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MAGAZIN :: Index: 'A' :: ADAGIO

ADAGIO
Progressive Dunkelheit mit schwermetallischer Wandlung
Adagio, einst ein Projekt des alleinigen Komponisten Stéphan Forté, der für die Aufnahmen und Konzerte auf Session-Musiker zurückgriff, hat in den letzten Jahren einen Reife- und Wandlungsprozess vollzogen. Nicht nur, dass sich die Arbeiten an dem aktuellen Album „Archangels In Black“ über gut vier Jahre hingezogen haben, sondern auch, weil der Anteil an Progressive in der Musik von Adagio einer von Dunkelheit umgebenen heavyness weichen muss. Eins ist jedoch geblieben, nämlich der Anspruch und Perfektionismus, wie man der aktuellen Scheibe entnehmen kann. Zeit also, mit Stéphan eine Art Bestandsaufnahme vorzunehmen.
Hallo Stéphan, euer Album ist großartig und hat mir sehr gefallen. Jetzt, nachdem euer Album bereits seit einigen Wochen erschienen ist, kannst du und sicherlich einen umfassenden Überblick geben, wie die Magazine, und die Fans darauf reagiert haben.
Stéphan: >> Gut, waren sehr glücklich über die Kritiken und die Bewertungen in der europäischen Presse, abgesehen von der einen wirklich negativen Bewertung aus Schweden (2/20). Soweit haben nur sehr gute Bewertungen erhalten, im Schnitt 8 und 9 von 10 bzw. 18 oder 19 von 20 Punkten, das ist genial und wir waren weit davon entfernt, ein solches Ergebnis zu erwarten. Die Verkaufszahlen spiegeln das zwar nicht wider, aber es scheint, dass das Album wirklich ganz gut ankommt. <<

Beschreibe doch mal den Entstehungsprozess von „Archangels In Black“. Immerhin sind ja ein paar Jährchen ins Land gezogen…
Stéphan: >> Stimmt, es dauerte bei mir einige Zeit, die Stücke zu komponieren, mindestens einen Monat pro Song. Um die Songs zu optimieren, habe ich das Album jedes Mal überarbeitet, so dass es einige Zeit in Anspruch genommen hat. Ich bevorzuge eher, bestehende Songs so lange zu überarbeiten, bis das Ergebnis passt, anstatt in der Eile zwanzig Songs zu schreiben, um dann die besten auszusuchen. Zwischen dem ersten Tag des Komponierens und dem Mastering lagen somit vier Jahre. <<

Wie würdest du mit deinen eigenen Worten „Archangels In Black“ beschreiben und was kann der interessierte Fan erwarten?
Stéphan: >> Ein virtuoses, dunkles und melodisches Album, was sehr heavy ist. <<

Welchen Song würdest Du herausheben und womit begründest du es?
Stéphan: >> Vielleicht ’Vamphyri’, weil es den tatsächlichen Stil von Adagio am besten vertritt. Dunkel und heftig, aber immer noch tragisch und melodisch, mit virtuosen Elemente.
<<

Welches Ziel hast du mit „Archangels In Black“ verfolgt?
Stéphan: >> Eine sehr kraftvolle und heavy Produktion. <<

Inwieweit unterscheidet sich „Archangels In Black“ von deinen früheren Alben?
Stéphan: >> Durch eine bessere Produktion, eine stärkere Identität und das Gefühl, dass wir endlich die künstlerische Richtung, wohin wir gehen wollen, erreicht haben. „Dominate“ war ein cooles Album, aber wir haben nicht genügend Zeit für die Mischung und die Produktion verwendet, worunter das Album leidet. Unsere ersten beiden Alben waren auch progressiver und weniger Metal als diese Album. <<
Hattest du ein spezielles Konzept verfolgt, was sich auch thematisch in den Songs widerspiegelt?
Stéphan: >> Adagio ist vielmehr ein Konzept, aber dieses Album ist ein neues Kapitel dieses Konzepts. Ich würde sagen, dass wichtigste Thema ist die "Dunkelheit" Ich habe meine ganz eigene Bedeutung dessen, was "Darkness" ist und was es für mich bedeutet, was sich wahrscheinlich von anderen unterscheiden wird.
Für mich ist es ein geistiges Umfeld, irgendwo kann ich ausblenden, wenn ich muss und allein sein will. Ich schließe diese Art von Tor zur Welt und ich bin wieder zu Hause. Dieses Haus ist ein Teil von dem, was Dunkelheit für mich ist. Es ist natürlich auch meine Auffassung von Kunst und Ästhetik.
<<


Wie würdest du deine Musik neuen Hörern beschreiben?
Stéphan: >> Ich denke, der einfachste Weg für die Beschreibung von Adagio wäre "Dark Progressive Metal". Es ist jedoch wahr, dass die musikalische Richtung weniger Progressive als Metal ist, so dass sich Metalheads unabhängig davon Adagio anhören können, wenn sie Fans von Metal im Allgemeinen sind. <<

Welche Bands kannst du hinsichtlich deiner musikalischen Einflüsse nennen?
Stéphan: >> Racer X, Cacophony, und zu viele andere, um sie hier zu erwähnen... <<

Gibt es Tourpläne und steht auch Deutschland als Reiseziel an?
Stéphan: >> Derzeitig laufen die Planungen in Richtung Herbst diesen Jahres. Bis jetzt haben wir einige Shows in Frankreich, Großbritannien und Finnland, und wir sind für die Main Stage auf dem Hellfest 2009, das ist genial << (Anm. d. Verf.: er kann sich ein grinsen nicht verkneifen…)

Wenn du die freie Wahl hättest, mit wem würdest du gerne auf Tour gehen wollen?
Stéphan: >> Iron Maiden und Megadeth wären natürlich genial *ha ha ha* ..... Wir sind als Special Guest von Kamelot für mehrere Shows in Frankreich und den Niederlanden eingeladen, und es ist großartig, eine längere Tour mit den Jungs zu machen, es ist eine wunderbare Band und sie sind sehr coole Guys. <<

Wie würdest du die Entwicklung der Band und eurer Musik beschreiben und was können wir von euch in den nächsten Jahren erwarten?
Stéphan: >> Es reflektiert die Entwicklung von unserem Geschmack und unserem Willen, heavier und straighter zu werden, gerade in Bezug auf die Strukturen, wider. Wenn wir sehr komplexe und progressive Sachen vom Album „Underworld“ auf der Bühne spielen, sind wir derart konzentriert, dass, wenn die Show vorbei ist, wir noch nicht einmal realisieren, dass wir gespielt haben. Wir wollen die Menschenmenge beteiligen und in der Lage sein zu headbangen, zu singen und einfach das Konzert zu genießen. Ich denke, „Archangels In Black“ ist jetzt sehr nahe am endgültigen musikalischen Ziel. <<

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Die finalen Worte an eure Fans gehören dir!
Stéphan: >> Nun, ich werde vom 1. bis zum 5. April auf der Frankfurter Musikmesse sein, um mein brandneues, signiertes Gitarrenmodell vorzustellen und ich hoffe, ich werde einige von euch dort treffen! <<
http://www.adagio-online.com
Robert Buder


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