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MAGAZIN :: Index: 'D' :: DOOM-ALARM� ....

DOOM-ALARM: AKTUELLE SPLIT-SINGLES
COUNT RAVEN / GRIFTEGÅRD SPLIT (13:03 min.)

&

ISOLE VS. SEMLAH – IMPERIAL ANTHEMS 4 (12:49 min.)



Im Metal-Underground erfreuen sich Vinyl-Veröffentlichungen, insbesondere solche exklusiver Art, noch immer großer Beliebtheit. Die beiden vorliegenden Split-Singles, geballte Schweden-Power bietend, sind insbesondere für Doomfreunde interessant: jeweils zwei der momentan angesagtesten Bands aus dem Power-/Epic-Doom-Genre geben sich auf diesen liebevoll aufgemachten Releases die Ehre, wobei die Count Raven/Griftegård-Single (Van Records) im schicken Pappcover mit jeweils bandeigenem Artwork und aufwändigem inner sleeve mit Texten den Vogel abschießt – sehr edel und vorbildlich (gibt’s zudem als teurere, extrem aufwändige „lavish version“ im Karton mit allerlei Extras, u.a. einer CD-Version).

Aber auch die vierte Ausgabe (500 handnummerierte Exemplare) der „Imperial Anthems“-Serie von Cyclone Empire weiß optisch zu überzeugen und bietet ein doppelseitig bedrucktes Textblatt. In Sachen Songmterial haben wiederum Count Raven und Griftegård die Nase leicht vorne. Beide Bands bieten für ihre Fans essentiellen Stoff ab: Count Raven den bandtypischen, flotten Banger „Wolfmoon“ (aus den „Mammons War“-Sessions), der auf jedem Album der Kultcombo eine gute Figur abgäbe, Griftegård das erwartungsgemäß deutlich gemächlicher und erhabener tönende „Wedded To Grief“, das Dramatik pur zelebriert und den Status der religiösen Doomer als Genre-Hoffnungsträger untermauert . Jedoch lassen sich auch die beiden anderen Bands mitnichten lumpen: Isole nahmen eigens „The Punished“ neu auf, einen Song der Vorgängerband Forlorn (von deren 1996er Demo); auch wenn der Song erwartungsgemäß nicht ganz an die Klasse der jüngsten Eigenkompositionen heranreicht, so werden Freunde der sakralen Schweden wahrlich nicht enttäuscht. Semlah um ex-Count Raven Basser Wilbur nehmen sich des Renaissance-Songs „Black Flame“ an und kleiden ihn in ein Doomgewand; Mission durchaus gelungen, darf man sagen, auch wenn Sänger Joleni erneut einige Male zielsicher am rechten Ton vorbei jodelt. Dennoch: auch wenn Count Raven und Griftegård im direkten Vergleich den (noch) gelungeren Release vorzuweisen haben, so bieten doch beide Singles genügend Kaufanreize für Genrefans. Sehr gut.
Patrick Müller (Gastautor)


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