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MAGAZIN :: Index: 'B' :: BELIEVER

BELIEVER
Kreative Prozesse brauchen ihre Zeit
Sechzehn lange Jahre hat es gedauert bis die Progressiv-Thrasher von Believer mit neuem Material aufwarten. Allerdings ist ihr neues Album „Gabriel“ alles andere als leicht zu verdauen. Harte Thrash-Riffs treffen auf durchgeknallte Samplings, aber alles in Allem ein sehr durchdachtes Albumkonzept, was die jahrelange Musikerfahrung widerspiegelt. Die beiden kreativen Köpfe der Band, Kurt Bachman und Joey Daub gaben den aktuellen Stand der Dinge durch.
Hallo Kurt, Hallo Joey,

Als erstes Gratulation zu „Gabriel“, klasse Album.

Joey: >> Vielen Dank, wir wissen Deinen Support echt zu schätzen. <<

Kurt: >> Und danke; das Du Dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. <<

Dies ist ja das erste Interview mit unserem Magazin, könnt Ihr uns deshalb kurz etwas zu Eurer Bandhistory und dem aktuellen Line-Up erzählen.

Kurt: >> Wir haben schon in den frühen Neunzigern über R.E.X. und Roadrunner ein paar Alben veröffentlicht. Wir haben damals unseren eigenen Sound entwickelt, wir haben orchestrale Elemente, Streichinstrumente und opernhafte Vocals miteinander vermischt. Das haben zu der Zeit nur wenige Metal-Bands gemacht. Nach unserem dritten Album „Dimensions“ hatten wir dann diese Lücke von sechzehn Jahren. Joey und ich waren immer das Herzstück der Band, wir haben eigentlich da wieder angesetzt wo wir damals aufgehört haben und mit Jeff, Kevin und Elton ist noch zusätzlich frischer Wind in die Band gekommen. <<

Aber, was ist denn in der Zwischenzeit passiert, „Dimensions“ wurde immerhin 1993 veröffentlicht. Was war denn der Grund gerade dann jetzt ein neues Album zu machen?

Joey: >> Wir haben eine Menge anderer Interessen verfolgt und Kurt ist dann letztendlich in seine Heimat zurückgekehrt. Wir haben zwar die ganzen Jahre immer mal wieder darüber gesprochen, dass wir als Band zurück kehren wollen, es hat sich aber einfach bis vor ein paar Jahren nicht ergeben. Als wir uns dann trafen, etwas zusammen spielten, stimmte die Chemie zwischen uns beiden sofort wieder. Wir haben dann direkt angefangen neue Songs zu schreiben. So kam eins zum anderen, geendet hat es dann mit „Gabriel“. <<

Und „Gabriel“ ist ja vor ein paar Wochen dann erschienen, wie sieht es denn mit der Resonanz seitens Presse und den Fans aus. Habt Ihr jetzt schon was an Feedback bekommen?

Joey: >> Ich muss sagen, dass ich nicht wirklich wusste, was mich erwarten würde, aber unsere Fans waren großartig. Alte sowie neue Fans scheinen das Album zu lieben. Die Reaktion der Presse war bis auf wenige Ausnahmen auch großartig, aber allen kann man es sowieso nicht recht machen. <<

Wie lange habt ihr denn für das Schreiben der Songs gebraucht?

Joey: >> Kurt und ich könnten einen Song in 2-3 Sessions schreiben. Wir haben uns aber Zeit genommnen, es gab ja keinen Druck fertig zu werden und wir wussten ja auch zu der Zeit noch nicht einmal wie wir das Material veröffentlichen würden. Die Aufnahmen haben ungefähr ein Jahr gedauert, wir hatten ja keinen Abgabetermin und außerdem haben wir ja in unserem eigenen Studio aufgenommen. <<

Schreibt nur Ihr beide die Songs oder ist auch der Rest der Band mit beteiligt?

Kurt: >> Joey und ich haben uns in meinem Studio getroffen und haben die Herzstücke der Songs geschrieben. Wir haben die Hauptriffs und die Songstruktur jedes einzelnen Songs erschaffen und haben dann die anderen Jungs dazu geholt, die konnten sich das dann anhören und ihre Kritik abgeben. Es sind noch jede Menge ihrer Vorschläge mit in die finalen Versionen der Songs eingearbeitet worden. Elton und Jeff hatten danach freie Hand mit Ihren ganzen verrückten elektronischen Elementen. Wir waren also alle in die Produktion involviert, wir haben uns alle Aufnahmeprozesse, alle Mixprozesse angesehen, das Ganze als einen kreativen Prozess an sich angesehen. So, um Deine Frage letztendlich zu beantworten, das was Du in den finalen Aufnahmen gehört hast, ist das Ergebnis vieler kreativer Stufen in der sich jedes Bandmitglied auf seine Weise mit eingebracht hat. <<
Wie hat es sich denn angefühlt nach all den Jahren ein neues Album aufzunehmen?

Kurt: >> Es fühlte sich genauso an wie damals als wir aufgehört haben. Es war eine sehr kreative Periode, harte Arbeit und wir fühlten, dass wir genau das Richtige gemacht haben. Großartig war die Zusammenarbeit mit unseren alten Freunden Joe Rico von Sacrifice und Rocky Gray von Living Sacrifice. Großartig war auch die Zusammenarbeit mit Deron Miller von CKY und natürlich die außergewöhnlichen Vocals von Howard Jones (Killswitch Engage). Er hat das ganze Projekt auf ein neues Level gebracht, er hat uns bei seinem Cesspool Recordings, einem Unterlabel von Metal Blade, unter Vertrag genommen. <<

Die US-Thrash Metal Szene erlebt ja zurzeit so etwas wie ein Revival. Es gibt viele neue junge Bands, verfolgt Ihr so etwas?

Kurt: >> Wir sind uns schon bewusst, dass es eine Menge junger Bands gibt und sind unglaublich beeindruckt von dem was sie machen. Obscura, zum Beispiel. Bedauerlicher weise haben wir aber nicht so viel Zeit wie wir gerne hätten um uns in der Szene zu bewegen. Wir sind einfach zu sehr mit unserem eigenen Leben und der Band beschäftigt. <<

Was habt Ihr für die nächsten Monate geplant?

Joey: >> Wir proben momentan für Liveauftritte und hoffen, dass wir Shows hier in den USA spielen können. Klar würden wir es auch lieben nach Europa zu kommen, mal sehen was passiert. <<

Kurt: >> Wir haben auch noch ein paar coole Projekte mit Michael Rosner vom Eye Level Studio in Arbeit. Er hat dieses unglaubliche Cover-Artwork für „Gabriel“ gemacht und wir werden sicherlich auch noch in der Zukunft einige andere Dinge mit ihm machen. <<

Habt Ihr noch was, dass Ihr unseren Lesern oder Euren Fans mit auf den Weg geben möchtet?

Joey: >> Danke an alle unsere Fans, ich hoffe dass wir uns in Zukunft mal sehen werden. <<

Kurt: >> Ihr Könnt uns unter http://www.myspace.com/believerband oder http://www.believerband.net im Netz finden. Danke für Eure Unterstützung. <<
http://www.believerband.net
Holger Fey


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