Programm. Zudem planen wir eine kleine Tour in den Staaten für den Zeitraum Frühling/Sommer 2011. Natürlich würden wir mehr als gern’ in Europa spielen, aber das ist momentan noch völlig offen. <<

Zum Abschluss ein beliebtes Spielchen: nennt mir bitte eure Prog Metal Alltime-Faves und einige Acts, die euch im Laufe des Jahres 2010 beeindruckt haben.

Dario: >> Ewige Favoriten: Dream Theaters “Octavarium”-Album, Anubis Gate mit “Andromeda Unchained”, Ark: “Burn the Sun”, Pain of Salvations “BE” und weitere progressive Werke, die allerdings nichts mit dem Terminus Metal zu tun haben. Zuletzt haben mich Tesseract, Demians, Pineapple Thief, Frost*, Devin Townsend, Levi/Werstler und Rammstein für sich einnehmen können. <<

Rudy: >> Das ist schwierig, aber ich versuche es… Frost*: “Milliontown”, Anubis Gate: “Andromeda Unchained”, Circus Maximus: “Isolate”, Tool: “10,000 Days”, Dream Theater: “Six Degrees of Inner Turbulence”. Aktuell haben mich die Engländer Tesseract bei ihrer New York-Show echt umgehauen. <<

Finale Worte?

Rudy: >> Ich möchte die Fans ermutigen und bitten die CD zu erwerben und die Musiker hiermit zu unterstützen. Das wird uns und jeder Band helfen Gigs spielen zu können und euch ermöglichen eure Faves auf der Bühne sehen zu können. <<

Gutes Stichwort! Vergesst Downloads, holt euch den richtigen Stoff. Und niemals vergessen: Support Underground Metal!
http://www.myspace.com/creationsendnyc und http://www.creationsend.net
Christoph Lücker


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