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MAGAZIN :: Index: 'A' :: AURAS

AURAS
Auf den Spuren von Journey
Auras ist ein Melodic-Rock-Trio aus Brasilien, das mich mit ihrem Debütalbum „New Generation“ völlig aus den Socken geboxt hat. Die Stimme des Fronters Gui Oliver, der mir auch dieses Interview gab, gleicht der von Steve Perry zu 99 Prozent. Zudem sind die Kompositionen auf dem gleichen Niveau wie das der amerikanischen Band Journey. Kraftvolle Melodic-Refrains mit Ohrwumcharakter und deftiger Chartorientierung. Und da es beim "Obliveon" darum geht nicht nur etablierten Bands ein Sprachrohr zu gewährleisten, bitte schon, Auras.
Gui, ihr seid noch nicht lange ein Team, stimmt das?

>> Ferpa Lacerda, unser Gitarrist und ich, formierten die Band im Jahr 2007. Angefangen haben wir als Coverband mit AOR und Melodic-Rock-Tunes. Letztendlich wollten wir den Fans einige unserer eigenen Kompositionen, die wir ab und an schrieben, vorstellen. So kam es zu Auras. Wir suchten die besten Musiker zusammen und begannen an den Songs zu arbeiten. <<

Ist es gut so sehr nach Journey zu klingen oder auch hilfreich? Oder ist es superschwer, aber immerhin Absicht?

>> Well, Journey ist eine großartige Band und wir können nicht abstreiten, dass sie samt Toto und Foreigner ein riesiger Einfluss sind. Aber wir klingen wie wir klingen. Da ist keine besondere Intention hinter. Ich habe mal mit Jeff Scott Soto über dieses Thema diskutiert, da wirklich viele Menschen der Meinung sind, dass wir wie Journey klingen. Er sagte mir etwas total Großartiges und Entspannendes. Er meinte, wir hören uns nicht nach Journey an, aber wir haben die gleiche Qualität. Unsere Lieder hören sich sehr natürlich für uns an. Und mit solch einem Statement eines fantastischen Fronters können wir auch leben. Zudem, wenn man mit Größen wie Journey, Styx, Toto und Foreigner verglichen wird, ist das nicht das Schlimmste was einem passieren kann. Sie machen genau unsere Musik und sind riesig. Wir versuchen diese Musik am Leben zu halten. <<

Warum habt ihr euch für die Sparte Melodic-Rock entschieden, die in Brasilien gar nicht so angesagt ist? Wolltet ihr kein Geld verdienen, haha? Wie schwer ist es Auftritte, Interviews und Radiospielzeit zu bekommen?

>> Ich habe mir gerade meinen ersten Ford Mustang und eine Harley Davidson gekauft, haha. Ich kann dir nur so viel sagen, für einen neue Band aus dem Land des Samba und des Bossa-Nova, das für etliche andere Dinge berühmt ist, die ich erst gar nicht erwähnen brauche, schlagen wir uns ganz gut. Klasse ist, dass wir wirklich gute Resonanzen sowohl von anderen Musikern ls auch den Fans aus der gesamten Welt erhalten. Zudem schreiben wir ein paar Songs für unsere Heroes wie Bobby Kimball, Fergie Frederiksen und Jimi Jamison. Wir wachsen als Band und Musiker und haben einiges zu der Szene hinzuzusteuern. Wir haben dem Publikum noch eine Menge zu zeigen. <<

Wie war die Show mit Jeff Scott Soto und Jimi Jamison?

>> Es war einmalig die Bühne mit solchen tollen Musikern zu teilen. Eine fantastische Erfahrung. Schön war es auch zu erkennen, wie problemlos und normal sich alle verhalten. Das war eine richtige Unterrichtsstunde für mich. Ich habe in Sachen Gesang eine Menge gelernt. <<

Eure Musik ist in den 80er-Jahren angelegt. Gibt es dennoch einen modernen Auras-Touch?

>> Ja, wir versuchen einige, moderne Momente mit in den klassischen Sound einzubauen. <<
Wie schwierig war es Dennis Ward (Basser von Pink Cream 69) als Produzenten zu bekommen? Gab es nicht jemanden aus Brasilien der zur Debatte stand?

>> Eigentlich haben Ferpa und ich das Album hier in Brasilien produziert und haben dann die Bänder an Dennis zum Mixen und Mastern geschickt. Der Kontakt zu Dennis kam über Frontiers Records zustande. Wir fragten Serafino, den Labelchef, wen er für den Mix vorschlagen könnte. Wir wollten den besten Mann den er am Start hatte. Folglich schlug er Dennis vor. Dennis hat eine Spitzenarbeit hingelegt. In Brasilien haben wir uns gar nicht erst ungeschaut. Für unsere Art von Musik ist man am besten in Europa oder in den USA aufgehoben. <<

Im welchen Bereich seid ihr lyrisch angesiedelt?

>> Ich selber schreibe alle Texte und möchte vor allem, zumindest meistens, eine positive Einstellung verbreiten. Es reicht, dass in den meisten Bereichen der Welt die negativen Dinge die Überhand haben. Ich denke, dass dies einer der besonderen Aspekte des Genre ist in dem wir uns bewegen. Beides, die Melodien und die Lyrics, sind stets positiv. <<

Ergänzt ihr euch mit weiteren Musikern auf der Bühne und fungiert ihr dort ebenfalls als Trio?

>> Im Prinzip haben wir jetzt ein vollständiges Line-Up. Wir haben niemals als Trio gespielt. Die Band hat jetzt sechs vollwertige Mitglieder und es sind die gleichen Leute, die die CD eingespielt haben. <<

Was war der größte Moment in eurem bisherigen Banddasein?

>> Dass das Album in Japan, Europa und in den USA veröffentlicht wurde. Das ist ein Thema, was für uns vor Jahren noch unvorstellbar war. Ebenso sind wir die erste südamerikanische Band, die bei Frontiers Records unter Vertrag ist. Stolz! Die Anerkennung unserer Fans rund um den Globus was dazu führte, dass unsere Musik im Radio gespielt wird, ist herrlich. Dies sind die Dinge die eine Band braucht um zu wachsen und erfolgreicher zu werden. <<

Was steht auf der „Zu erledigen“-Liste?

>> Wir wollen jetzt auf jeden Fall so oft wie möglich außerhalb von Brasilien spielen. Ich weiß, dass die Finanzkrise Europa und große Teile der USA getroffen hat und dass es nicht billig wird, aber wir sind bereit uns einem großen Publikum mit unserer Musik zu stellen. Des weiteren schreiben wir mittlerweile an neuen Stücken und ich kann nur sagen, wir sind als Band gereift und unser nächstes Album wird noch besser. <<
http://www.myspace.com/auraaor
Steve Burdelak


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