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MAGAZIN :: Index: 'C' :: CROWN THE LOS ....

CROWN THE LOST
Nackenbrecher aus Steel-Town Pittsburgh
Manchmal gibt es selbst die härtesten Schädelspalter, die auch einen Poser in Schlangenlederstiefel erfreuen. Crown The Lost aus Pittsburgh, in den Vereinigten Staaten der USA, hat einen solchen mit "Blind Faith Loyality", erschaffen. Thrash-Metal gepaart mit progressiven Nuancen, die sich im Laufe des Albums immer mehr entfalten, hat man sich zur Brust genommen. Das Album ist nicht unbedingt ein Überflieger und der Eunuchen-Gesang wir die Gemeinde spalten aber deshalb wollte ich euch diese Band trotzdem nicht vorenthalten. Bassist Dom Scarano hatte einiges zu sagen.
Chris, ein Wort zur Bandgeschichte bitte.

>> Vor circa vier Jahren haben wir angefangen uns ins Zeug zu legen. Ich wollte eine Band starten die zwar aggressive Musik spielt aber mit klaren Vocals hantiert. Es sollte aber nicht im Power-Metal gearbeitet werden. Reiner Thrash sollte es auch nicht werden, also konzentrierten wir uns auf melodischen Death/Thrash mit Ansätzen im Prog-Bereich. Das Unterfangen war gar nicht so einfach, da es rund um Pittsburgh nicht gerade von guten Musikern wimmelt. Der Rest ist eher üblicher Natur. Damals spielten wir noch unter anderem Namen und gaben uns erst die Ehre zu Crown The Lost mit dem Wechsel einiger Mitglieder. Schließlich kam unser erstes Album auf den Markt. "Sinning Is Our Savior". Das gab es aber nur als Eigenpressung. Richtig los ging es mit "Reverence Dies Within", das 2006 bei Escape Music erschien. Es hagelte gute Kritiken und die ersten Labels (vor Escape) zeigten Interesse. Wie du an unserem neuen Album "Blind Faith Loyality" sehen kannst, hielt diese Liaison nicht all zu lange, denn jetzt haben wir mit Cruz del Sur ein neues Label. <<

Wie entscheidet man sich heutzutage für einen coolen Bandnamen?

>> Wir entschieden uns für den Titel einer deutschen Band namens Suidakra und ihren Song "Crown The Lost" (die Jungs kommen aus Monheim, Anmk. d. Verf.). Vorher gab es jede Menge dumme Ideen, bis wir uns zu einem Brainstorming zusammen setzten. Viele andere Sachen passten nicht zu uns als wir sie auf dem Papier gelesen hatten. <<

Im Info wird behauptet, daß ihr euren Sound erneuert habt, ihr seid in Extreme abgewandert und habt tonnenweise neue Techniken angewandt. Kannst du das jemanden genauer erklären der, außer des aktuellen Albums nichts von euch kennt?

>> Wir haben einfach unseren Gitarristen losgelassen, damit er sich austoben kann. Er ist ein wahrer Techniker vor dem Herrn, haha. Nein, jetzt mal ehrlich. Wir wollten vom Debüt-Album aus gesehen alles einen Schritt weiter bringen, die Themen mehr ausreizen und die härteren Aspekte intensivieren. Ich denke das ist uns ganz gut gelungen. Chris mußte sich auch mit dem Gesang beherrschen, dass er die Eunuchen-Vocals nicht übertreibt. Als wir dann im Studio gelandet sind, haben wir nochmals eine Schippe draufgelegt. Es ist einfach eine Weiterentwicklung zum ersten Album. Da sucht man noch oftmals seinen Weg, während man auf Album zwei und drei zum Ziel kommen sollte. Du mußt deinen Groove finden. <<

Der Entshehungs-Prozess war anscheinend kein leichter. Zwölf Monate ward ihr mit dem Komponieren beschäftigt und fünf Monate dauerte der Aufnahme-Prozess. Wie geht ihr vor?

>> Eigentlich haben wir 2006 mit dem Schreiben der Songs anfangen wollen, aber durch diverse Komplikationen sowie dem Wechsel des Drummers wurden wir erst im Dezember 2007 fertig und danach ging es sofort ins Studio. Joe Bonaddio unser Lead-Gitarrist und ich teilen uns das Songwriting Fifty/Fifty, denn so gibt es kein Gemecker wessen Tracks bevorzugt werden. Wir ergänzen uns ziemlich gut und es hilft die Balance in der Band und im guten Songwriting zu halten. Schließlich komponieren wir schon etwas unterschiedlich. Ich bin da etwas melodischer. Als wir ins Studio gehen wollten, wurde unser Sänger krank. Es dauerte circa einen Monat bis er halbwegs fit war und dann mußten wir uns mit ihm, aus reiner Vorsicht, noch richtig Zeit nehmen. In Wirklichkeit war er noch nicht so weit. Hinterher standen wir ganz schön unter Druck. Wir hätten mit anderen Sachen weitermachen sollen. Also waren wie insgesamt erst früh im Jahre 2008 fertig. <<

Viele Leute die eure Musik gehört haben finden die Mucke herrlich dunkel aber mit dem cleanen Gesang können sie nicht all zu viel anfangen. Kannst du das nach vollziehen?

>> Ja natürlich. Das ist sehr ungewöhnlich für Musiker mit unserem harten und dunklen Sound derartige Vocals aufzunehmen. Aber wir hatten die Idee etwas Eigenständiges zu schaffen um uns von dem Rest der Konkurrenz etwas abzugrenzen. Falsetto-Rock, haha, ja, ich kann das Argument nachvollziehen. Normalerweise würde man Chris, unseren Shouter, in eine Power-Metal-Band packen. <<
Ein weiteres Problem scheint zu sein, dass jeder Song für sich fast einen Treffer landet, aber alle hintereinander klingen aufgrund der Vocals etwas zu monoton.

>> Ich weiß, aber es war eine Entwicklungsphase die wir nicht aufhalten konnten. So sind die Songs nun mal entstanden. Ich muß gleich dazu sagen, dass unser Fronter gerade mal zwanzig Jahre alt ist und noch seinen Weg gehen wird. Wir haben schon eine ganze Menge mit ihm ausprobiert und er arbeitet ständig an sich verschiedene Ansätze zu nutzen. Aber vertue dich nicht, die Songs ähneln sich wirklich nur in der Art und Weise des Gesangs. Nicht im Aufbau der Komposition. <<

Wie sieht es für euch an der Livefront aus?

>> Letzte Woche waren wir noch unterwegs. Das hat mir richtig Spaß gemacht. Es gibt bald eine kleine Tour nach unserer Release-Party. Ende des Jahres soll noch was laufen aber dann müssen wir wirklich wieder an das neue Album ran. Wir würden auch gerne nach Europa kommen aber das wird sich zeigen. <<

Wie sieht denn die Szene überhaupt in Pittsburgh aus? Du sagtest ja schon das Musiker rar sind, oder zumindest die Guten.

>> Das ist für unsere Stadt ein absolutes Armutszeugnis. Hier geht gar nichts. Totenstille. Es gibt keinerlei Unterstützung. <<

Wie seht ihr Europa in Bezug auf das Thema Metal?

>> Das scheint der interessantere Markt zu sein. Komisch, dass gerade du mich das fragst. Darüber haben wir vor kurzem noch in der Band geredet. Eure Szene könnte für uns eine große Hilfe sein weiterzukommen. <<

Erkläre eure Musik einem Menschen der sie gar nicht kennt.

>> Ich denke mal wir haben von jedem ein bisschen. Das Groß ist der thrashige Stil mit vielen, kleinen Nuancen, dann etwas Death-Metal, alles sehr melodisch und wenn ich ehrlich bin, wird wohl dem Power-Metaller auch einiges gefallen. Viele Melodien setzen sich aus den cleanen Vocals zusammen. Melodien sind unser Schicksal. <<

Was habt ihr für die Zukunft geplant?

>> Wir wollen natürlich so oft wie möglich live spielen. Dieses Mal etwas schneller mit dem neuen Album fertig werden und natürlich größer und bekannter werden ,haha. <<
http://www.crownthelost.com
Steve Burdelak


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