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MAGAZIN :: Index: 'D' :: DIARY OF MY N ....

DIARY OF MY NIGHTMARES
Der Realität ins Auge sehen
Man will es kaum glauben, aber die Braunschweiger Formation Diary Of My Nightmares gibt es auch schon seit fast 10 Jahren, wobei das Äquivalent, sprich ein gewisser Erfolg, sich nur in eingeschränkter Form eingestellt hat. Berücksichtigt man, dass das Quintett auch ohne Label mit viel Engagement und insbesondere auf eigenem finanziellem Risiko gearbeitet hat, kann man fast sagen, dass der Return on Investment bei den Konzerten eingefahren wird. Einmal durch den Verkauf von CDs und Merch, andererseits durch die Begeisterung und den Applaus der Fans. Was jetzt kommt, kann keiner vorhersagen, aber „Forbidden Anger“ wurde bei Jakob Hansen produziert und man hat mit Unexploded ein schwedisches Label gefunden. Während das eine dem Gesamteindruck des Albums gut zu Gesicht steht, sollte das andere der Band etwas den Rücken freihalten, so dass sie sich auf die hoffentlich bald zahlreich anstehenden Gigs vorbereiten können. Mit der bodenständigen Sängerin konnten wir ein paar Worte zum neuen Album und der Band im Allgemeinen wechseln.
Hallo Antonie! Euer neues Album ist vor einigen Wochen veröffentlicht worden. Könnt ihr die Reaktionen mal kurz zusammenfassen und schildern, inwieweit ihr damit zufrieden seid?

Antonie: >> Die Reaktionen waren überwiegend sehr positiv und damit sind wir sehr zufrieden. Einige waren auch verhalten bzw. haben sich mit Komplimenten zurückgehalten, aber ich glaube, das ist normal. <<

Kommen wir zu „Forbidden Anger“. Beschreibt doch bitte mal den Entstehungsprozess zu diesem Album und wie lange ihr an den Aufnahmen gearbeitet habt.

Antonie: >> Die Songs entstehen eigentlich immer im Proberaum. Das heißt, es werden dort neue Ideen vorgestellt und verarbeitet. Wir sind keine Band, in der einer die Songs komplett zu Hause schreibt. Früher habe ich auch dabei gleich mit dem Gesang mitgemacht, aber durch die räumliche Trennung kommt der Gesang jetzt nachträglich hinzu. Bei „Forbidden Anger“ sind noch beide Varianten des Songwritings vertreten. <<

Wenn ich recht orientiert bin, sollte das Album bereits im Herbst erscheinen. Was hat die Veröffentlichung verzögert?

Antonie: >> Das hatte verschiedene Gründe, die ich als Anfängerprobleme beschreiben würde. Auch lag es daran, dass wir alle ein Mitspracherecht bei der Gestaltung des Albums hatten, was den Sound und das Artwork angeht, was bei 5 Personen auch Zeit beansprucht. Und dann mussten wir das meiste per Mail und Telefon klären, weil wir nun mal nicht eng beieinander wohnen, was auch wieder Zeit gekostet hat. <<

Wenn ihr das Album mit eigenen Worten beschreiben müsst, was würdet ihr sagen? Und was kann der Fan von „Forbidden Anger“ erwarten?

Antonie: >> Die Musik beschreiben wir als melodischen Death Metal, der sich aber auch mal in andere Genres vorwagt. Ein bisschen Thrash hier und etwas Groove da und dadurch viel Abwechslung aber dabei immer Vollgas. <<

Welcher Song oder welche Songs haben eine besondere Bedeutung und worin liegt das begründet?

Antonie: >> Eigentlich haben alle Songs eine besondere Bedeutung. Alle Lieder erzählen von persönlichen Erfahrungen oder Dingen, die im eigenen Leben eine Rolle spielen. Sicherlich kann man den einen Song oder Text besser leiden als den anderen, aber das hat mit der Bedeutung nicht unbedingt etwas zu tun. <<

Ihr tummelt euch in einem Genre, das eine ziemlich starke Besetzungsliste vorweisen kann. Welche Ziele verfolgt ihr langfristig und wie wollt ihr auf euch aufmerksam machen?

Antonie: >> Am wichtigsten für uns ist es, auf der Bühne zu stehen und gemeinsam eine gute Zeit als Band zu haben. Dabei wollen wir natürlich so viele Orte und Länder wie möglich besuchen. Natürlich hätten wir nichts dagegen, auf einmal unheimlich begehrt zu sein und auf den größten Festivals spielen zu können, aber es ist nicht unser erklärtes Ziel. Dafür haben wir alle noch zu sehr ein normales Leben, das wir auch mögen. Aber wir spielen auch die vielen Konzerte, um an der Bekanntheit zu arbeiten. Wir haben schließlich viel Geld für unser Album und Merchandise ausgegeben, die Unkosten müssen wir wieder reinholen. <<
Was wollt ihr mit dem Albumtitel „Forbidden Anger“ zum Ausdruck bringen?

Antonie: >> Der Titel beschreibt die Hauptthematik des Albums. Es wird über Dinge geredet, die einen zur Weißglut treiben, aber man kann oder darf oder will aus vielleicht falschen Gründen nichts daran ändern. <<

Ein Album braucht Support und nichts eignet sich dafür besser als Live-Auftritte. Gibt es bereits Tourpläne bzw. mit welchen Bands würdet ihr gerne auf Tour gehen?

Antonie: >> Eine Tour ist nicht geplant. Wir würden zwar gern Support für andere Bands sein, aber das kostet ungemein viel Geld und die Frage ist, ob sich das lohnt, wenn man als Support als erster auf der Bühne steht und vielleicht 10 Leute da sind, die sich das anhören. Rein musikalisch könnte ich mir schon einige Bands vorstellen, aber ich glaube, wenn man eine Weile miteinander unterwegs ist, muss man eher menschlich auf einer Ebene sein. <<

Wie würdet du eure eigene Entwicklung beschreiben?

Antonie: >> Was lange währt, wird endlich gut? Wie ich schon gesagt habe, sind wir nicht karrieregeil und wenn man bedenkt, dass es uns bald 10 Jahre gibt und wir „erst“ jetzt ein Label gefunden haben und auch „nur“ 2 Alben und ein Demo rausgebracht haben, wird es deutlich, dass unsere Entwicklung mehr oder weniger bewusst langsam war. Es gab Phasen, in denen es richtig gut lief, aber auch Phasen, in denen nicht viel passiert ist und wir haben das auch so hingenommen. Eine Band wie wir, für die der Spaßfaktor das Wichtigste ist und die nicht von der Musik leben kann, sollte sich nicht zu sehr zu etwas zwingen. Aber ich glaube, die letzten Jahre haben wir rein von dem, was wir können, eine gute Entwicklung gemacht. <<

Und wie wird es mit D.A.M.N. weitergehen, was kann der Fans noch von euch erwarten?

Antonie: >> Konzerte, neue Musik und hoffentlich jede Menge Spaß! <<

Vielen Dank für dieses Interview, es hat mich sehr gefreut. Zum Abschluss habt ihr hier die Möglichkeit, ein paar persönliche Worte an eure Fans zu richten.

Antonie: >> Ebenso Danke und ich hoffe, wir sehen uns bald bei einem Konzert! <<
http://www.damnmetal.de // http://www.myspace.com/damnmetal
Robert Buder


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