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MAGAZIN :: Index: 'D' :: DESTINITY

DESTINITY
Brüder im Leben
Nach Beendigung ihrer Frankreich Tour und mit dem bislang reifsten Album „XI Reasons To See“ im Gepäck, haben die Jungs von Destinity die Entwicklung von einer jungen Black/Death Metal Band hin zu einer extrem bodenständigen, mit beiden Beinen im Leben stehenden Thrash/Death Metal Formation bravourös gemeistert. Wie mir Sänger Mick berichtete, sei dieser Prozess noch nicht einmal ein allzu großer, krampfhaft herbei geführter Kraftakt gewesen, da sich das Fortkommen der Band und die damit zusammen hängenden Veränderungen eher wie im Fluss vollzogen haben. Dabei haben sich die Franzosen am meisten von ihren (musikalischen) Inspirationen und dem Leben leiten lassen. Die Möglichkeit, sich selbst musikalisch am besten ausdrücken zu wollen, und die Verantwortung, authentisch und ehrlich den Fans gegenüber dazustehen, hatte dabei stets oberste Priorität. Wie sich die Band heute sieht und was Ihr vom aktuellen Album erwarten dürft, erfahrt Ihr hier von Mick persönlich.
Hallo und salut an alle Mitglieder von Destinity! Wie geht´s Euch?

>> Alles läuft soweit super. Wir haben gerade unsere Frankreich-Tour beendet und buchen gerade einige Konzerte und Touren rund um Europa und besonders in Eurem Land. Wir können es kaum erwarten, wieder auf den Straßen Europas unterwegs zu sein.

Für diejenigen, die Eure Musik bzw. Eure Band noch nicht kennen: Wie würdet Ihr Eure Music beschreiben?

>> Destinity haben schon immer aggressiven/melodischen Extrem-Metal gespielt, und das über vierzehn Jahre lang. Die frühen Jahre des Bandbestehens klingen wie ein Mix aus Black und Death Metal, aber wir haben uns über die Jahre echt weiter entwickelt. Seit dem Release von „Synthetic Existence“ (2005) haben wir angefangen, Thrash/Death Metal mit mehr Samples und melodischen Songparts zu machen. Das Release von „The Inside“ (2008) bei Liferforce Records bedeutete eine echte Festigung der Band und das kürzlich erschienene „XI Reasons To See“ ist jetzt gerade in den Läden erhältlich! <<

Was ist der wichtigste Grund für Euch, Musik zu machen? Welche Bedeutung kommt Euch als Künstler in diesem Zusammenhang zu?

>> Wir haben eigentlich überhaupt keine Intentionen, außer, die beste Musik zu machen, die wir können und ehrlich unseren Fans gegenüber zu sein! Aber der wichtigste Aspekt der Musik ist es, uns künstlerisch auszudrücken und ich möchte auch eher nicht darüber nachdenken, was wir ohne die Musik machen würden, hehe…<<

Als einer der größten französischen Extrem-Metal Acts in der Musikszene, inwiefern hat sich Euer Musikstil über die Jahre hinweg verändert? Wo siehst Du Destinity in der aktuellen Metalszene und was für Ziele habt ihr für die Zukunft?

>> Vor ein paar Jahren haben wir uns vornehmlich im melodischen Black/Deth Metal Bereich bewegt. Mit der Zeit veränderten wir unseren Stil, weil wir vom Melodic Death Metal inspiriert waren und haben da unseren Weg gefunden und sozusagen einen natürlichen Entwicklungsprozess durchlaufen. Jetzt kann ich konstatieren, dass wir eine melodische Thrash/Death Metal Band sind und hoffen noch viel mehr Gigs in fremden Ländern spielen zu dürfen. Aber auch wenn wir außerhalb von Frankreich immer populärer werden, sind wir immer noch eine aufstrebende Band. <<

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Entwicklung Eurer Musik und der als Band?

>> Nein. Alles hat sich natürlich entwickelt, da die Hauptsongwriter schon von Anfang an dabei waren. <<
Im Laufe von eurer Bandgeschichte gab es ja auch diverse Veränderung im personellen Bereich und diverse Label-Wechsel. Wie seid ihr damit umgegangen und welchen Einfluss hatten diese Ereignisse auf Euch als Band?

>> Das hat unsere Arbeit nicht wirklich beeinflusst, da Zephiros (Stef – Guitarre) schon immer um die 80% unserer Musik komponiert hat. Am Ende war das für uns nicht so das Problem. <<

Wie hat sich Eure Musik über die Jahre hin betrachtet, weiter entwickelt? Wie würdet Ihr sie beschreiben?

>> Wie ich bereits erwähnte, haben sich Destinity sehr stark seit ihrer Entstehung 1986 weiter entwickelt, weil wir bei Bandgründung alle Teenager waren und jetzt zweifelsohne bessere Musiker sind als damals und weil sich auch unsere Einflüsse verändert haben. Diese Entwicklung hat sich über die Jahre hingezogen, verlief aber komplett natürlich. Nun sind wir eine Thrash/Death Metal Band mit viel melodischem Zeugs in unserer Musik. <<

Zum aktuellen Album “XI Reasons To See”: Was macht das Album Eurer Meinung nach so speziell?

>> Ich glaube das aktuelle Album ist irgendwie kompletter, einheitlicher als die Vergangenen, mit vielen Thrash & Death Anteilen, die all den verrückten Headbangern da draußen gewidmet sind. Alle Songs und Refrains sind einfach viel dunkler als vorher, und wir sind sehr zufrieden mit unserer Arbeit. <<

Gibt´s ein thematisches Konzept hinter dem Album?

>> Das vergangene Jahr war ein ziemlich düsteres für einige von uns. Das hat sich definitiv auf die Texte und die Atmosphäre des Albums ausgewirkt. Die Texte sind vornehmlich Beschreibungen von Emotionen wie Eifersucht, Krankheit… eben Facetten, denen man sich im Leben stellen muss, aber ich überlass es unseren Fans, diese Aspekte des Albums näher zu erforschen. <<

Sind da Songs auf dem Album, die Du besonders magst? Und wenn, warum?

>> Mein Lieblingssong ist „A Dead Silence“, und er ist repräsentativ für das, was wir heute sind. Killerriffs, brutales Schlagzeug und sehr dunkle Refrains! <<

Wie würdest Du den Entstehungsprozess von “XI Rasons To See” beschreiben? Welchen Schwierigkeiten saht Ihr Euch ausgesetzt und wie zufrieden seid ihr mit dem Ergebnis?

>> Wir haben mit dem Komponieren während der Europa Tour 2008 angefangen. Dann haben wir die Songs zuhause als Demo aufgenommen, um einigen Sachen zu überarbeiten und uns Gedanken über den Feinschliff zu machen. Dann gingen wir zu den Jacob Hansen Studios in Dänemark im August 2009 für die Aufnahmen. Es war unsere dritte Zusammenarbeit mit Jacob und die Aufnahmen sind eher locker verlaufen. Wir sind natürlich sehr zufrieden mit seiner Arbeit, er hat bei dieser Produktion einen ausgezeichneten Job gemacht. <<

Nach Eurer Promo-Tour durch Frankreich werden einige Gigs und Festivals auf Eurem Plan von Mai bei September stehen. Wie geht Ihr damit um, einerseits zu Hause in Frankreich, andererseits in anderen Teilen Europas? Welche Rolle spielt Euer aktuelles Label dabei?

>> Seit unserer Zusammenarbeit mit Lifeforce haben wir eigentlich immer eine tolle Unterstützung von dort erhalten. Das Label steht hinter unserer Arbeit und unterstützt uns enorm bei der Promotion und darin, Touren zu finden. Dir Promotion in Frankreich geschieht hauptsächlich durch die Band selbst, da wir schon eine ganze Weile mit dabei sind und eine Menge Kontakte haben. Was die kommenden Gigs angeht, da werden wir auf dem Summer Breeze im August sein, auf dem Motocultor Festival, und es sind auch eine ganze Reihe Shows in Deutschland geplant… stay tuned! <<

Was ist eher Euer Ding – die kleineren Shows in Clubs etwa oder die großen, beispielsweise auf Festivals?

>> Die großen Bühnen sind einfach das Beste. Aber sei es eine große Bühne oder eine kleine, was zählt ist, ob das Publikum zu unseren Riffs bangt. Wir sind on Stage für die Show, und wir geben immer 100%, was auch immer die Voraussetzungen sein mögen! <<

Wie funktioniert Ihr als Band auf Tour? Wie sieht´s mit Eurem aktuellen Line-Up aus?

>> Das aktuelle Line-Up ist höchstwahrscheinlich das Beste, was wir bisher hatten. Zwischen uns gibt es ein echtes Verständnis, und jedes Mitglied spielt seine eigene Rolle. Im Alltag sind wir auch wie Brüder, und auf Tour ist es das gleiche. <<

Also, was können Eure Fans von Euch diesen Sommer erwarten?

>> Headbanging like hell!!! <<
http://www.myspace.com/destinity
Christina Gorray


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