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WITHOUT WAX - LISTENING SESSION
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Auf Einladung meiner Freunde und Betreiber des Labels Limited Access Records (www.la-records.com), Miriam Guigueno und Torsten Wohlgemuth und dem Team vom Woodhouse Studio in Hagen, ging es an diesem Tag zur Listening Session der Band Without Wax, vom Niederrhein. Die vier Boys, Sänger Yannick Dahl (16), Basser Jonas Nühlen (16), Drummer Tino Wilczewski (16) und Gitarrist Florian Blaswich (17), gaben sich die Ehre ihr Debütalbum "We Should Believe" vorzustellen. Den Sohnemann ins Auto gepackt und los ging`s. Vor dem Studio wartete ein Parkplatz auf mich, wie geil. Und während Steve Junior Studioboss Siggi Bemm (Kreator, Tiamat, Udo Lindenberg, Peter Maffay), der gerade seine stilechte Harley Davidson polierte, über Motorräder befragte, gesellte ich mich schon mal zur Band. Die spendierte erst mal Kaffee und belegte Brötchen. So macht die Arbeit Spaß.
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Ich muss gestehen, daß ich bei der Musik, als ich von dem Alter der Jungs erfuhr, erwartet habe C & A Punk a la Avril Lavigne mit Männer-Vocals serviert zu bekommen. Aber als wir alle den Regieraum betraten traf mich der Schock. Vierzehn coole College-Rock-Tracks, voller charttauglichen Hooklines, Emotionen und jugendlicher Energie, gespieckt mit Beatles und Queen-Ansätzen. Der Leser mag mir verzeihen, daß ich an dieser Stelle nicht alle Beiträge vorstelle, denn man übergab uns vorab die originale CD und ließ uns keine rauen Vorab-Sounds hören. Sonst wird das baldigst erscheinende Review sinnlos. Das war natürlich ein kleiner Fehler sofort mit dem Fertig-Produkt rauszurücken, denn alsbald lauschte ich den Tracks alleine, während der Rest sich verabschiedete oder anderen Dingen widmete. Ich war immer noch sprachlos und mit der Musik beschäftigt. Der Titelktrack und Opener "We Should Believe" ballert mächtig rockig ins Ohr, "Innocence Fadin" rult mit seinen fetten Riffs und wird wohl härtester Track des Albums, "No School Today", mit den erschreckend realen Lyrics ist eine Hit-Single und "Leaving Home" der erste Filler. Doch mit einem weiteren Aussätzer geht das Werk in die Vollen. Nach und nach gesellten sich die freundlichen Burschen, die ihre Aufregung kaum verheimlichen konnten, in den Regieraum und wir konnten schon mal etwas über die Kompositionen plaudern. Nach dem Ende der Listening-Session mußte ich erst mal Respekt zollen. Kaum zu glauben, daß Sänger Yannick diese Songs mit gerade mal vierzehn Lenzen eingesungen hat. Woher kommt diese Inbrunst. Ich war in meiner ersten Band mit vierzehn voll scheiße, haha.
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Jetzt war es an der Zeit für ein Interview, das mit Foto-Session, Videoaufnahmen, Ansagen von Radio-Jingles und Autogrammstunde stattfand, in die Wege zu leiten. Auch hier waren die Jungs ganz Profi. Und das obwohl ich die Recken zärtlich auf den Boden der Tatsachen zurückholte. Mal sehen ob die Band in drei Jahren noch Freunde aus der Nachbarschaft sind oder ob schon der erste sein Solo-Album aufnimmt. Das Interview lief mit viel spritzigen Esprit und jugendlichem Charme, den die Band sich unbedingt so lange wie möglich beibehalten soll. Zumindest war man sich nicht zu schade Tipps von einem alten Musiker anzunehmen der es nicht geschafft hat aber dennoch weiß wie der Hase läuft, haha. An dieser Band werden die Mädels ihren Spaß haben und das nicht nur optisch, denn die Aussagen der Formation haben Klasse. Wenn die Lyrics samt Musik wirklich so entstehen, daß die vier Musiker sich nicht viel reinreden lassen, haben wir hier die neuen Shooting-Stars. Zum Schluß gaben Without Wax vier Tracks unplugged und live zum Besten. Auch diesen Test bestanden sie mit Bravour. Mit schüchterndem Lächeln und einem fragenden Blick zum Coach nach jeder schwierigen gesanglichen Passage, der wohlwollend abnickte, war mir bewußt heute Teil von etwas ganz Großem gewesen zu sein. Die CD-Release Party vom 14.06.2009 wurde aufgrund von Krankheit verschoben. Gitarrist Flo zog sich eine Lungenentzündung zu. Weichei! Der Gig findet jetzt am 28.06.2009 im Dinslaken um 13 Uhr in dem Venue Congaz statt. Sehr ungünstig wenn man bedenkt das zu dem Zeitpunkt alle vom Balinger Bang Your Head Festival nach Hause kommen und wahrscheinlich bei Groß Gerau im Stau stecken, haha. An dieser Stelle geht mein fetter Dank an alle Beteiligten (Miri, Torsten, Siggi, der lieben, lieben Antje und natürlich der coolsten, neuen Bann aus unserer Heimat) für diesen schönen Nachmittag und das man sich so tollmeinem Sohn gewidmet hat, der mit Sicherheit und vor lauter Begeisterung, einen weiteren Schritt in die richtige Musikrichtung gemacht hat. Grüße auch an unsere neuen Freunde vom Bassstadt-Management aus Hamburg.
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http://www.withoutwax.de
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Steve Burdelak
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