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CRUCIFIED BARBARA, 17.12.2009, Turock - Essen


Turock, Essen

17.12.2009
Vor einer Woche landete ich das erste Mal im Turock. Da habe ich das Datum für diesen Auftritt verwechselt und es spielten auf jeden Fall Waltari.;-) Jetzt am 17.12 der richtige Gig. Zu meiner Überraschung gab es im Vorprogramm eine weitere Band. Nikki Puppet, mit Mitgliedern der ehemaligen Formation Hungry (die ehemalige Band des Drummers Jörn von Distance Call), Sängerin Nicky und Gitarrist Christos. Klein ist die Welt. Leider war mir die Musik kaum geläufig, da ich nur mal kurz auf mySpace reingehört hatte. Frontfrau Nicky hatte es etwas schwieriger, da sie ein paar mal mit ihrer Stimme kämpfen musste. Zudem dürfte sie ruhig etwas mehr Gas geben, da sonst die irren Posen des Klampfers zu einseitig wirken. Einen ähnlichen Gegensatz stellen Eyecatcher und Bassistin Anke Sobek, genannt Basspüppi, mit ihrem Schoolgirl-Outfit und die bieder gekleidete Shouterin da. Das sollte auch etwas mehr abgestimmt sein. Die meisten Songs des Abends stammten vom noch immer aktuellen Album "Power Seeker". Die Hannoveraner sitzen fest im 80er-Jahre Heavy Metal und mischen teilweise neue Ansätze rein. Im Prinzip knallen Songs wie "I Can Dream" oder "Destroy This Toy" wie eine Mischung aus Zed Yago und den Guano Apes. Auf jeden Fall kam man bei den meisten Gästen gut an und konnte die Stimmung anheizen.
Bonafide kommen aus Schweden und sind ein absoluter AC/DC-Klon. Dafür haben die Jungs 2008 für ihr selbstbetiteltes Debütalbum von mir eine nicht ganz so positive Rakete als Review erhalten. Live sieht die Chose etwas anders aus. Gänzlich anders, um genau zu sein. Vier Rocker heben überzeugend die Türen aus den Angeln. Live haben die Songs durchaus Pep und verbreiten jede Menge Spaß und Partylaune. Da blieb kein Fuß still und keine Hüfte ohne Schwung. Matten kreisten und das Grinsen auf vielen Gesichtern wurde immer größer. Guter alter Rock `n` Roll mit derber Sohle und rauem Charme. Wie konnte das auf Konserve derart untergehen? Egal ob "Going For The Kill", "Hard Case To Break" oder "Night Time", alles wurde lauthals begrüßt und krakehlend gewürdigt. In der Mitte des Sets wurde Crucified Barbara-Shouterin Mia Coldheart auf die Bühne gebeten, um in einen Song einzusteigen, was sehr gut ankam. Wäre schön wenn das nächste Album der Jungs auch so knallen könnte. Vielleicht sollte ich das erste Werk noch mal in den Player jagen. Ist mir da vielleicht was entgangen?
Der Headliner Crucified Barbara aus Schweden wurde frenetisch begrüßt. Zuletzt hatte ich die Girls auf dem Sweden Rock Festival 2005 gesehen. Seitdem war zumindest albumtechnisch lange Sendepause. Genutzt haben die Girls die Zeit um mit diversen Auftritten ihr Show zu verbessern. Das sah man auf den ersten Blick. Viel zielsicherer ging man zu Potte. Die Bewegungen und Posen waren sehr gut aufeinander abgestimmt. Allerdings schien es mir als sei etwas schlechte Laune im Line-Up. Man sah den Mädels leider keine gute Laune an. Knistert es im Busch? Egal. Die Girls sind noch tighter und etwas härter, rauer sowie aggressiver geworden. Sexy aber tough. Ab heute wird wohl nicht mehr über eine "nur" Girl-Band gelächelt. "Killer On His Knees", "Rats" und "Sex Action" sorgten schnell für das Ende vom dummen Geschwätz. Selbst balladeskeres Material wie "Jennyfer" verlor live nicht seine Glaubwürdigkeit. Auch die Mädels baten die Jungs von Bonafide zum musikalischen Umtrunk auf die Bühne und es gab den Motörhead-Cover-Track "Killed By Death". Ja, der Song der Briten mit den lustigen Lyrics. Die Party kam gut rüber und infizierte alle Anwesenden. Das schreit verdammt nach Wiederholung!
Steve Burdelak - Pics: Steve Burdelak


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