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MAGAZIN :: Index: 'D' :: DIARY OF DREA ....

DIARY OF DREAMS
DIE HERAUSFORDERUNG SICH WEITER ZU ENTWICKELN
Den Namen "Diary Of Dreams" muss man wohl keinem mehr erläutern, der sich in der düsteren Musik-Szene zu hause fühlt. Dafür ziehen Adrian Hates und seine Mannen schon zu lange ihre Kreise in der Szene. Über die Jahre haben sich Diary Of Dreams als eine der besten Bands mit einer großen Fan-Base etabliert und überzeugen vor allem durch ihre ausgereiften Arbeiten, sowohl was die Songs selbst angeht, aber auch die Präsentation, ob nun als CD oder live auf der Bühne. Das Streben nach Perfektion ist etwas das Adrian Hates besonders auszuzeichnen scheint. Ich hatte nun zum Erscheinen des neuesten Meisterwerks "[If]" das Vergnügen mit Adrian am Telefon sprechen zu dürfen. Gut gelaunt und durchaus auskunftsfreudig zeigte sich das Mastermind der Band, aber schaut selbst...
Das neue Album ist da, wie fühlt es sich an und vor allem wie spannend ist es die Reaktionen der Fans auf das Album zu erfahren?

>>Ich denke, dass ist eigentlich schon immer sehr spannend, auf der anderen Seite macht man das schon so lange, dass sich eine gewisse Routine schon einstellt. Aber diese Routine nimmt einem nicht die Spannung oder die Freude, sondern sie erleichtert einem Abläufe die man natürlich bei den ersten Produktionen ganz anders erlebt. Nach so vielen Produktionen an denen ich beteiligt war, stellt sich zwangsläufig eine gewisse Routine in einigen Arbeitsabläufen ein. Dennoch bleibt natürlich die Spannung wie die Fans die neue CD aufnehmen. Gerade das erste live spielen eines neuen Albums, wie am letzten Samstag, so was sind natürlich immer große Momente die einen sehr bereichern und ich habe es sehr genossen. Ich bin sehr froh das die CD jetzt draußen ist und der Abnabelungsprozess ist jetzt voll im Gange, aber retrospektiv über die CD zu sprechen fällt mir noch sehr schwer, sie ist noch zu frisch, noch zu nah bei mir. “Nekrolog 43" das ist jetzt so weit weg, dass ich über die CD sehr gut sprechen kann.<<

Wie waren denn die ersten Live-Reaktionen auf die neuen Songs?

>>Sehr, sehr gut! Wir waren selbst überrascht wie gut, wie sehr die Leute auf die neuen Stücke schon reagiert haben und wirklich alle mitsingen konnten. Man hat sich in Fan-Kreisen wohl schon sehr intensiv mit dem Album auseinander gesetzt, was uns natürlich sehr freut so was zu sehen. Wir haben eine relativ geballte Dosis an neuem Material gespielt nämlich sechs Stücke. Das ist für ein Konzert mit einer relativ normalen Setlänge schon ziemlich viel. Da sind sechs Stücke etwa ein Drittel vom Hauptset. Ja, da kann man nur sagen die Leute sind schwer abgegangen (lacht) haben das schwer gefeiert. Wir haben ruhigeres Material gespielt, midtempige Stücke aber auch die ordentlich krachigen Songs. Das macht live natürliche ne Menge Spaß. Es ist aber ein sehr, sehr hartes Set jetzt, ein sehr schweres Set für uns weil es doch ziemlich hohes Tempo hat mit sehr viel Gesangs- und Gitarrenpräsenz und dadurch ist es körperlich ganz schön anstrengend. Aber eine Herausforderung ist uns ja immer herzlich willkommen. (Man kann ihn am anderen Ende förmlich grinsen hören)<<

Wenn man jetzt auf die Produktionszeit zurückblickt, wie arbeitsintensiv war die Zeit? Immerhin ist das Album ja doch in recht kurzer Zeit entstanden.

>>Der eine sagte es hat jetzt doch wieder sehr lange gedauert, der andere sagt jetzt schon wieder ein neues Album. Ich meine das letzte Album “Nekrolog 43" ist im Oktober 2007 erschienen, für mich ist das nicht lange her. Auf der einen Seite nicht lange her, auf der anderen Seite fühlt es sich an, als wäre es ewig weg. Es ist ganz komisch. Aber ich finde dennoch, dass der Produktionszeitraum für uns ein ganz gewohnter war. “Nigredo” war die einzige CD für die wir uns weitaus mehr Zeit gelassen haben. Das lag aber an vielen Gründen. Zum einen hatte ich damals sehr viel mit dem Label zu tun, was ich mir 2008 einfach mal komplett geknickt habe. Ich habe mir bewusst eine Auszeit genommen um mich ganz intensiv um meine eigene Musik zu kümmern. Ich habe dann nur noch die Label-Administration übernommen aber das war im Vergleich zu anderen Jahren relativ entspannt. Bei Nigredo war es auch so, dass wir damals das Foto-Shooting in Island hatten, was wahnsinnig zeitaufwendig war organisationstechnisch. Zudem kam noch die ganze Background-Story für das Album, die ganze Mythologie die wir geschrieben haben, zusammengetragen aus Büchern und anderen Variablen. Das war ein unglaublicher Arbeitsaufwand bis man überhaupt zu dem Zeitpunkt gekommen war wo man einen Ton Musik macht. Das hatte ich dieses Mal nicht. “If” ist ein sehr privates, ein sehr persönliches Album. Sehr private kleine Geschichten aus meinem Leben.<<

Das hört man auch.

>>Ich denke auch. Das hat mir natürlich einfach ermöglicht viel spontaner auf einzelne Stücke einzugehen und einfach loszulegen. Zu sagen, ich mach jetzt ein Stück genau zu dem Thema was mir grad sehr auf der Seele brennt. Das gibt einem natürlich einen weitaus größeren Freiraum als wie mit einer konzeptionellen, mythologisch basierten CD wie Nigredo.<<

Wo man dann doch ein bisschen mehr gefangen ist in der Geschichte.

>>Es ist auf der einen Seite eine Gefangenheit, das siehst du richtig, aber auf der anderen Seite ist es auch ein ganz spannendes Feld, wenn man sich für seine Arbeit ein Territorium absteckte und sagt, hier bewege ich mich, hier möchte ich mich bewegen für dieses Album. Es kann ja auch eine unglaubliche Herausforderung sein und ein sehr spezifisches Arbeiten. Was uns auch sehr viel Spaß gemacht hat, aber 2008 wusste ich es musste was anderes kommen, für mich als Künstler, für mich als Mensch und das habe ich mit “If” realisiert. Ich habe ungewohnte Zeitfenster gehabt, die ich in den Jahren vorher nicht hatte. Ich hatte zudem das Privileg ein unglaublich gutes Team über die Jahre um mich versammelt zu haben, das wunderschön zugearbeitet hat. Dadurch ist die ganze Arbeitszeit viel präziser und besser organisiert abgelaufen. Wie soll ich das beschreiben? Wir haben einfach weniger Zeit mit diskutieren verbracht, sondern gemacht. Diskutieren ist eine Musiker-Krankheit. (lacht). Dieses Mal haben wir sehr solide und effektiv an den Songs gearbeitet und alle gemeinsam erkannt was der einzelne Song braucht und ihm das gegeben.<<

Ihr seid ja dafür bekannt, dass nicht nur hinter Texten und Musik sehr viel dahinter steckt, sondern auch das Artwork der Alben immer sehr tiefgründig gestaltet ist. Wie würdest du es beschreiben? Was sagt es aus, diese ausgestreckte Hand auf dem Cover. Es wirkt ja fast wie eine Aufforderung Hilfe anzunehmen.

>>Ja, das ist durchaus eine Interpretationsmöglichkeit. Ich finde natürlich die Geste mit der Kombination des Wortes “If” sehr spannend. Man könnte sagen “Was, wenn du auf diese Geste reagierst?” Das wäre zum Beispiel meine Frage für das Cover. Man könnte den Eindruck haben, dass dieses reichen der Hand als Effekt haben soll, dass sie dich rein zieht, oder das du sie raus ziehst. Das sind so zwei Bewegungen die ich in dem Bild sehe. Zudem hat es eine sehr noble Haltung, auf der anderen Seite etwas, was ich fast als unterwürfig und bittend, flehend bezeichnen würde. Ich finde diese Konstellation, die emotionalen Verbindungen einfach sehr spannend.<<

Ich find es wahnsinnig spannend bei euch, dass man immer in der Lage ist relativ viel aus eigener Sicht zu interpretieren. Ob es nun die Texte sind, oder die Musik als solches, oder alleine nur das Artwork betreffend.

>>Das ist natürlich immer ein großer Wunsch meinerseits. Das die Hörer, Leser, Betrachter, wie auch immer, sich an diesem Gemeinschaftswerk beteiligen, durch ihre eigenen Gedanken, Erfahrungen und ihr Leben das sie in der Musik und den Texten wieder finden können, sowie auch im Artwork. Für mich war es auch klar, dass “If” ein ganz anderes Artwork, eine ganz andere Herangehensweise an die grafische Gestaltung benötigt, als die beiden Vorgänger.<<
Ich finde die Dichte des Albums sehr erstaunlich. Außerdem finde ich, dass einige Dinge mich doch an relative alte Sachen von euch erinnern. Trotzdem das Ganze aber sehr frisch und unverbraucht klingt. War das Absicht, dass man gesagt hat man geht wieder etwas zurück zu den eigenen Wurzeln?

>>Das knüpft jetzt ein bisschen an deine erste Frage an. Mir fällt es wahnsinnig schwer jetzt schon rückblickend über das Album zu sprechen und analytisch zu betrachten. Dafür ist es noch zu persönlich und privat behaftet. Ich hab’ die verschiedensten Aussagen gehört. Einige sagen, es sei die konsequente Fortführung des Stils des letzten Albums und ein logischer Folgeschritt. Die anderen sagen das geht ja total in die frühen Jahre zurück. Du bist also nicht der einzige der das so sieht.<<

Nicht total, aber so einige Elemente kann man schon erkennen. So klingen die Gitarren beispielsweise deutlich rauer und härter als auf den letzten CDs.

>>Das ist wahr. Die Verbindung zu den alten Sachen kann ich zwar gerade nicht herstellen was die Gitarren angeht, aber ich kann nachvollziehen, dass es wie du sagst rauer und härter geworden ist von den Gitarren her. Das ist definitiv wahr. Das ist auch eine ganz gezielte Veränderung gewesen die ich wollte, die für mich eine logische Veränderung ist nach den ganzen Live-Konzerten. Wir haben so viel live gespielt und arbeiten live mit den Gitarren sehr druckvoll und auf den Punkt und wirklich als Kraft-Stil-Mittel. Um die ganze Kraft der Stücke live einfach zu untermauern. Das wollte ich gerne jetzt mal im Studio umsetzten, dass die Gitarren nicht in erster Linie ein Melodie-Instrument sind, sondern etwas was dem Ganzen einfach mehr Druck und Kraft gibt. Ist zwar kein unbekanntes Stilmittel (lacht), aber für uns bot sich das bei diesen Stücken einfach an. Während dann wieder bei einem Stück wie “King Of Nowhere” die Gitarren ein unglaubliches Melodiegespür bekommen und eine große Verantwortung im gesamten Melodiebereich. Ich habe einfach versucht intensiver mit der Gitarre zu arbeiten. Das war mir ein Anliegen, weil ich in den letzten Jahren wieder sehr zur Gitarre gefunden habe.<<

Eigentlich müsste ich ja ein wenig mit dir schimpfen, weil du mir mit “The Wedding” in den letzten Tagen einen absoluten Ohrwurm verpasst hast. Wie kamst du auf die Idee ein Stück im Walzer-Takt zu schreiben und dann vor allem noch mit einem Text zu versehen, der ja eigentlich total im Widerspruch zu dem steht, was man so normalerweise mit Hochzeit und Walzer verbindet?

>>3/4 Takt Stücke habe ich stets gerne gemacht. Es gibt in der “Diary-Story” diverse 3/4-Takt Stücke.<<

Schon, aber das ist ja nun ganz offensichtlich Walzer. Also ich kam direkt auf die Idee dazu einen Walzer zu tanzen, wenn der Text nicht wäre.

>>Kann man durchaus machen, finde ich auch durchaus spannend. Wie gesagt, der 3/4-Takt ist mir nicht fern, ich finde in der klassischen Gitarre ergibt sich sehr häufig eher ein 3/4-Takt als ein 4/4-Takt, zumindest wenn ich Gitarre spiele. (schmunzelt) Ich hab’ halt diesen Lauf gehabt und habe einfach gedacht das ist jetzt 3/4 und Punkt. Daraufhin haben wir das Stück konzipiert. Es hat sich halt sehr schnell diese Struktur ergeben, wir fanden es unglaublich spannend und was sehr Neues und Ungewohntes und da scheue ich mich ja nie vor. Was das textliche angeht, was die gesamte Verarbeitung der Thematik betrifft die ich da hinein impliziere, bot sich das für mich auch an. Natürlich dann wieder mein Täuschungsmanöver das Ganze mit einer Hochzeit zu verbinden ist natürlich gewohnt, aber ich mag es immer noch wahnsinnig gerne diese Irreführung auf textlicher Ebene zu machen, was einfach einer Zeile mehrere Dimensionen verleiht. Einem Inhalt gleich mehrere Möglichkeiten bieten interpretiert zu werden. Das finde ich super, so kann jeder für sich seine eigene kleine Welt darin sehen und ich habe natürlich meine ganz persönliche Welt.<<

Jetzt gibt es ja zu “The Wedding” auch endlich mal einen Video-Clip. Warum ausgerechnet jetzt, nach so langer Zeit das erste Video und warum gerade zu “The Wedding”. Gab es dafür einen besonderen Grund?

>>Ich denke, dass wir einfach in einem Zeitalter angekommen sind, wo man mit Stilmitteln der Werbung einfach anders umgehen sollte und muss als es bisher gebräuchlich war. Ich habe lange mit unserem lieben Manager Albert gesprochen, wie wir diese Produktion angehen sollen. Gaun:A und ich waren immer große Fans von verschiedenen CDs in verschiedenen Umfangsvarianten. Das heißt zum Beispiel Singles nicht nur als “Ein Track Singles” zu nutzen, sondern wirklich mehrere Stücke drauf zu platzieren mit schönen “Leckerchen” wie netten B-Seiten, Stücken die man noch nicht gehört hat, besonderen Versionen oder wie auch immer um sie wirklich vernünftig zu füllen. Ich hatte dieses Mal das Bedürfnis die Stücke nicht auf einer Single zu platzieren, die zum Beispiel den Weg ins Ausland kaum findet, sondern ein sehr deutsches Phänomen ist. Es lohnt sich einfach nicht sie ins Ausland zu exportieren. Das würde einfach ein sündhaft teurer Tonträger werden. Ich hab dann einfach entschieden das Geld, was wir sonst in eine Single investieren, in einen Video-Clip zu investieren. Zu sagen wir eröffnen hiermit die Möglichkeit den Fans auf der ganzen Welt an einer sowohl akustischen als auch visuellen Vorankündigung teil zu haben, statt eine Single zu machen die sowieso im Handel nicht mehr gerne gesehen wird und von kaum einem noch vernünftig platziert wird und somit den Werbefaktor für alle Beteiligten schöner und angenehmer zu machen. Es war einfach auch was, dass sich in der Vergangenheit einfach nie anbot, weil ich immer fand die Angebote die wir auf dem Tisch hatten entweder exorbitant teuer waren und dann auch nicht immer spektakulär. Oder es war eben ganz arges Low-Budget, auf den ich einfach keine Lust hatte. Nun haben wir mit Guido Fricke von Audion-X die letzte DVD gemacht. Guido ist glücklicherweise auch unser Ton-Mann bei den Live-Konzerten. Dann haben wir im Rahmen der Russland-Tour sehr viel darüber gesprochen was man gemeinsam noch auf die Beine stellen könnte und sind zu diesem Video-Clip gekommen. Die Wahl des Songs ging eigentlich sehr schnell. Für uns alle war “The Wedding” ein ganz wichtiges und herausragendes Stück. Ein besonderes Stück, ungewöhnlich. Da haben wir alle gesagt, komm lasst uns einfach “The Wedding” machen. Wir haben dann ja auch keine Konventionen denen wir irgendwie folgen müssen. Es muss nicht irgendwie handelsfreundlich sein, es muss nicht radiotauglich sein, es muss nicht clubtauglich sein, das war alles egal. Wir haben einfach gesagt, wir machen jetzt was wir wollen. Wir richten uns danach wie wir uns das visualisiert vorstellen. Das war der Aspekt der für uns eine Rolle spielte und kein anderer. Das war sehr schön, so frei Arbeiten zu können.<<

Wie war denn der Video-Dreh. Es war ja nun das erste Mal, dass du so was in der Form gemacht hast. Welche Erfahrungen hast du davon mitgenommen?

>>Ich habe einen wie gewohnt unglaublich professionell arbeitenden Guido Fricke gesehen, der wirklich bis ans Limit aller verfügbaren Kräfte geht und unglaublich mitdenkt. Ein wahnsinniges Talent für Organisation und Konzeption hat, ein tolles kreatives Team drum herum. Wir hatten zum Beispiel ganz tolle Visagisten von IMC aus dem tiefen Süden Deutschlands, ganz tolle Leute. Annie Bertram war dabei, die tolle Fotos gemacht hat. Wir hatten Tanja Bonensteffen dabei, die die Making-Of-Fotos gemacht hat. Angelique, die unser liebes Model war, eine liebe Freundin. Ich weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll? Irgendwas zwischen Schauspielerin und Model, aber ganz, ganz super! Mir hat es viel Freude gemacht und es war schön kalt.<<
Wie habt ihr die Location ausgesucht? Es war ja doch ein sehr besonderer Ort, dieses alte Hotel.

>>Die Location kannte Annie Bertram. Ich kannte sie von Fotos von ihr die ich mal gesehen hatte und war total angetan, weil es genau das Gefühl widerspiegelte das ich auf diesem Album haben wollte. Dann haben wir drüber gesprochen und haben es zum Glück organisiert bekommen. Das war gar nicht so einfach. Ich darf zum Beispiel den Namen der Location nicht nennen, der Besitzer möchte gerne seine Location beschützten und das respektiere ich sehr.<<

Wie war die Atmosphäre in diesem ja, wie gesagt, recht alten Gebäude?

>>Ja wie gesagt, kalt. 0-2 Grad Höchsttemperatur, also es ging auch unter Null. (Adrian kann das Lachen nicht zurückhalten) Das natürlich mit den dünnen Klamotten die man da an hatte war schon recht grenzwertig. Es war schon was besonderes, wenn man in der Pause zusammen stand und sich ne heiße Suppe gekocht hat. Kurz zusammenstand und einfach den Moment mal genossen hat in der Gruppe. Wir haben eigentlich immer eine tolle Zeit zusammen, weil man sich so lange kennt. Fast alle kennen sich ewig und so was hat dann schon fast etwas von einem Familientreffen. Wenn wir auf Tour sind sieht das ja genauso aus. Wir genießen einfach die Zusammenarbeit, diese produktive, kreative Stimmung und dann können uns auch 2 Grad nicht umhauen. Wir haben ja auch die Russland-Tour gemacht wo die Temperaturen teilweise sibirisch waren, wie man so schön sagt. Die Bedingungen schrecken uns in der Regel nicht ab, sondern wir sehen sie eher als Herausforderung. Die Resultate sind ganz toll, ich bin überglücklich damit, was wir da erreicht haben. Wir haben genau das eingefangen was ich sehen wollte und von daher gilt der Dank dem gesamten Team.<<

Könntest du dir vorstellen generell auch mal als Filmemacher zu arbeiten?

>>Ja, Gaun:A und ich philosophieren da schon seit vielen Jahren drüber. Es würde uns sehr reizen. Es ist etwas das ich nicht in Vergessenheit geraten lassen werde, aber es ist auch nicht etwas das ich jetzt akut angehen werden, denn ich weiß, dass so was ganz schnell ein ganz langwieriges Projekt werden wird, wo man sehr viel Geld rein steckt und im Endeffekt einfach einen Plan haben muss wie man das Geld wieder rein holt, was in Zeiten der Piraterie definitiv kein einfaches Unterfangen ist.<<

Es hätte ja auch sein können, dass es dir jetzt nach dem Video-Dreh ein wenig unter den Nägeln brennt.

>>Ja natürlich. Wenn es frisch ist brennt es immer unter den Nägeln, aber gerade wenn es unter den Nägeln brennt sollte man es nicht angehen, sondern erstmal wieder ein bisschen zur Ruhe kommen und dann mit einem spitzen Bleistift an das Thema rangehen. Überlegen wie man das Ganze realisieren kann, denn es bringt ja keinem was wenn man am Ende vor einem halb fertigen Produkt steht und kein Geld mehr hat, das bringt ja auch nichts. Da hat man sich dann so zu sagen selbst vor die Wand manövriert. Wir sind einfach schon auch bedacht uns jetzt erstmal auf die Diary-Konzerte zu konzentrieren. Das ist ja auch ne sehr sportliche und eine sehr schöne Erfahrung die uns da wieder bevorsteht. Es werden sehr viele Konzerte sein, die wir dieses Jahr absolvieren. Da freuen wir uns jetzt erstmal sehr drauf und dann schauen wir mal welches Projekt uns dann als nächstes in den Schoß fällt. Man weiß es noch nicht. Die Dinge lenken sich ja auch oftmals von selbst. Mal sehen, wenn der Sommer ausklingt, ein Großteil der Konzerte absolviert ist wo wir dann stehen und worauf wir dann Lust haben. Dann wissen wir mehr, dann entscheiden wir was als nächstes ansteht. Es gibt zum Beispiel auch ein Buchprojekt was ich auch schon seit Jahren im Hinterkopf habe und auch verwirklichen möchte. Es gibt also schon einiges, ob Buch oder Film, mal sehen.<<

Ich habe gelesen, dass ihr wieder bei der “Castle Party” in Polen spielen werdet. Wie ist es zu der Entscheidung gekommen, trotz der Dinge die dort letztes Jahr vorgefallen sind, wieder hin zu fahren?

>>(Lacht) Ach, ich lasse mich doch von ein paar Extremisten nicht abschrecken. Die müssen definitiv früher aufstehen um mich davon abzuhalten nach Polen zu fahren. (An dieser Stelle wirkt Adrian recht kämpferisch) Wir sind ja 2000 nach Christus und nicht vor Christus.<<

Es war ja aber doch schon eine recht heftige Situation letztes Jahr, oder?

>>Ja natürlich. Aber ich finde, am allertraurigsten war es für Tausende von Fans die nach Polen gekommen sind um das Konzert zu erleben. Die dann da standen und vor einer licht- und tonarmen Bühne standen und nach Hause gehen durften. Für die fand ich es sehr traurig. Natürlich war auch ich traurig und geknickt und auch sauer, aber man darf dann die Abneigungen die man für diese Individuen empfindet, die das verbockt haben, auch nicht zu hoch kochen lassen. Man muss es dann einfach sachlich betrachten und sagen, gut, hier gibt es ein paar Ausnahme-Idioten die aus irgendeinem Grunde weiter gekommen sind als sie kommen sollten. Sie haben es geschafft dieses Konzert zu boykottieren und haben dafür im Fernsehen, im Radio und in der Presse in Polen alle virtuelle Ohrfeigen kassiert. Sie sind alle dafür verurteilt worden, dass sie das gemacht haben.<<

Ist es denn groß durch die Presse gegangen?

>>Das ist sehr groß durch die Presse gegangen. Durch die Nachrichten und auch durch die großen Printmedien in Polen. Ich habe diverse Ausschnitte bekommen von Fans die natürlich auch alle sehr erschrocken und empört waren von ihrem eigenen Land. Ich habe dann auch immer ein wenig beschwichtigt mit meinen damaligen Statements auf unserer Web-Site und gesagt, man darf auf gar keinen Fall den Fehler machen dies als polnisches Phänomen zu sehen. Sondern es sind einfach ein paar seltene Individuen die sich das geleistet haben und sich aus irgendeinem Grund berufen fühlen die katholische Kirche zu vertreten. Es hat ja keiner aus wirklich kirchlichen Kreisen gemacht und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die katholische Kirche das gutheißen würde. Es war ein Urteil über uns und die anderen Bands, was auf Halbwissen basierte und die gleiche Institution hat sich dann gedacht wir vollstrecken auch gleich. Gut, das haben sie gemacht. Selbst der Bürgermeister hat dieses Vorgehen offiziell verurteilt. Insofern wenn man uns einlädt wieder dort zu spielen dann bin ich da! Da sehe ich überhaupt kein Problem. Vielleicht würde ich mir Security mitnehmen, aber mehr auch nicht.<<

Man sollte sich ja auch von solchen Sachen nicht unterkriegen lassen.

>>Nein, dann hätten sie ja gewonnen. Nee nee, in dem Zeitalter sind wir nicht mehr. Da schwimme ich ganz stark gegen den Strom. Nur weil jemand meint mich als Schwarzmagier und Satanist verurteilen zu können, heißt das noch lange nicht, dass das stimmt und es stimmt definitiv nicht. Da stehe ich auch aufrecht und lasse mich da auch gern auf eine verbale Konfrontation ein. Betont verbal, ich würde mich niemals gehen lassen und irgendwelche Gewaltakte daraus werden lassen, das würde ich strengstens verurteilen. Ich sage auch, man muss versuchen entweder mit diesen Leute zu kommunizieren und wenn das nicht klappt, dann muss man es einfach ignorieren. Aber man darf nicht deren Argumente auch noch untermauern indem man in irgendeiner Form mit Gewalt zu Werke geht. Gewalt ist da definitiv keine Lösung, gar nicht und nirgendwo.<<
Jetzt habe ich noch ein paar Fragen zu einzelnen Titeln auf dem Album.

>>Oh, jeh. Wer mich kennt der weiß das ich die eigentlich nie beantworte, aber versuch’s mal.<<

Bei dem Titel “Requiem 4.21" klingt der Gesang im ersten Moment so als würde jemand ganz anderes singen. War das Absicht?

>>Nee nee, das bin schon ich.<<

Ja klar, aber es klingt von der Tonlage her anders als man es gewohnt ist.

>>Ein Musiker sollte sein Instrument stets weiterentwickeln. Ob das jetzt Gitarre ist, Gesang oder Klavier spielt dabei keine Rolle. Ich habe für mich einfach festgelegt, dass ich mich nicht auf irgendetwas ausruhe was ich erreicht habe, sondern mich stets zu verbessern. Ich glaube das es die Grundlage dafür ist immer Freude an dem zu haben was man macht. Mit Ehrgeiz und einer Herausforderung an eine neue Produktion zu gehen.<<

Frei nach dem Motto “Stillstand ist Rückschritt” also.

>>Absolut, definitiv, besonders für einen Künstler. So habe ich für mich ganz klar entschieden am Gesang hart zu arbeiten. Daniel Meier von MKM-Productions hat ja mit mir zusammen die CD produziert, wie auch schon die “Nekrolog 43" und wir haben ja auch schon für “Freak Perfume” sehr viel zusammen gearbeitet. Ich habe mich auch von ihm sehr treten lassen. Wir haben auch als Band die musikalischen Ergebnisse studiert und ich war oft unsicher mit meinem Gesang, weil ich mir nicht sicher war, ob es das ist was ich wirklich haben wollte. Dann haben wir das zusammen analysiert und es oft einfach gelöscht und noch mal gemacht. Bis zu 8 Mal habe ich die Stücke gesungen. “Requiem 4.21" zählt da allerdings ausnahmsweise nicht zu, das war der erste Versuch, aber da wusste ich einfach genau wo ich hin wollte. Es war mir einfach wichtig mich weiterzuentwickeln und meinen Gesang zu präzisieren sage ich mal. Vielleicht auch wieder ein Ergebnis obendrein nach der letzten Tour, die ja nun wirklich sehr ausgedehnt war. Wo ich ganz oft natürlich ein tagtägliches Gesangstraining hatte. Wenn man das durchstehen will über Wochen hinweg jeden Tag auf der Bühne zu stehen, dann braucht man eine gewisse Disziplin und Routine. Ein bisschen was an Erfahrung wie man mit seinem Gesang arbeitet ohne sich zu überlasten und trotzdem kraftvoll gestaltet, einfach überzeugend rüber bringt und präzisiert. Diese neuen Klangfarben wollte ich ganz betont in den Gesang einbauen, das war mir ein großes Anliegen.<<

Das Stück “Wahn!Sinn” finde ich aus dem Grunde sehr interessant, weil es textlich für deine Verhältnisse sehr direkt zu sein scheint. Oder steckt mehr dahinter als man auf den ersten Blick meint?

>>Ja wie immer (lacht). Es ist oft so das ein Diary-Stück fast schlicht klingt und was darunter brodelt ist dann oft ein riesen Pulverfass. Gerade “Wahn!Sinn” ist ja in seiner Kritik unermesslich groß. Gerade sozialkritisch steckt ja sehr viel drin. Auch gesanglich ein Stück was wieder in die Abteilung neu und ungewohnt fällt.<<

Und gerade deshalb sehr gut, finde ich.

>>Ja, es ist auch sehr spannend. Es macht irrsinnig viel Spaß es live zu spielen.<<

“The Colours Of Grey” ist auch eines dieser interessanten Stücke auf dem Album. Zum einen vom Titel her. Da hatte ich direkt die Assoziation das es in der heutigen Zeit einfach weniger möglich ist in Kategorien wie Schwarz und Weiß zu denken. Musikalisch deshalb, weil ja das Klavier doch sehr vordergründig ist und dem Stück so einen gewissen Gänsehaut-Faktor verleiht.

>>Ich liebe es sehr und es ist auch mit Sicherheit ein Fan-Favorit, das zeichnet sich jetzt schon ab. Ich finde es in vielerlei Hinsicht sehr spannend, auch vom Ursprung her. Es ist eigentlich ein Nekrolog 43 Stück, was für mein Gespür da aber nicht hinpasste. Ich habe aus irgendeinem Grund auch zu Nekrolog 43 Zeiten keinen Gesang für das Stück hinbekommen. Der Text wollte auch nicht so richtig fertig werden und musikalisch fehlten mir noch die Finessen. Die Details die das Stück für mich fertig und vollkommen wirken lassen. Da habe ich dann gesagt gut, was nicht fertig ist muss warten. Zu diesem Album sind wir erneut ans Werk gegangen und ich bin mal wieder überglücklich, dass ich es tatsächlich habe warten lassen. Manchmal muss man es einfach sacken und ruhen lassen.<<

Kann man denn die Titel als eine Anspielung auf “Schwarz-Weiß-Denken” verstehen?

>>Auch. (lacht) Was textliche Dinge angeht bin ich jemand der eigentlich nie viel nach außen dringen lässt.<<

Ich weiß, aber man darf es doch probieren. Als nächstes hätte ich eine Frage die sehr schön zu diesem “If” Charakter des Albums passt. Wenn du nicht Musiker geworden wärest, was wärst du dann?

>>(Überlegt kurz) Traurig.<<

Es gibt doch bestimmt auch bei dir solche Kindheitsträume die man sich erfüllen möchte.

>>Den habe ich mir erfüllt. Ich wollte von Anfang an Musiker werden. Ich erinnere mich noch, ich wollte zwar Schlagzeuger werden früher, dass durfte ich aber nicht, das war meiner Mutter zu laut. Ich war da ziemlich sauer darüber, aber was will man machen. Da ist die elterliche Diktatur dann doch erstmal stärker als der kindliche Wahn. Aber es war keine wirkliche elterliche Diktatur, also bitte nicht falsch verstehen. Meine Eltern wollten, dass ich Gitarre spiele und das habe ich auch gemacht und bereue es auch im Nachhinein nicht. Es ist ein wunderschönes Instrument, es hat mir wahnsinnig viel geholfen und ich spiele heute mehr Gitarre als jemals zuvor. Ich spiele etwa eine Stunde pro Tag, was bei meiner wenigen Freizeit wirklich schon ne Menge ist. Abgesehen davon wollte ich früher gerne mit Hunden arbeiten, aber mehr auf einer sozialen Ebene. Was ich immer noch sehr gerne machen würde wäre ein Tierheim eröffnen. Aber das ist halt ein unglaublich trauriger Job, der sehr emotional ist und ich weiß einfach nicht, ob ich den überhaupt gut durchstehen würde. Mal sehen, ich hoffe, dass das Leben noch was länger ist und vielleicht ergeben sich in der Zukunft noch Zeitkapazitäten etwas in dieser Richtung zu machen.<<

Wo wir gerade so schön bei dem Thema sind. Man weiß ja, dass du sehr engagiert im Tierschutz bist. Was würdest du im Bezug auf unsere “gepelzten” Freunde ändern wollen, wenn du es ändern könntest?

>>Ich würde ab sofort ein generelles Zuchtverbot verordnen. Keine Zucht mehr bis die Tierheime leer sind, erst dann dürfte wieder gezüchtet werden. Die Situation, dass die Tierheime voll sind und trotzdem gezüchtet und gezüchtet wird ist einfach Wahnsinn. Eigentlich eine Idee die Tanja Bonensteffen mal hatte, als wir uns darüber unterhielten, wie man die Situation mit den randvollen Tierheimen in den Griff bekommen könnte. Im Grunde die einfachste Methode die man sich vorstellen kann, wenn mir auch alle Hunde- und Katzenzüchter jetzt an die Kehle springen werden. Aber gut, allen wird man es nie recht machen, aber man sollte doch vor allem einmal darüber nachdenken wie man es den armen Tieren recht machen kann die verkümmern. Ansonsten, was ich am aller haarsträubendsten finde ist, dass noch immer alles an Tieren getestet wird. Da schüttele ich einfach nur den Kopf drüber. Das es immer noch Kosmetik gibt die an Tieren getestet wird ist mir auch ein absolutes Rätsel. Also Tierversuche wären für mich generell verboten. Ich weiß, jetzt springen mir alle Mediziner an die Kehle, aber das ist mir völlig egal. In meinen Augen sind wir einfach nicht befugt unsere Krankheiten an Tieren auszuprobieren, es sind unsere Krankheiten und somit eben unser Pech. So könnte man das Gespräch jetzt ne Stunde weiterführen. Wenn man sich mal einen 10-Punkte-Plan macht, könnte man schon ziemlich radikal ans Werk gehen. Ich würde zum Beispiel auch beim nächsten Robben-Schlachten gratis Pump-Guns verteilen an alle die einmal Lust hätten sich ein wenig auszutoben. Damit meine ich nicht an den Robben, ihr Lieben, sondern eher an denjenigen die eine abartige, unglaubliche Brutalität am Leib haben, so etwas zu vollbringen. Was muss man für ein Mensch sein so was zu können? Ich kann mir nicht mal Bilder davon anschauen. Ich frage mich, wie man sagen kann, die fressen uns den Fisch weg also müssen wir sie umbringen. Wir haben doch nicht das Recht die Fisch-Ressourcen als unser Eigentum zu betrachten. Das ist wieder so menschlich das ich darüber ausflippen könnte. Es ist einfach furchtbar egozentrisch und wenn der Mensch etwas sehr gut kann, dann das.<<

Es hat ja auch in letzter Zeit recht viel Ärger bei “MySpace” gegeben was dich persönlich betraf. Kannst oder möchtest du dazu was sagen?

>>Das ging bei diversen Fake-Profilen los, wo irgendwelche Komiker meinten sie müssten sich für mich ausgeben und unter meinem Namen wildeste Kommunikation auf verschiedensten post-pubertären Ebenen betreiben und mir damit natürlich Ärger einhandelten weil erstmal davon ausgegangen wurde, dass tatsächlich ich das bin. Ich kann es den Leuten die darauf reingefallen sind gar nicht verübeln. Wenn jemand meine Fotos benutzt, mein Geburtsdatum, meinen Namen und sich für mich ausgibt, dann noch aus dem Nähkästchen plaudert, mit Sachen die natürlich ausgedacht waren, aber gut, was soll ich machen. Wenn man online geht, ich hab’s jetzt noch nicht ausprobiert, aber wenn man diverse Namen eingibt, auch von anderen Musikern wird man wohl auf verschiedenste Profile stoßen die eben nicht von den Musikern sind, sich aber für diese Musiker ausgeben. Das war ärgerlich und ein bisschen nervig und das wird auch nie aufhören. Damit muss ich leben, aber ich will daran keinen Anteil mehr haben. Ich habe keine Lust mir die ganzen Beschwerden anzuhören und ich habe auch keine Lust darauf, dass Menschen glauben, dass ich das bin. Darum ist das Adrian Hates Profil bei MySpace auch nicht gelöscht, sondern sozusagen auf “ruhen” gesetzt. Die Leute die auf meine Seite kommen sollen halt sehen, dass da mal ein Profil war, aber dass da keiner mehr ist und auch keiner mehr hinkommt. Wenn da ab und zu mal jemand drauf schaut ist das nur das Management. Ich will das Profil aber auch nicht freigeben, so dass jemand anderes als Adrian Hates bei MySpace rum rennt. Man kann sich vorstellen, was das auslösen kann, wenn die Leute wirklich denken, dass sie mit meinem Namen machen können was sie wollen. Man kann sich ja vorstellen was man so erlebt, wenn man ein bisschen im öffentlichen Interesse steht. Mir ist auch die Motivation dieser Leute völlig unklar, ich kann das nicht nachvollziehen. Es muss doch eigentlich dem kleinsten Kleinhirn klar sein, dass einem so was persönlich gar nichts bringt. Die Aufmerksamkeit die diese Leute da erhalten liegt ja schließlich an mir und nicht an ihnen.<<

Man hat ja in den letzten Jahren viel gehört, dass es dir gesundheitlich nicht so gut ging. Wie geht es dir heute?

>>Besser, zwar immer noch nicht so richtig gut und das wird auch noch einige Zeit dauern, aber definitiv besser und es ist auch kein Grund zur Sorge.<<

Dann bleibt mir nur noch zu sagen, dass du die letzten Worte hast und ich mich für das offene Gespräch bedanke.

>>Wir bedanken uns bei allen Fans für die Unterstützung und hoffen das unser musikalisches Publikum nicht komplett dem Piratentum verfällt, sondern einfach erkennt, dass wir das was wir machen, nur machen können weil wir ein Fan-Publikum haben das hinter uns steht und uns unterstützt. Wir hoffen, dass wir das auch in den nächsten Jahren weiter genießen dürfen In jedem Falle für jeden der uns unterstützt vielen, vielen Dank! Außerdem bedanke ich mich für deine Zeit.<<

Den Dank kann ich nur zurückgeben.
http://www.diaryofdreams.de
Ingo Bordewick


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