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MAGAZIN :: Index: 'B' :: BANG YOUR HEA ....

BANG YOUR HEAD FESTIVAL 2009-Tag 2
Messegelände Balingen

27.06.2009
Der heutige Tag wurde mit einem kräftigen Dauerregen begrüßt. Und was ein echter Metaller ist, verzichtet er auf den Regenschirm. Zu dumm, dass sich das schlechte Wetter hielt. Somit huldigten dem New Wave Of British Heavy Metal Opener Cloven Hoof, gerade mal circa 250 Menschlein, die in den buntesten Regenschutz-Klamotten steckten. Metal rules! So gut es ging versuchte ich meine Kamera zu schützen um trotzdem den gelungenen Gig auf Chip zu bannen. Seitdem man sich 1990 aufgelöst hatte gab es nur ein neues Album, "Eye Of The Sun". Aber die Hardcore-Fans warteten natürlich auf die Klassiker, welche ihnen mit "Roads Of Eagles" und "Gates Of Gehenna" geboten wurden. Bei dem letzten Track spielte mein Freund Kalli (Abandoned / spielt auch bei der Coverband Roxxcalibur, die zur Zeit in aller Munde ist) mit und hatte dabei riesigen Spaß. Insgesamt gab es sechs Mal auf die Mütze und trotz des miesen Wetters ein paar heiße Sounds. (SBk)

Nach dem Sänger Michael Coons mir
letztes Jahr in einem Interview schon angedeutet hatte, das ich Lääz Rockit dieses Jahr sicherlich noch auf einem Festival zu sehen bekomme und kurze Zeit später auch prompt die Bestätigung fürs BYH 2009 bekannt wurde, konnte ich auf meiner Liste eine weitere Band, die ich leider noch nie zuvor gesehen habe, abhaken. Die Vorfreude war bei mir einfach riesig und letztendlich wurde ich auch von der US-Legende nicht enttäuscht. Enttäuscht sein könnte im nach hin ein vielleicht nur die Band selbst, denn bei ihrem Gig hat es so dermaßen geregnet, das sich zu Beginn des Auftrittes nur wenige hartgesottene Fans auf den Weg zur Festivalbühne begeben hatten. Von dieser Tatsache hat sich die Band aber nicht beeindrucken lassen. Vor allen Dingen besagter Michael Coons und Bassist Willy Lange haben das Beste aus der Situation gemacht. Nach dem Motto, wenn unsere Fans schon einen nassen Arsch bekommen, dann ist es das mindeste wenn wir das mit Ihnen teilen. So turnten die beiden immer wieder auf dem Laufsteg vor der Bühne herum und hatten ersichtlich Spaß an ihrem Gig. Die Auswahl der Songs lag zum größten Teil bei denen vom aktuellen Album „Left For Dead“. Mit dem Doppelpack „Brain Wash“ und „Delirium Void“ eröffnete die US-Thrash Legende ihr Set, aber auch alte Songs wie „Last Breath“ oder „Chasin´ Charlie“ wurden bestens dargeboten. Ich hätte mir vielleicht noch „City’s Gonna Burn“ oder das im Original von den Dead Kennedys stammende „Holiday In Cambodia“ gewünscht, aber anhand der recht kurzen Spielzeit kann man halt ja auch nicht alles bringen. Vielleicht klappt das ja in ein paar Jahren noch mal beim BYH, wir werden es dann ja sehen, aber dann bitte im Sonnenschein. Die Band hätte das allemal verdient. (HF)
Powerwolf mit Mitgliedern aus Deutschland und Rumänien, scheinen wohl wie Horsts Lieblinge Amon Amath, zu den Dauerbrennern vom Bang Your Head Festival zu werden. Mit neuem Album "Bible Of The Beast" im Sack, enterten die mystischen Metaller im vollen Outfit und Corpse-Paint die Bühne. Sänger Attila hatte die Menge trotz weiterhin strömenden Regens, mit seinen deutschen Sprüchen, die schon vor zwei Jahren die Fans zum lachen brachten, im Griff. Besonders wenn er seine Fans siezt. Und auch die härter gewordene Mucke ließ keine Wünsche offen. Neun Mal kreiste der Hammer mit Tracks wie "Kiss Of The Cobra King", "Saturday Satan" und "Raise Your Fist, Evangelist". Powerwolf gehören zwar nicht zu meinen Stammbands aber sie haben aufgrund ihrer Professionalität jeden Erfolg verdient. (SBk)
Bei Ausnahmesäger Rob Rock stelle ich mir immer die Frage woher der Mann die ganzen Ideen für seine Songs nimmt und wie er dabei noch die Zeit hat auf zig anderen Hochzeiten zu tanzen. In fast regelmäßigen Abständen erscheinen seine Solo-Alben, das Driver Album „Sons Of Thunder“ wurde letztes Jahr veröffentlicht. Zudem verlieh er vor kurzem noch der US-Band Fires Of Babylon und Chris Impelitteri für deren Alben seine Stimme. Auch bei den am heutigen Tag noch folgenden Warrior hat er ja auch einmal an einem Album mitgewirkt. Auf dem Bang Your Head basierte das Set dann aber zum größten Teil natürlich auf dem Material des Driver-Albums. Eröffnet wurde das Konzert mit dem Titelstück „Sons Of Thunder, gefolgt von „Fly Away“ und „Hearts On Fire“ und schnell stellte sich heraus, dass nicht nur Rob selbst zum Feinsten vom Feinsten gehört. Auch Gitarrist/Produzentenlegende Roy Z. war eine regelrechte Augenweide. Klasse, wie der Mann seine Finger über das Griffbrett flitzen lässt. Mit „Judgement Day“ und der Coverversion vom Abba Hit „Eagle“ gab man zwei Songs von Rob seinen Soloscheiben zum Besten, des weiteren integrierte man noch „Nation On Fire“ vom legendären M.A.R.S.-Driver Project. Toller Gig, und meiner Meinung nach „der“ Sänger des ganzen Festivals. (HF)
An die Veranstalter des BYH sei dieses an dieser Stelle gerichtet. Bitte, brecht niemals mit Eurer Tradition eine absolute Rarität mit auf das Billing zu nehmen. Was im vorletzten Jahr Powermad, im letzten Jahr Breaker waren, sind in diesem Jahr Warrior gewesen. Die kalifornische Band besitzt ja in der Metal-Szene absoluten Kultstatus und es dürfte sicherlich schwierig sein diese Ausnahme-Band vielleicht noch einmal irgendwo zu sehen. Neben den beiden Original Bandmitgliedern Parramore McCarty und Joe Floyd waren noch Bassist Rob Farr, der langjährige Drummer Dave DuCey und der neue Lead-Gitarrist AC Alexander mit von der Partie. Besonders letzterer wusste genau wie man sich in Pose setzt und gab damit ein williges Opfer für die anwesenden Fotografen ab. Doch nun zum wesentlichen, der Gig von Warrior war, wie sollte es auch anders sein, sicherlich einer der Höhepunkte des ganzen BYH.
Bei der Songauswahl hat die Band natürlich nur auf jene zurückgegriffen an denen Sänger McCarty auch beteiligt war. „Fight Or Fall“ und „Tonight We Ride“ waren die beiden Kandidaten vom 1998er Album „Ancient Future“. Ansonsten wurde, wie auch nicht anders erwartet, bis auf drei Songs das ganze „Fighting For The Earth“-Album gespielt. „Mind Over Matter“, „Ruler“, „Day Of The Evil“, „Defenders Of Creation“, „Cold Fire“, was für eine Set-List. Das Parramore McCarty inzwischen die ganz hohen Passagen auch nicht mehr so reibungslos hinkriegt, tat dem ganzen keinen Abbruch. Als sich dann noch bei der Bandhymne „Fighting For The Earth“ Roy Z. von Driver mit seiner Gitarre, die er anschließend zertrümmerte, dazugesellte, waren eh schon alle Fans vor der Bühne im Metal-Heaven. (HF)
Ich weiß, Pink Cream 69 sind Vollblut-Musiker, spielen immer alle ihre Hits, haben einen stimmgewaltigen Sänger in ihrer Mitte und gehörten mal zu meinen Favoriten. Aber es scheint, dass ich mich an dieser internationalen Truppe satt gesehen und vor allem gehört habe. Zudem gehören die letzten vier Alben der Band für mich eindeutig zu den schlechteren Ausgaben. Das Schlimme ist natürlich, dass Pink Cream 69 für Tesla eingesprungen sind, die ich seit 1996 nicht mehr live gesehen hatte. Ich hatte mich tierisch gefreut und war selbstredend etwas festgelegt. Doch nichtsdestotrotz waren die Pinkies wirklich gut und im Vergleich zum letzten Auftritt, den ich auch hier vor ein paar Jahren gesehen hatte, war Fronter David Readman wieder bei Kräften. Trotz vieler, im Vorfeld enttäuschter Fratzen, hatten die Jungs das Glück gepachtet. Zwar platzte David die Hose auf, was schnell behoben werden konnte aber vor allem hörte es auf zu regnen. Die altbekannten Tracks der Band aufzuzählen, will ich mir an dieser Stelle sparen. Ihr habt sie ja gehört! (SBk)
Jedes Jahr gibt es einen Überraschungsgast, der alles völlig unerwartet auf den Kopf stellt. Und komischerweise ist es auf dem Bang Your Head Festival nie eine herkömmliche Metal-Formation, sondern immer jemand aus dem Glam, Sleaze, Poser oder AOR-Bereich. Das sollte man an dieser Stelle mal erwähnen. Heute waren es Hardcore Superstar, die letztes Jahr irgendwo in Frankreich mit dem Flieger stecken geblieben waren und deshalb nicht auftraten. Die Wiedergutmachung! Und was für eine. Das Posing der Band war pure Energie und zog alle vor der Bühne in ihren Bann. Da war die Musikrichtung völlig egal. Das Potential der Schweden solche Bands ins Rennen zu schicken, die selbst ihre Heroes wie Mötley Crüe, Tigertailz oder Poison ganz locker in den Schatten stellen, ist in den letzten Jahren scheinbar schier unglaublich. Ruck Zuck waren alte und neue Freunde vor der Bühne vereint um die Party des Tages zu feiern. Wenn überhaupt ein heimlicher Headliner den heutigen Tag bestritt, Herr Bernhardt, dann nicht W.A.S.P., sondern diese Jungs. Und die kann ich gleich mal vorstellen: Zuerst and always, Wildsau und Fronter par excellence, Joakim "Jocke" Berg (Mega Respekt!!!), Gitarrist Vic Zino, Basser Martin Sandvick und Drummer und Tommy Lee-Lookalike Magnus "Adde" Andreasson. Und der spielt auch so wie Tommy. "Beg For It" das neue Album hat es absolut in sich und man ballerte uns den Titeltrack fett und aggressiv um die Ohren. Aber auch bei "Into Debauchery", "We Don`t Celebrate Sundays", "Bag On Your Head" und dem famosen "Medicate Me", gab es keine Verschnaufpausen. Mein Adrenalin und Party-Spiegel stand kurz vor der Implosion. Was immer der Sänger nimmt, ich will auch was davon. Eine sehr gute Wahl Herr Franz, wie überhaupt viele der Acts in diesem Jahr. Da lohnt sich das Wiederkommen. (SBk)
Um es vorweg zu nehmen, Exodus kamen, sahen und siegten oder um es anders zu formulieren, sie thrashten alles in Grund und Boden und hinterließen nur Schutt und Asche. Absoluter Hammer!! Eröffnet wurde das Thrash-Inferno mit „Bonded By Blood“; gefolgt vom Nackenbrecher „Iconoclasm“, einem Song des aktuellen Albums. Was das Gitarrenduo Gary Holdt/Lee Altus sich an Killer-Riffs um die Ohren haut, ist immer wieder unglaublich. Weiter ging es mit „ A Lesson In Violence“, der zurück gekehrte Drummer Tom Hunting verprügelte sein Schlagzeug nach Strich und Faden, er ist halt der einzig wahre Exodus-Drummer. Beim nächsten Song „Children Of A Worthless God“ trat dann die regelrecht angepisst wirkende Frontsau Rob Dukes erstmalig richtig in den Vordergrund. Der mit USA-Shorts und Sonnenbrille ausgestatte Brüllwürfel faselte irgendwas von wegen „Fuck The Middleeast“ und versuchte ein weiteres Mal das Publikum zu einem Circle-Pit zu bewegen. Das hat ihm wohl vorher keiner gesagt, das es so was auf dem Bang Your Head einfach nicht gibt. Ich kann mich zumindest an keinen Circle-Pit bei den ganzen Festivals erinnern. Die Band prügelte sich derweil weiter durch ihr mörderisches Set, „Piranha“, „Blacklist“, „War Is My Shepherd“ waren die nächsten Songs. Rob Dukes wirkte dabei immer angepisster, keifte, rotzte auf die Bühne, beschimpfte das Publikum in seiner proletenhaften Art. Bei „Toxic Waltz“ hatte er sein Ziel dann doch endlich erreicht, in der Mitte vor der Bühne bildete sich ein Circle-Pit, der von Sekunde zu Sekunde zu wachsen schien. Die letzte Exodus-Attack gab es dann in Form von „Strike Of The Beast“ und Rob Dukes setzte sogar noch einen oben drauf. Kurz vor Songende teilte er den Circle-Pit und inszenierte eine Wall Of Death und bei den letzten Takten eines brachialen und genialen Gigs stürmten die völlig erschöpften Fans aufeinander zu und ließen es ein letztes Mal richtig krachen. (HF)
Für Y & T hege ich das gleiche Empfinden wie für Pink Cream 69. Eine coole Band aber in den letzten Jahren einfach zu oft gewollt und ungewollt live gesehen. Selbstverständlich war an dem erfolgreichem Auftritt nichts zu bemängeln und Sänger / Gitarrist Dave Meniketti und Basser Phil Kennemore sowie der Rest der Truppe boten ihre Hits aus den letzten beiden Dekaden feil. Y & T war somit dienstälteste Band des diesjährigen Festivals. Was man ihnen aber nicht anmerkte. Da war mancher Act etwas mehr müde im Stageacting wie Sacred Reich oder meines Erachtens Blind Guardian. Bei Y & T war wieder Party angesagt. Vergessen der Aspekt, dass die Fans seit einem Jahrzehnt auf ein neues Album warten und belanglos der Moment bei dem eine Gitarrensaite reißt. Das wird profimäßig ausgearbeitet. Mit "Open Fire", "Lipstick & Leather", "Mean Streak", "Black Tiger" und "Eyes Of A Stranger" lagen die Musiker auf der sicheren Seite. Aber jetzt dürfen die Jungs ruhig mal anderorts spielen. (SBk)
Es sei noch erwähnt, dass Drummer Mike Vanderhule den kompletten Gig aufgrund eines gebrochenen Handgelenks einhändig !!! aber absolut souverän absolvierte, Hut ab vor dieser Leistung (Anm. SSO)
Blacky Lawless sieht zwar nicht mehr aus wie früher, klingt aber genauso und das ist es, worauf es ankommt. WASP sind und bleiben eine der professionellsten und überzeugendsten Metal Bands ever. Kurzum der Meister plus Staffage - denn nichts anderes sind Gitarrist Doug Blair, Mike Duda am Bass sowie Mike Dupke, die zugegebener maßen einen wirklich guten Job machten und offensichtliche Spielfreude verbreiten – haben haufenweise Hammertracks im Angebot. Zwar ohne die üblichen Showelemente aber im gnadenlosen Sound startet der BYH Set mit „On Your Knees“ und „Inside The Electric Circus“, um blitzartig flächendeckende Begeisterung auszulösen. Die Stimmung blieb ständig auf höchstem Niveau, denn weitere Klassiker wie „Love Machine“ oder „Wild Child“ sind schlicht zeitlose Metal Classics, die die Menge zum toben bringen. Aber auch der neueste Track, die Halbballade „Heaven’s Blessed“ vom „Dominator“-Album, war kein Ausfall, wie leider so oft bei altgedienten Bands. Als dann die obligatorische Kettensäge das unwiderstehliche „Chainsaw Charlie (Murders In The New Morgue)“ einleitete gab es kaum noch ein Halten im Publikum und Blacky selbst wurde langsam locker und gesprächiger, bevor der Crimson Namensgeber „The Idol“ kurz für eine Verschnaufpause bei den Bangern sorgte. Nichtsdestoweniger wurde inbrünstig gefeiert und mitgesungen. Nichts aber schlägt das, was noch kommen sollte: Der Song der WASP vor einem Vierteljahrhundert in den Metalhimmel katapultierte: „I Wanna Be Somebody“! In dessen Verlauf wurde das Publikum in zwei wetteifernde Hälften eingeteilt, die abwechselnd den Refrain mitgröhlten. Naja meine Hälfte hat klar verloren. Geil ist es trotzdem immer wieder. „Blind In Texas“ sorgte noch einmal für beste Partylaune bevor eine große Metal Show zu Ende ging. Hier hatte für viele der eigentliche Headliner (Aber nur für ein paar uneinsichtige ewig-gestrige Herr Bernhardt, haha! SBk (nicht nur für die Herr Burdelak, haha HF/SSO) ) des diesjährigen Bang Your Head abgeräumt!
SBT
Im Vorfeld des Bang Your Head wurde ja einmal wieder kräftig diskutiert ob die Wahl der Headliner die richtige war oder ob die ausgewählten Bands überhaupt die Berechtigung haben als letzter Act des Tages zu spielen. Im Falle von Blind Guardian kann ich nur ja sagen. Das Gelände war bis zum Schluss immer noch prall gefüllt und somit Indiz genug für die Wahl der Veranstalter. Fakt ist, dass die Krefelder immer ein Garant für einen gelungenen Abend sind, was sie auch bewiesen haben. Immerhin kann man auf Songs einer über zwanzig Jahre andauenden Karriere zurück greifen. Blind Guardian hatten letztendlich mit ihrer Setlist eine sehr gute Wahl getroffen. Im Wechsel gab es entweder einen Song von den letzten beiden Alben, die sicherlich nicht jedermanns Sache sind oder halt einem Klassiker aus alten Tagen. Eröffnet wurde die Show mit „Time Stands Still (At The Iron Hill)“ und als die Scheinwerfer erstmals auf Sänger Hansi Kürsch schienen ging erst einmal ein leichtes Raunen durchs Publikum. Da hat sich der Sympathikus doch von seinen längern Haaren getrennt. An den Anblick musste man sich doch erst einmal gewöhnen, er wirkte im ersten Moment eher wie ein Finanzbeamter als wie der Sänger einer Metal-Band. Aber egal, denn das was zählt ist die Musik und die war spielerisch sowie soundtechnisch allererste Sahne. Songs wie „Another Holy War“, „Nightfall“, „Traveler In Time“, „The Script For My Requiem“, „Goodbye My Friend“ oder „Imaginations From The Other Side sprechen da sowieso für sich allein. Das Gitarrenduo Marcus Siepen/Andre Olbrich war souverän wie immer, Drummer Frederik Ehmke und Gast-Bassist Oliver Holzwarth sorgten stets für den richtigen Drive in den Songs.
Den obligatorischen Höhepunkt des Gigs bildete dann, wie eigentlich immer, „The Bard´s Song (In The Forest)“. Das Publikum übernahm wie immer fast den kompletten Gesang, eine Situation bei der ich jedes Mal aufs Neue eine Gänsehaut bekomme. Mit „Mirror Mirror“ gab es dann die letzte Zugabe und eins der besten Bang Your Head Festivals aller Zeiten steuerte seinem Ende entgegen. Und erst dann setzte der Regen wieder ein. Wenn das nicht ein gutes Omen fürs nächste Jahr ist, weiß ich es auch nicht. (HF)

An dieser Stelle von allen anwesenden Obliveanern vielen Dank an die gesamte Crew des Bang Your Head Festivals, insbesondere an Horst und Ines Franz. Dank an Sandra von Underdawg-Promotion, den Glatzensanitätern, Ingrid und Martin von der Security und dem edlen Spender der Grillfackeln vom Grillstand (ihr habt mich satt bekommen, Respekt!), sowie Uwe Lerch.
Steve Burdelak / Holger Fey / Sven Bernhardt - Pics: Steve Burdelak


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