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MAGAZIN :: Index: 'C' :: CREMATORY

CREMATORY
Wie alter Wein: Reif und voller Überraschungen
Die deutschen Gothic Rock Urgesteine steuern gnadenlos auf ihr Bandjubiläum zu und hauen ein gutes Jahr vorher noch mal ein reguläres Studioalbum raus, mit dem sie die Zeit bis zu den Geburtstagsfeierlichkeiten locker überdauern werden und den Fans auf dem Wave Gotik und M’era Luna ordentlich einheizen können. Für uns die Gelegenheit, mal bei der Band nachzuhorchen, wie die Gefühlslage ist und was sonst noch so geht. Meinen Fragen stand Schlagzeuger Markus Rede und Antwort, auch wenn er aufgrund der gerade erst erfolgten Veröffentlichung zeitlich etwas unter Druck und daher kurz angebunden war.
Hallo Markus! Euer neues Album ist vor einigen Wochen veröffentlicht worden. Könnt ihr die Reaktionen auf euer mittlerweile zwölftes Album, wenn man euer Demo mitrechnet, mal kurz zusammenfassen und schildern, inwieweit ihr damit zufrieden seid?

Markus: >> Wir sind voll und ganz zufrieden, denn wir haben hervorragende Reaktionen auf INFINTY erhalten und die Fachpresse spricht sogar vom besten CREMATORY Album ever. Was will man mehr? <<


Kommen wir zu „Infinity“. Beschreib doch bitte mal den Entstehungsprozess zu diesem Album und wie lange ihr an den Aufnahmen gearbeitet habt.

Markus: >> Wir haben eigentlich wie immer gearbeitet und an den Wochenenden wo wir Zeit hatten im Studio gearbeitet. Im Februar letzten Jahres haben wir mit der Produktion begonnen und so wie wir zwischen den Konzerten zeit hatte, an den neuen Songs gearbeitet. <<


Ich habe in meiner Rezension mal so locker flockig geschrieben, dass ihr als Aushängeschild, Urgestein und Institution des deutschen Gothic-Rock geltet. Betrachtet ihr das als Bürde und inwieweit belastet dieser Status sowie die Erwartungshaltung der Fans?

Markus: >> Wir sind stolz darauf was wir erreicht haben und sind auch sehr dankbar unseren Fans gegenüber, denn die haben uns zu dem gemacht was wir sind. Erfolgsdruck hat man überall und wir können gut damit umgehen. <<


Nach meinem Eindruck lässt sich unter Druck entweder gut arbeiten oder die langjährige Erfahrung im Business gepaart mit Routine kommt zur Geltung. Hört man sich die ersten Songs von „Infinity“ an, ist es ein Einstand nach Maß und das souveräne Ausspielen der Crematory-Trademarks. Wie würdest du die ersten drei Songs des Albums beschreiben?

Markus: >> Druck und Routine sind die beiden Aspekte, die wir bei jeder Produktion haben. „Infinity“ ist ein klassisches Crematory-Album, welches ein paar kleine Überraschungen bietet, aber im Endeffekt genau das ist was wir und unsere Fans von uns erwarten. „Infinity“ ist das Beste, was wir zu diesem Zeitpunkt produzieren konnten und wir sind sehr zufrieden damit. <<


Als vierten Song habt ihr mit ‘Black Celebration‘ ein Depeche Mode Cover auf das Album gepackt. Beschreibt doch bitte mal eure Beziehung zu Depeche Mode und warum die Entscheidung gerade auf diesen Song gefallen ist.

Markus: >> Depeche Mode ist die wichtigste Band für die Gothic Szene und hat auch mich sehr beeinflusst. ‘Black Celebration‘ passt von Titel her hervorragend zu Crematory und wurde auch noch nicht oder noch nicht oft gecovert. Diesem Song konnten wie unseren Crematory-Stempel aufdrücken und haben eine Gothic Rock ´n‘ Roll Nummer daraus gezaubert. <<
„Infinity“ ist ein recht abwechslungsreiches Album mit typischen Crematory-Songs geworden, welches den Fans eine reiche Auswahl für den möglichen Lieblingssong bietet. Zu welchem Song oder zu welchen Songs hast du eine besondere Beziehung?

Markus: >> Meine Lieblingslieder sind ‘Infinity’, ‘Sense Of Time’, ‘Black Celebration’ und ‘A Story About’. <<


Ich gehe mal davon aus, dass der Albumtitel „Infinity“ eine besondere Bedeutung hat, oder?

Markus: >> Nein, eigentlich nicht. Wir fanden es einen guten Titel, der hervorragend zu Crematory passt. <<


Wave Gotik und M’era Luna sind ja Standardtermine für euch, aber eine Tour wird es ja sicherlich dennoch geben. Habt ihr schon konkretere Planungen bzw. Infos für eure Fans?

Markus: >> Wir werden 2010 lediglich Festivals und nur wenige Clubshows spielen, da wir nächstes Jahr zu unserem 20jährigen Bandjubiläum eine ausgedehnte Clubtour machen werden. <<


2011 ist euer Jubiläumsjahr und es soll auch entsprechend gefeiert werden. Best of CD und DVD sind bereits angekündigt, aber dabei wird es doch sicherlich nicht bleiben, oder?

Markus: >> Wir werden das Sahnestück unserer Karriere veröffentlichen. Eine Greatest Hits CD mit alle Krachern unserer Karriere und eine DVD mit allen Videoclips, Liverkonzerten und privaten Backstageaufnahmen, die jeden Fan interessieren wird. <<


Wie wird es nach dem 20-jährigen Jubiläum mit Crematory weitergehen? Immerhin habt ihr eine konstante Bandkonstellation und es scheint alles perfekt zu laufen. Also gibt es sicherlich keinen Grund etwas zu ändern und die dritte Dekade unverändert anzugehen und wie gewohnt weiterzuarbeiten, oder?

Markus: >> Ich kann nicht in die Zukunft schauen, aber wir machen so lange weiter, wie uns die Fans sehen und hören wollen. <<


Vielen Dank für dieses Interview, es hat mich sehr gefreut. Zum Abschluss hast du hier die Möglichkeit, ein paar persönliche Worte an eure Fans zu richten.

Markus: >> Danke für die jahrelange Unterstützung! <<
http://www.crematory.de
Robert Buder


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